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Spreadshirt und seine Partner: eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

Spreadshirt und seine Partner: eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

15 Jahre sind im schnelllebigen Internet-Business eine halbe Ewigkeit. Seit den Anfängen als Start-up hat sich sehr viel verändert bei Spreadshirt und noch immer arbeiten wir jeden Tag daran, das Verkaufen für Euch zu einem rundum zufriedenstellenden Erlebnis zu machen. Zur Feier unseres 15. Firmenjubiläums werfen wir einen Blick zurück auf die bewegte Spreadshirt-Geschichte.

Spreadshirt wurde 2002 auf der Höhe der ersten e-Commerce-Welle gegründet. Das Internet sah damals noch völlig anders aus als heute: Amazon verkaufte lediglich Bücher, Google musste sich noch hinter Konkurrenten wie AltaVista und Yahoo verstecken und der fiepsende Ton eines Modems beim Verbindungsaufbau klang durch Haushalte und Büros. Social Media, YouTube und Online-Marktplätze wie Etsy waren noch bloße Wunschvorstellungen einiger weniger Pioniere.

In dieser Zeit hatten die Gründer von Spreadshirt eine Vision: eine schnelle und einfache Möglichkeit des Online-Handels für Illustratoren, Marken und Organisationen anzubieten. Aus Kunden sollten im Handumdrehen Künstler werden, die ihre Ideen im eigenen Online-Shop vermarkten können. Ein Grundstein war gelegt. In den ersten fünf Jahren bot Spreadshirt mit seinen White Label Shops eine einfache Merchandising-Lösung für namhafte Partner wie Ärzte ohne Grenzen oder Coca-Cola. Aber wie bei jeder bahnbrechenden Idee gab es auch bei Spreadshirt noch viel Verbesserungspotenzial. Bald wurde klar, dass das Shop-System allein nicht ausreichen würde um kleineren Partnern mit weniger Aufmerksamkeit und Marketing-Reichweite gerecht zu werden. Außerdem wuchs die Zahl der Kunden, die ganz abseits von e-Commerce und Online-Shops einfach nur ein Shirt für sich selbst oder als Geschenk für Freunde gestalten wollen. Deshalb erblickten 2007 der T-Shirt-Designer und der Design-Marktplatz das Licht der Welt, womit sich Spreadshirt nun auch den Endkunden öffnete. Es war die Geburt des Modells „Gestalten, Kaufen und Verkaufen“ – Illustratoren und Käufer hatten fortan eine geeinte Plattform zum Erstellen und Erwerben von Design-Ideen.

Seit dieser Expansion ist es Spreadshirts erklärtes Ziel, Eure Designs so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, Euch einen überdurchschnittlichen Verdienst zu ermöglichen und Euch eine große Auswahl hochwertiger Produkte für Eure Designs zur Verfügung zu stellen. Beseelt von dieser Aufgabe strebte Spreadshirt ein kontinuierliches Wachstum an und expandierte 2011 im Zuge eines ständig weiterwachsenden Internets in neue Märkte wie Australien und die Schweiz und erweiterte seinen Spielraum auf beliebte externe Marktplätze wie Amazon und eBay.

Während Spreadshirt im ersten Jahr 1.000 Artikel bedruckte, werden es 2017 fünf Millionen sein. Dieses enorme Wachstum brachte die Notwendigkeit neuer Produktionsstätten mit sich. Die treue Siebdruckmaschine im Schlafzimmer unseres Gründers hatte endgültig ausgedient. Heute bringen 500 Druckspezialisten in fünf Produktionsstandorten in Europa und den USA Eure Designs auf Kleidung und Accessoires.

Wachstum bringt auch Herausforderungen mit sich. So führte die schnelle Expansion unsere Technologien bald an ihre Grenzen. Es war ein bisschen wie der Versuch einen Düsenjet mit einem Rasenmäher-Motor anzutreiben. Deshalb haben wir 2015 ein Vier-Jahres-Programm angeschoben, das unsere Systeme fit für die Zukunft machen soll. Dank unseres unermüdlichen Teams aus Designern, Entwicklern und Software-Experten konnten wir 2015 unser gesamtes Shop-System erneuern und 2016 Marktplatz und Nutzerbereich auf Vordermann bringen. Derzeit arbeiten wir an weitreichenden Entwicklungen für Plattform und Partner, die den Abschluss des Vier-Jahres-Plans bilden sollen.

Heute, im Jahr 2017, ist Spreadshirt in 18 Märkten aktiv und liefert in über 150 Länder weltweit. Rund 70.000 aktive Partner machen unseren Marktplatz und die SpreadShops zu regelrechten Ideenfabriken. Und wir freuen uns über jeden Cent der insgesamt fast 60 Millionen Euro an ausgezahlter Provision.

