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Interview mit Micha vom Shoppartner-Bereich

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Heute möchten wir euch Micha vorstellen. Speziell für die Shopbetreiber und Designer unter Euch dürfte er ein besonders interessanter Gesprächspartner sein, denn Micha kümmert sich als Leiter des Geschäftsbereichs Self-Service Partner (SSP) federführend um die Belange der Spreadshirt-Partner. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet er daran, die Bedürfnisse der Shopbetreiber und Marktplatz-Designer auf technischer Ebene umzusetzen, die Kommunikation mit unseren Partnern zu verbessern und die Nutzung der Plattform so einfach und lohnenswert wie möglich zu gestalten. Im Interview gibt Micha Einblick in seinen Arbeitsbereich und verrät, welche Projekte in näherer und ferner Zukunft anstehen.

Micha, schön dass Du Dir Zeit für ein paar Fragen nimmst. Erzähle doch zunächst etwas über Dich: Wer bist Du und seit wann arbeitest Du bei Spreadshirt?
Ich bin 2012 zu Spreadshirt gekommen und habe als Business Development Manager die strategische Weiterentwicklung der Design Community laFraise übernommen. Zusammen mit einem vollständigen Relaunch des Projektes wurde unter anderem der laFraise-Onlineshop in dieser Zeit vollständig auf die Spreadshirt-Shoptechnologie umgestellt. Dadurch wurde laFraise selbst zu einer Art internem Shoppartner von Spreadshirt. Und das war schon eine ziemliche Herausforderung, mit der bestehenden Spreadshirt-Technologie unsere Vorstellungen auch 1:1 umsetzen zu können.

Mitte 2014 wurde das laFraise-Projekt eingestellt. Zum gleichen Zeitpunkt schuf Spreadshirt eine neue Abteilung, die sich ganz konkret auf die Bedürfnisse der Designer und Shopbetreiber ohne eigenen Key Account Manager konzentriert, also unsere Self-Service Partner. Das ehemalige laFraise-Team wechselte somit die Seiten vom Shopbetreiber zum Interessenvertreter all jener Partner, die Spreadshirt selbstständig nutzen um mit ihren kreativen Ideen Geld zu verdienen.

Wofür bist Du im SSP-Team genau zuständig?
Zusammen mit meinem Team gebe ich im Wesentlichen die Erfahrungen als Spreadshirt-Partner an die anderen Abteilungen weiter, damit diese in ihren Projekten einen besseren Bezug zu den Bedürfnissen und Problemen eines Shopbetreibers bekommen. Außerdem arbeiten wir in eigenen Projekten daran den Alltag eines Spreadshirt-Partners zu erleichtern. Einiges davon ist auch bereits für alle sichtbar, so z.B. die Verfügbarkeit der Premium-Funktionen für alle Shopbetreiber, die Kooperation mit moo.com und die kleineren Umstrukturierungen des Nutzerbereichs. Viele weitere Entwicklungen und Verbesserungen, an denen wir eifrig arbeiten, werden im besten Fall noch im Laufe dieses Jahres verfügbar sein. Hier braucht es aber immer mal wieder noch etwas Geduld, denn trotz massiver Bemühungen benötigt manches einfach eine gewisse Zeit in der Umsetzung.

Was sind die wichtigsten Projekte für dieses Jahr?
Die höchste Priorität hat die Entwicklung eines völlig neuen Nutzerbereichs für Partner. Damit einher gehen auch viele lang ersehnte Verbesserungen beim Hochladen und Bearbeiten von Designs und dem Erstellen und Veröffentlichen von Produkten. Da es sich hierbei um ein sehr großes und ehrgeiziges Projekt handelt, wird es mindestens noch bis Ende des Jahres dauern bis die wichtigsten Bestandteile umgesetzt sind.

Ein weiteres Projekt ist die Entwicklung eines runderneuerten Shops. Der erste Schritt in diese Richtung ist die gerade veröffentlichte mobil-optimierte Version der Spreadshirt-Shops, die das Surfen und Bestellen auf Smartphones deutlich angenehmer macht. Danach geht es direkt weiter mit der Umsetzung des Updates für den Desktop-Shop. Auch dieses wird wahrscheinlich schon im Laufe des Jahres verfügbar sein. Wir informieren Euch natürlich rechtzeitig, wenn es soweit ist.

