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Designer des Monats: Ina Worms

Designer des Monats: Ina Worms

Heute stellen wir euch eine Designerin vor, die auf dem Spreadshirt-Marktplatz genauso zu Hause ist wie in der Welt der Kinderbuch-Illustrationen. In nur drei Jahren hat das „Kölsche Mädche“ Ina Worms es geschafft, ihre Fans mit liebevollen und buchstäblich fabelhaften Designs aus dem Reich der Tiere zu verzaubern. Wie sie mit Spreadshirt durchgestartet ist, erzählt sie im Interview.

Kurz & Knackig

Name: Ina Worms

Alter: 32

Wohnort: Köln

Beruf: Illustratorin

Bei Spreadshirt seit: 2014

Software: Photoshop, ganz selten Illustrator

Hardware: Bleistifte, Pinsel, Acrylfarbe,Tusche und meinen Mac

 

Im „wahren” Leben bist Du Kinderbuch-Illustratorin. Inwieweit beeinflusst das Deine Designs auf Spreadshirt? Gibt es Überschneidungen?

Oh ja, zum Beispiel sind meine Designs für Spreadshirt und meine Kinderbuch-Illustrationen stilistisch und technisch sehr ähnlich. Außerdem mag ich es generell, wenn meine Motive Geschichten erzählen – ich bin ein sehr mitteilungsbedürftiger Mensch. Ansonsten beeinflusst mich die Kinderbuchwelt eher unbewusst.

Wann hast du Deine künstlerischen Talente entdeckt und wie hast Du sie entfaltet – bist Du Autodidaktin oder hast Du etwas Bestimmtes studiert?

Zeichnen, Klecksen und Basteln waren schon immer mein größter Spaß. Ich wollte mit sechs Jahren Malerin werden, aber fand es unpraktisch, dass man dann eventuell erst nach dem Tod Geld verdient. Trotzdem habe ich eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin gemacht und Kommunikationsdesign in Trier studiert. Zeichnen war mir dann doch erstmal wichtiger als Geld.

Wie bist Du zu Spreadshirt gekommen und was waren Deine ersten Schritte auf dem Marktplatz?

Ich hatte Lust, mal etwas mit Textilien zu machen und bin dann im Netz auf Spreadshirt gestoßen. Allerdings habe ich erst nur ganz wenig dort gemacht. Dann habe ich meinem Freund zu Weihnachten ein Shirt mit einer Möwe gestaltet. Er mag sehr gerne Shirts mit lustigen Drucken. Dies und ein paar andere Ereignisse haben mich dann nochmal aufs Neue motiviert, Designs zu gestalten.

Außerdem kann ich mich bei meinen Designs für Spreadshirt wunderbar ausprobieren. Ich bin dort völlig frei und intuitiv. Jedes Motiv kann für sich allene stehen und gehört nicht, wie oft bei den Kinderbüchern, zu einer ganzen Geschichte. Beides ist toll und ergänzt sich sehr gut.

Gibt es eine schöne, witzige oder einfach nur erzählenswerte Anekdote, die Du im Zusammenhang mit Spreadshirt erlebt hast?

Ja, neulich war ich auf einem Familienfest. Morgens am Frühstückstisch standen plötzlich meine Tante und meine Cousine vor mir. Beide trugen ein Shirt mit einem Elefantendruck von mir. Ich hab mich total gefreut.  Mein Großvater war so fasziniert von dem Druck, den hellen Farben auf dem dunklen Stoff, sie waren so süß. Auch sonst freue ich mich eigentlich immer sehr, wenn ein Motiv fertig ist und ich ausprobieren kann, wie es auf einem Shirt aussieht oder ich eine E-Mail von Spreadshirt bekomme. 

Wie viel Zeit investierst Du in den Marktplatz? Wie sieht ein typischer Spreadshirt-Tag bei Dir aus?

Ich bin unter der Woche eigentlich immer in meinem Büro und arbeite zwischen meinen Buchprojekten an freien Designs.

Sehr viel muss ich für den Marktplatz eigentlich gar nicht machen, außer natürlich die Designs online stellen, Schlagworte einfügen, ab und zu etwas dazu posten. Ich muss zugeben, dass ich da nicht besonders strategisch bin und gerne mal wieder mehr Zeit investieren möchte.

Welches Deiner Designs gefällt Dir am besten und warum? Gibt es vielleicht eine schöne Geschichte dahinter?

Ich mag sehr gerne „Mr.Moon“ und „Ein Elefant mit Piano“.  

Bei dem Elefanten war ich nicht besonders gut drauf. In der ersten Version hatte das Mädchen den Elefanten und das Klavier auf dem Kopf. Eine ganz schöne Last. Allerdings ging es mir so viel besser, als das Bild dann in Acryl gemalt war und es hat mir so viel Spaß gemacht. Mir fiel auf, dass man das Motiv auch ganz anders betrachten kann und eigentlich niemand etwas Negatives darin gesehen hat. Außerdem höre ich Klaviermusik zur Entspannung.

Zu Mr. Moon gibt es eigentlich auch noch Frau Sonne. Sie wartet noch darauf, fertig gemalt zu werden. Habt ihr schonmal einen Sternenhimmel in der Wüste gesehen? Das ist einfach magisch!

Was läuft besonders gut? Hast Du sowas wie einen Beststeller?

Ja, der „Schaukel Elefant“ ist eines meiner beliebtesten Designs. Das ist auch mein erstes oder zweites Design gewesen, das ich auf Spreadshirt hochgeladen habe. Es ist nach einem Herbstspaziergang entstanden, bei dem überall gelbe Blätter herumtanzten.

Gib’ mal Starthilfe bitte: Was würdest Du einem neuen Designer auf dem Spreadshirt-Marktplatz raten?

Lade die Designs hoch, die Du Dir selbst kaufen würdest oder Dir bei jemandem anderen vorstellen kannst. Teste einfach aus, wie es den anderen gefällt, aber lass Dich nicht zu sehr von Likes auf sozialen Netzwerken beeinflussen. Mach, worauf Du Lust hast und was zu Dir passt.

Rausschmeißer-Frage: In Deinen Designs geht es oft um Tiere. Hast Du selbst welche? Und wenn ja: Hast Du sie auch schon mal auf einer Tasse oder einem Shirt verewigt?

Leider habe ich kein Haustier, aber auch weil ich gerade keines möchte. Es gibt aber eine Bürokatze und mein Freund und ich witzeln manchmal über ein fiktives Hausschwein namens Metti. Metti soll auch ein Spreadshirt-Design werden.

Davon abgehsehen finde ich Tiere als Figuren einfach super, sie können jeden und niemanden darstellen, unabhängig von der Ethnie oder dem Geschlecht. Tiere müssen auch nicht viel machen, um witzig zu sein und sie können auch als Methapher stehen.

Vielen Dank, Ina!

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