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Spreadshirt Select Designer des Monats: Things People Say

Spreadshirt Select Designer des Monats: Things People Say

Mike Joos alias Things People Say gehört zu den alten Hasen unter den Spreadshirt-Designern. Seit fast fünf Jahren präsentiert und verkauft er seine Designs erfolgreich in drei verschiedenen Showrooms, die ganz unterschiedliche Nischen bedienen. So hat er immer ein offenes Ohr für seine Kunden und bleibt gleichzeitig sich selbst treu. Und er beweist: Egal woher man kommt und was man tut – mit der richtigen Herangehensweise wird’s ein Erfolg.

Hallo Mike! Schön, dass Du Zeit für dieses Interview hast. Stell Dich doch kurz vor!

Ich habe zwei total tolle Hunde und eine etwas weniger tolle Katze. Ich gehe gern laufen und Mountainbike fahren. Und ich verbringe ziemlich viel Zeit mit Zeichnen. Zeichnen ist eine der wenigen Tätigkeiten, die ich über einen längeren Zeitraum hinweg konzentriert und geduldig ausführen kann.

In Deinem Showroom thingsps hast Du jede Menge Sprichwort-Designs versammelt. Woher kommt die Idee dafür und wie soll es mit dem Projekt weitergehen?

Thingsps steht für Things People Say. Die Illustrationen habe ich 2010 gemacht und etwa 100 Sprichwörter und Wortspiele mit Redensarten gestaltet. Einfach so zum Spaß. Ich kann mir gut vorstellen irgendwann eine „zweite Generation“ von Things People Say aufzulegen, denn schließlich finden immer neue Redensarten Eingang in die alltägliche Sprache.

Du betreibst außerdem den Showroom Linedraw. Dort präsentierst Du ganz unterschiedliche Themen: Hunde aus trendigen Dreiecksmustern, Dschungeltiere auf Fahrrädern, Einhörner beim Yoga und I-love-Designs mit Namen amerikanischer Staaten. Gibt es ein System hinter dem Chaos?

Einige der Designs sollen schlicht Käufer anlocken. Hunde, Einhörner und die Staaten-Motive sind einfach beliebt. Ich habe eine extra Liste für Designs dieser Art, die ich in nächster Zeit umsetzten will. Da ich ein großer Fahrrad-Fan bin, fließt in Bike-Motive besonders viel Herzblut und ich versuche da wirklich kluge und einzigartige Designs zu entwerfen.

Wenn ein Design-Thema sich besonders gut verkauft oder viel positives Feedback bekommt, mache ich in diese Richtung weiter. Ich bin oft überrascht, dass einige meiner persönlichen Lieblings-Designs sich nicht besonders gut verkaufen, während andere, in die ich wenig Aufwand gesteckt habe, sehr gut laufen.

Wie bist Du eigentlich zum T-Shirts-Designen gekommen?

Ursprünglich habe ich die Things People Say-Illustrationen als Postkartendrucke verkauft. Für dieses recht kleine Format mussten die Designs so einfach und lesbar wie möglich sein. Ich habe gar nicht an T-Shirts gedacht, als ich sie entworfen habe. Umso mehr freut es mich, dass diese Einfachheit auch im größeren Format noch funktioniert. Die Illustrationen haben etwas Kindliches. Und das Einfache passt gut zu den schlichten Redensarten, die die Designs zeigen.

Hast Du einen Rat für Designer, die noch keinen klaren Stil gefunden haben? Wie ist Deine Herangehensweise?

Ich kann nicht sagen, ob das die beste Technik ist, aber ich entscheide mich zuerst für ein Thema oder einen bestimmten Stil. Dann arbeite ich an verschiedenen Illustrationen, die in diese Richtung gehen. Bei meinen Fahrrad-Designs zum Beispiel wähle ich zuerst bekannte Personen oder beliebte Tiere als Fahrer. Dann kommen die Räder. Sie können aus allem sein, was irgendwie rund ist und zum jeweiligen Fahrer passt.
Es ist empfehlenswert bei einem Thema zu bleiben und innerhalb dieser Grenzen kreativ zu werden. Nicht alle Themen oder alle Designs eines bestimmten Themas funktionieren. Aber einige rufen zumindest positive Reaktionen hervor.

Welche Marketing-Strategien wendest Du an? Was sollten Designer Deiner Meinung nach auf jeden Fall tun oder lieber lassen?

Ich habe eine Webseite und einen Instagram-Account, auf die ich die meisten meiner Arbeiten hochlade. Facebook benutze ich auch, aber nicht ganz so oft. Darüber hinaus verlasse ich mich darauf, dass die Leute meine Designs bei Spreadshirt finden und stelle sicher, dass meine Illustrationen gut in Suchmaschinen gerankt werden.

Vor kurzem habe ich meine Marke Keep Being Magical® gegründet und registriert. Hier geht es um alles, was mit Einhörnern zu tun hat. Zurzeit arbeite ich noch an Details was den Markenaufbau und entsprechende Werbung angeht, aber ich lade schon jetzt regelmäßig neue Designs auf den Spreadshirt-Marktplatz und teile sie bei Instagram und Facebook.

Ich rate allen, für ihre Designs immer die gleichen Namen in den sozialen Medien oder auf der eigenen Webseite zu verwenden wie auf Spreadshirt. Ich habe festgestellt, dass das den Leuten hilft, wenn sie ein Design kaufen wollen, das sie auf einem meiner Social-Media-Accounts gesehen haben.

Was findest Du besonders gut an Spreadshirt?

Für Spreadshirt habe ich mich entschieden, weil die Handhabung im Vergleich zu anderen Anbietern so einfach ist. Vor Jahren hatte ich mir eine Heißpresse gekauft um meine Illustrationen selbst auf T-Shirts zu drucken. Der Zeitaufwand für die Bearbeitung der Bestellungen und das Aufrechterhalten eines Bestands an T-Shirts war enorm. Diese Zeit stecke ich lieber in das Gestalten neuer Designs. Deshalb habe ich mich letztlich für einen Print-Anbieter entschieden. Spreadshirt war dafür einfach der Beste.

Wichtige letzte Worte zum Schluss?

An die Designer: Kümmert euch um das Copyright für eure Designs! Eure Arbeiten sind Copyright-geschützt, sobald ihr sie erstellt. Ich bin sehr froh, dass Spreadshirt vor kurzem das Wasserzeichen eingeführt hat um mein geistiges Eigentum zu schützen. Aber die markenrechtliche Registrierung stärkt diesen Schutz auf jeden Fall noch einmal erheblich. Man kann mehrere unveröffentlichte Arbeiten für eine geringe Gebühr unter einer Marke registrieren lassen, der Aufwand lohnt sich!

An die Kunden: Schaut euch meine Designs an! Ich hoffe sehr, dass euch wenigstens eins davon gefällt und euch zum Lächeln bringt.

Vielen Dank, Mike!

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi. Ich hätte mal eine Frage, da ich neu hier bin…: Wiso lohnt sich das markenrechtlich Schützen eines Bildes noch erheblich mehr- als es der “natürliche” Copyright tut? In welchen Fällen greift dieser und wo schliesst man diesen Schutz ab?
    Vielen Dank im Vorraus!
    Gruss, Nikosmos

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