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Heute ist internationaler Tag der Jogginghose

Es ist soweit: Der Jogginghosentag steht an und wir feiern gemeinsam mit zigtausenden weltweit den Tag der Jogginghose. Ein bißchen enttäuscht bin ich, dass der Feiertag scheinbar noch keinen Eingang in die Wikipedia gefunden hat, vielleicht kanns jemand der dort noch Schreibrechte hat ja noch updaten und mit in die Liste aufnehmen.
Zudem habe ich im aufschlussreichen Styletalk Video erfahren, dass die Jogginghose heutzutage durchaus “fashionable” ist und mit einem Jackett kombiniert werden kann, sozusagen mittlerweile den Marsch durch die Institutionen angetreten hat. Ich denke mal, dass auch bei der Fashionweek in Berlin einige heute mit ihren Kreationen unterwegs sind.
Wie bei jedem wichtigen Fashiontrend gibt es aber auch bereits eine Gegenströmung, eine Reihe von kritischen Untertönen zu diesem feierlichen Tag: vor allem aus Österreich habe ich Hinweise erhalten, dass harmlose Schulkinder und Jugendliche dort von Lehrern heimgeschickt werden, weil sie ihren Erziehungsauftrag (zu) genau nehmen. Ich hoffe, wir bleiben von derartigen Maßnahmen verschont. Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden und ergänzen diesen Beitrag laufend (mit Fotos). Ach so, und ein Schmankerl haben wir auch noch für Euch: Ihr erhaltet heute und morgen eure Bestellung 15% günstiger, wenn Ihr euch eine Jogginghose bei uns bestellt. Geht dazu in unserem T-Shirt bzw. Jogginghosen-Designer und gebt im Warenkorb den Couponcode JOGGING15 ein. Der Coupon ist heute und morgen gültig.

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Die Jogginghose & das Problem mit dem Reißverschluss

http://vimeo.com/6057297
Ihr habts wahrscheinlich sofort an den Hammerpants erkannt – morgen ist endlich internationaler Jogginghosentag. Ich erwarte eine enstprechende Durchdringung hier bei uns im Büro, z.B. hat die Content-Insel schon großspurig verkündet, dass morgen jeder mindestens zwei Chav-Pants übereinander trägt. Bei uns im Team erwarte ich, dass (neben mir) zumindest Torge in der American Apparel Jogginghose mit “Nordisch by Nature” “3” er Aufdruck anreist. Mal schauen, ich halte euch auf dem Laufenden. Die große Frage ist ja aber eigentlich – was trägt man drüber, über der Turnhose?

Vielleicht eine Tracksuit Jacket, auf deutsch Trainingsjacke? Und wenn ja – welche? Bislang habe ich ja immer gerne unsere Kapuzenjacke von American Apparel empfohlen. Mittlerweile bin ich aber etwas vorsichtig geworden, denn vor geraumer Zeitz ging diese Mail bei uns ein:

hallo!
also…

es kann nicht sein, dass sie sachen als männer sachen verkaufen, obwohl diese eben nachweisslich keine sind!!! sowas ist für mich schon “betrug”!!! und ich bestehe nach wie vor auf die änderung in ihrer datenbank und oder die erweiterung in ihrem sortiment, sodass man eben eine echte männerjacke erwerben kann – wo der zipper eben auf der richtigen seite ist, wo er hin gehört – auf die linke seite! sonst ist das eben kein männer, sondern ein frauen hoody!

Zunächst einmal hat der Kunde recht: Unsere Kapuzenjacke ist laut Hersteller American Apparel eine Unisex Jacke. Aber auch bei AAR ist die Jacke unter Männern gelistet, und aufgrund ihrer Maße für uns durchaus auch als Männerteil tragbar. Da wir nur Männer und Frauensortiment führen, überlegen wir grade wie wir mit dem Feedback umgehen: Ist ein linksseitiger Reißverschluss ein Grund zum umsortieren, umbenennen, rausschmeißen — was meint Ihr?
PS: Falls Ihr wissen wollt, warum Frauen und Männer den Reißverschluss überhaupt auf verschiedenen Seiten habt, hier noch ein Link.

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Wörter aufbrezeln zu Wordbonern

Heute haben wir ein kleines Schmankerl aus dem englischen Sprachraum – den Wordboner. Was ein Wordboner ist, weiß ich auch nicht so recht … aber mein amerikanischer Blogcounterpart hat da seine eigene Theorie und ein paar Vorschläge, die ich euch nicht vorenthalten möchte (Feingeister bitte diesen Blogpost die nachfolgende Grafik überspringen)

Wordboner ist also eine Wortlatte, ein Wortgeilmacher, Wortwolllust sozusagen. Dass Wörter auf T-Shirts beliebt sind, wissen wir. Wie gut auch Wortlatten auf T-Shirts ankommen, konnte man in den letzten Wochen immer mal wieder in den einschlägigen Blogs wie Tee-Junction oder Coty Gonzales lesen. Grund genug, dem Wortpimper Peter ein paar Fragen zu stellen. PS: Da ich unter den Englischübersetzern im hinteren Mittelfeld rangiere, solltet ihr vielleicht auch einen Blick auf das englische Original werfen.

Was ist der Hintergrund zu Wordboner?