Entwicklungen auf dem Marktplatz

Dank unserer jüngsten Entwicklung, dem Designer-Showroom, können sich unsere Marktplatz-Designer jetzt viel persönlicher bei Kunden und Fans vorstellen. Infos zur Person, Social Media Links und Hintergründe zu den Designs bieten dem Käufer jetzt die Möglichkeit sich intensiv mit dem kreativen Kopf hinter den Illustrationen auseinandersetzen. Modelfotos rücken Produkte in ein professionelles Licht, die Aktivierung aller 18 Märkte mit wenigen Klicks vervielfacht die Verkaufschancen und Wasserzeichen bieten den nötigen Schutz für die Designs.

Ein paar Zahlen und Fakten zum Marktplatz:

Mareike, die Leiterin der Marketplaces, gibt uns einen kleinen Ausblick auf die Zukunft:

Designerinnen und Designer sollen viel stärker ins Rampenlicht gerückt werden. Der Designer-Showroom soll noch viele weitere Funktionen bekommen und zu einer Art persönlicher Hall-of-Fame mit Profilbild und Produktvorschauen werden. Außerdem wollen wir ein Bewertungssystem einführen, damit Kunden jedes Produkt einzeln bewerten können. Darüber hinaus soll es für Kunden eine Folgen-Funktion geben, damit sie immer auf dem neuesten Stand über ihren Lieblings-Designern bleiben.

Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung und des wachsenden Erfolgs des Marktplatzes werden wir noch mehr und besseres Marketing betreiben um noch mehr Kunden zu Euren Designs zu bringen.

Entwicklungen im Shop

Wir haben viel Zeit und Mühe investiert, um den SpreadShop für mobile Geräte zu optimieren. Promos werden nun automatisch angezeigt und Ihr könnt ganz leicht unseren T-Shirt-Designer in vielen Sprachen und Währungen anbieten. Symbole in Kopf- und Fußzeile verlinken zu Euren Social-Media-Kanälen und mehr Tracking-Optionen geben Euch Aufschluss über das Kundenverhalten in Euren Shops.

Ein paar Zahlen und Fakten zu den Shops:

Wir haben Michael Johannes, unseren Director of Merchandising Services, zu den Zukunftsplänen befragt:

Wir möchten Shopbetreibern ermöglichen, ihre Designs und Produkte sowie ihre Marke noch besser zu präsentieren. Dazu werden wir die Produkt-, Design- und Detailseiten völlig umkrempeln und so das Erscheinungsbild deutlich optimieren.

Neuer Nutzerbereich

2016 ging der neue Nutzerbereich online, mit dem das Verwalten von Designs und Produkten viel schneller geworden ist. Mit dem moderneren und effizienteren Interface können neue Partner schnell und einfach Produkte erstellen und viele Designs auf einmal verwalten – mit Tags und Preiseinstellungen, die nur noch wenige Klicks in Anspruch nehmen.

In naher Zukunft bekommt ihr noch mehr Kontrolle über Eure Produkte: Mit einer Farbfilter-Option könnt Ihr selbst entscheiden, in welchen Farben eure Produkte verfügbar sein sollen. Außerdem wird es mehr hilfreiche und aktuelle Statistiken direkt im Nutzerbereich geben. An einer neuen Version der Partner-App wird auch gerade gearbeitet; sie soll Euch mit noch viel detaillierteren Infos zu Euren Verkäufen versorgen.

Auf viele weitere Erfolgsjahre

Der Blick zurück auf die letzten 15 Jahre macht uns stolz auf das, was wir erreicht haben. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Zukunft. Auf dem bisherigen Weg haben wir einige Höhen und Tiefen durchgemachtund wir sind sehr gespannt auf alles, was kommt und freuen uns auf weitere 15 Jahre gemeinsamen Erfolgs.

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20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Schämt euch diesen Artikel zu veröffentlichen!

    Einnahmen der Partner sukzessive minimieren um eure Profite zu steigern.

    Natürlich ist jetzt Friede Freunde Eierkuchen, aber leider nicht bei den Partnern.

  2. Congrats! Vielleicht könntet ihr öfter mal ins Forum schauen. Es gibt da einige Probleme, die die “Partner” beschäftigen.

    • Hallo Stephanie,

      machen wir! Seit Montag hat nun auch Sara bei uns im Team angefangen, die sich unter anderem auch verstärkt ums Forum kümmern wird.

      Liebe Grüße,
      Lena

  3. Solange Spreadshirt den Designer mit gratis Clip-Arts flutet und die Preisschilder an die Designs klebt, kaufe ich Mareike ihre Aussage Designer mehr in den Fokus zu rücken nicht ab!

    Zu folgendem Absatz aus der Mail von Philip Rooke möchte ich mich auch noch positionieren:

    „Wir sind sehr dankbar für eine so vielseitige, talentierte Community. Ohne Eure Kreativität, Eure Ideen und Eure Energie wäre Spreadshirt nicht, was es heute ist.“

    Dieser Dank ist nichts wert und grenzt schon an Hohn, wenn im Jahre 2017 den Designern das Leben durch die Billig-Designs und den Preiskampf durch die Preisschilder erschwert wird!