Wordboner stammt von zwei ganz unterschiedlichen Kreationen, mit denen ich persönlich eigentlich garnichts zu tun habe. Eines Tages, ein Jahr muss das her sein, sah ich dieses Zitat auf Postsecret, das ging so: “Mein Leben hat keine Richtung und ich war noch nie glücklicher”. Das passte zu meinem eigenen Leben zu der Zeit sehr gut (zumindest die Sache mit der fehlenden Richtung). Ich habe das Zitat mit einem hübschen Foto von Ballons zusammengeschoben, das ich auf vi.sualize.us gefunden hatte, weil das so gut passt: Ballons haben auch keine bestimmte Richtung, die sie einschlagen – trotzdem sind sie ein Symbol für Freude. Das ganze hab ich dann auf meinem tumblog veröffentlicht, und ein paar großartige Reaktionen erhalten. Sofort dachte ich, ich sollte einen separaten Blog einrichten, in dem ich nur solche Zitate poste. Über einen passenden Namen habe ich keine 5 Sekunden nachgedacht, es kam mir einfach in den Sinn und hat gepasst.

Das Feedback, das du erwähnt hast – woher kommt das? Hat das mit deinem “richtigen” Job zu tun?

Im Moment habe ich ehrlich gesagt gar keinen “richtigen” Job — was Vor- und Nachteile hat. Ein Vorteil ist: ich habe mehr Zeit für Wordboner. Und Feedback kommt von Fans weltweit, Amerika, Europa, Asien — in Kommentaren und Nachrichten auf Facebook, Twitter, Formspring, etc. Es ist wirklich großartig. Wordboner läuft übrigens auf Tumblr, was ein cooles Tool ist – falls Ihr es noch nicht kennt, schaut euch das mal an. Man kriegt in Echtzeit und direkt Feedback zu allem was man postet.
Manche der Kommentare sind besonders nett, manche Leute schreiben mir zum Beispiel, dass die Wordbonereien ihnen Hoffnung machen, oder gute Laune, wenn sie darüber nachdenken worüber sie vorher noch nicht so viel nachgedacht haben. Falls ich also jemals keinen “richtigen” Job mehr finde, fände ich das garnicht so schlecht, sowas für den Rest meines Lebens zu tun 🙂

Woher nimmst du deine Inspiration – was passiert, bevor ein Shirt auf deiner Seite veröffentlicht wird? Weiterlesen

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Das Jahr startet versandkostenfrei!

Kaum hat man sich an die 2010 gewöhnt, steht bereits die nächste Aktion an: der gute, alte Valentinstag lockt Pärchen zum Tanz (und solche, die es werden wollen). Eine günstige Gelegenheit, ein entsprechendes Geschenkle zu ordern: Denn ab morgen könnt Ihr bei Bestellungen über 25 Euro die Versandkosten sparen. Und zwar im gesamten spreadshirt Universum.

Das bedeutet: Wenn Ihr in einem Partnershop bestellen wollt, nutzt bitte den Coupon VERLIEBT2010.
Wenn Ihr bei uns im T-Shirt Designer oder auf dem Marktplatz ordert, nutzt: HERZPOST.
Die beiden Codes sind gültig bis zum 7. Februar (und auch für Geschenke an sich selbst bzw. Bestellungen ohne Herzchen).

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Das Erdbeben in Haiti bewegt die Welt

Ich will an dieser Stelle einen kurzen Ausflug machen — ich bin mir sicher, ihr seid in den letzten Tagen mit den schockierenden Fotos und Geschichten aus Haiti konfrontiert worden. Die Medienberichterstattung hat dazu geführt, dass mehrere Millionen Euro und dringend benötigte Hilfsmittel gespendet worden sind. Regierungen aus aller Welt haben Nahrungsmittel, Medizin, Hilfstruppen geschickt oder versprochen.
In den nächsten Wochen werden die Augen der Welt noch stärker auf die Verwüstung in und um Port au Prince gerichtet sein. Und ich hoffe, dass Haiti danach nicht einmal mehr vergessen wird, wenn die Medien weitergezogen sind — denn die Menschen dort benötigen auch weiterhin unsere Hilfe. Der amerikanische Präsident hat es mit seinem Zitat auf den Punkt gebracht:

“In einem Land, für dessen Einwohner die Not und das Leid keine Fremden sind, ist diese Tragödie umso mehr grausam und unfassbar.”

Ich bin vor sieben Jahren als Freiwilliger einer Hilfsorganisation im Rahmen meines Studiums nach Haiti gereist und habe für kurze Zeit diese Not miterlebt. Daher ist es auch für mich unfassbar, dass sich das Leiden durch das Erdbeben in dieser dramatischen Form noch weiter verschärft hat.

Die Organisation, für die ich dort tätig war, kümmert sich um obdachlose Kinder in Cap-Haïtien – und da wir eigentlich ein T-Shirt Blog sind, will ich euch eine kurze Anekdote dazu erzählen. Denn einer der Jungen, die im Hof umherrannten, kam auf mich zu und da fiel mir sein T-Shirt auf. “Die Konföderierten Staaten von Amerika” stand da, mit einer riesigen Südstaatenflagge auf seiner Brust. Er hat mit Sicherheit nicht gewusst, was das Motiv bedeutet, und dass es einst für die Unterstützung der Sklaverei stand. Ich habe kurz überlegt, ihn aber dann doch nicht auf sein Shirt angesprochen, weil er so stolz darauf war, dass er ein T-Shirt besitzt.

Was ich allerdings auch in Haiti gelernt habe, ist, dass das Land trotz der allgegenwärtigen Not voll ist von Hoffnung und “unbändigem Leben”, und ich kann nur hoffen, dass sie diese Ausdauer und Widerstandskraft in den kommenden Wochen bewahren. Falls ihr es noch nicht getan habt, möchten auch wir euch bitten, für eine der Organisationen zu spenden. Vielen Dank!

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