    Wie schon so oft gesagt: Als Partner fühlt man sich leider spätestens seit diesem Jahr nicht mehr, Philip!

    Gruß

    Tobias

    • Liebe Tobias,

      danke für Dein ehrliches Feedback welches Phil auch mitlesen wird.

      Liebe Grüße,
      Lena

  4. Das Statement von Tobias trifft es auf den Punkt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Ich bin auch der Meinung, die Partner haben Spreatshirt dahin gebracht, jetzt sollten die Partner auch belohnt werden und die Billig und gratis Clip-Arts verschwinden.

    Gruß
    Ulrike

  5. Hallo Spreadshirt Team,

    im Großen und Ganzen bin ich als shopbetreiber zufrieden.
    Was mir allerdings immer wieder und immer öfter Kopfzerbrechen bereitet, ist folgendes.
    Ich habe schon mehrmals feedback gegeben, dass z.B. die Funktion “Teilen” im T-shirt Designer auf facebook nicht funktioniert. Anstatt des Bildes des gestalteten Produktes erscheint nach dem posten auf FB nur ein rechteckiger Kasten in dem “spreadshirt.de” steht.
    Aber kein Bild.

    Der Hinweis, dass der Druck eines Design auf einem bestimmten Produkt nicht möglich ist, ist wenig hilfreich. Viel sinnvoller wäre der Hinweis warum dies so ist. Dann könnte man dies als Designer das Problem evtl. direkt abstellen!

    Es ist aber nachwievor so, und ich habe niemals eine Antwort auf meine Hinweise erhalten.

    Mit kreativen Grüßen

    Micha Messmer

    • Hallo Michael,

      danke für Dein Feedback. Ich habe das mal weitergeleitet und warte noch auf Antwort – melde mich aber nochmal bei dir.

      Liebe Grüße,
      Lena

    • So – also das Problem welches Du beschreibst ist auf jeden Fall nicht gewollt und das wird nun von unseren Entwicklern geprüft – ich halte dich am Laufenden.
      Zum Druck des Designs gebe ich auch mal weiter – das zu implementieren ist leider nur sehr aufwändig weswegen zur Zeit eine generische Message dasteht. In 90% der Fälle hat es damit zu tun, dass man keine Pixelgrafik auf bestimmten Produkten drucken kann – sondern eben nur eine Vektorgrafik.

    • Ohja, das wissen wir. Im alten Nutzerbereich, kann man zwar in den anderen Ländern veröffentlichen, das ist nur extrem aufwändig. Unser Plan ist es natürlich so schnell wie möglich noch die alten Hasen zu migrieren. Es fehlen aber noch ziemlcih viele Funktionialitäten, die es im alten Nutzerbereich gab (zum Beispiel mehr als ein Deisgn pro Druckfläche, mehrere Druckflächen etc.)

  6. Was bedeutet “überdurchschnittlich” in “… Euch einen überdurchschnittlichen Verdienst zu ermöglichen” im vierten Absatz?

    Überdurchschnittlich zu was?

  7. Hallo Lena,
    toll das euer Unternehmen schon so lange besteht. Das Beste für alle zu finden ist immer schwer, ist in der Steuerberater Branche nicht anders, aber ihr werdet das schaffen.
    Grüße aus Hannover
    Michael

  8. Hallo liebes Spreadshirt Team,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum 🙂

    Schade finde ich es, dass trotz 15 jährigen Bestehen Spreadshirt noch kein Plugin für einen eigenen Internetshop seinen Partnern bereitstellt, in dem der Nutzer seinen eigenen Internetauftritt z.B. mittels WordPress individueller gestalten kann. z.B. Integrierbarer Warenkorb für eigenen WordPress Shop.

    Interessant für die Zukunft fände ich einen Premiumbereich. Sprich, kein Spreadshirt Label in den Shirts, sondern das eigene Markenlabel ins Shirt gedruckt. Gesonderte Verpackung und Rechnung als eigene Marke.

    Wäre doch sicher eine Überlegung wert 😉

    Beste Grüße

    Sasha

    • Hallo Lena,

      vielen Dank für die Antwort!

      Ich habe das Spreadshop Plugin getestet und bin ziemlich enttäuscht darüber.
      Entweder kann ich damit nicht umgehen oder das Plugin kann wirklich nur den Spreadshirt Designer auf eine Seite einbinden. Mehr Funktionalität konnte ich leider nicht erkennen.
      Welchen Vorteil soll das Plugin darstellen?

      Um ein Shop nach meinen Vorstellungen zu kreieren benötigt ich ein Plugin das beim bezahlen den Warenkorb von WooCommerce übernimmt.

      Wie das zum Beispiel bei Printful möglich ist.
      Oder das bestehende Plugin eines eurer Mitglieder “WP-Spreadplugin” das aktuell nur bei alten Shopsystemen funktioniert weil das neue API von euch leider nicht veröffentlicht wird.

      Erst dann kann ich von einem richtigen Shop sprechen. Aktuell kann man nicht wirlich viel rausholen. Wirklich schade.

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