Geplant ist außerdem, die Kommunikation mit unseren Partnern zu verbessern. Einerseits geht es dabei vor allem um Art und Umfang, Relevanz und Zugänglichkeit. Andererseits wollen wir natürlich auch die Kommunikation mit uns vereinfachen, damit Ihr als Shopbetreiber einfacher Fragen stellen und Feedback geben könnt.
Neben den großen Projekten laufen noch viele kleinere, die sich mit den Bereichen Produktsortiment, den Partner-Umsatzbeteiligungen, Marketing, Sharing, uvm. beschäftigen. Zu den Details hoffentlich bald mehr.

Was sind die größten Herausforderungen?
Unsere Partner und ihre Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. Entsprechend ist die größte Herausforderung, es allen gleichermaßen recht machen zu wollen. Das kann schnell nach hinten losgehen. Daher haben wir uns entschieden, in Zukunft eher auf einzelne Funktionen zu verzichten, dafür aber die übrigen Funktionen richtig gut zu machen. Im Einzelfall ist das natürlich nicht einfach, wenn man entscheiden muss, welche Funktionen wir auch weiterhin unterstützen und ausbauen wollen. Jede Funktion hat ihre Anwender und manche sind sogar essentiell für eine bestimmte Gruppe von Partnern, auch wenn diese Gruppe vielleicht nur einen sehr kleinen Teil aller Partner ausmacht. Die Herausforderung besteht also vor allem darin eine langfristige Strategie zu entwickeln mit der wir ganz losgelöst von einzelnen Funktionen eine umsatzstarke Plattform für Designer und Shopbetreiber bieten.

Wo siehst Du das Partnergeschäft in 3 Jahren?
Das lässt sich so konkret leider nicht beantworten. Es ist nicht meine Absicht große Versprechungen zu machen und ein Partner-Utopia zu prophezeien. Mein Team und ich handeln jedoch bei all unseren Projekten nach zwei zentralen Maximen: Verkaufen bei Spreadshirt soll für wirklich jeden so einfach wie möglich sein, damit wir noch viel mehr potentielle Partner von unseren Services überzeugen können. Und natürlich wollen wir für mehr Freude an der Zusammenarbeit mit Spreadshirt sorgen, indem wir den Erfolg unserer Partner steigern.

Selbstverständlich gibt es auf diesem Weg noch viel Verbesserungspotenzial. Dabei darf man aber nicht vergessen: Einiges läuft auch schon richtig gut. Immerhin hat Spreadshirt seit seiner Gründung etwa 50 Millionen Euro Umsatzbeteiligung an seine Partner ausgezahlt. Daher glaube ich, dass 2015 ein interessantes und aufregendes Jahr für unsere Partner wird. Und wenn wir unseren Job richtig gemacht haben, dann meint „aufregend“ etwas sehr Positives.

Wir danken Micha für diese interessanten Einblicke in den Partner-Bereich. Hast Du als Shopbetreiber weitere Fragen an Micha und sein Team? Schreibe sie einfach als Kommentar unter diesen Artikel, wir werden sie dann gerne weiterleiten.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo zusammen,

    vielen dank für euer Feedback. Es freut mich, dass die Arbeit meines Teams und unserer Kollegen von Spreadshirt euch bereits Freude machen konnten.

    @Tom: ich werde auf jeden Fall sicher gehen, dass die Kollegen aus unserem Service Team dein Lob erhalten … denn sie machen wirklich einen verdammt guten Job!

    Zu deinen Anregungen, was wir noch besser machen können, kann ich dir auf jeden Fall schon verraten, dass einiges davon bereits in Arbeit ist und die übrigen befinden sich in der Planung. Lediglich die Timer-Funktion für das Sharing war meines Wissens bisher noch nicht bei uns auf dem Radar. Jetzt aber schon 😉

    @Catjuscha: abhängig davon, ob du deinen Fokus eher auf den Marktplatz, den T-Shirt Designer oder auf einen eigenen Shop legst, können die Strategien für erfolgreiches Verkaufen sehr unterschiedlich aussehen.

    Auf dem Marktplatz kommt es in erster Linie darauf an möglichst viele Produkte mit originären Designs auszustatten. Am besten zu Themen die häufig gesucht werden oder besonders aktuell sind. Ganz wichtig ist dann aber auch der gezielte Einsatz von Keywords/Tags, damit die Produkte über unsere Suche gefunden werden können.

    Für die Veröffentlichung im T-Shirt Designer gilt Ähnliches wie für den Marktplatz. Hier müssen aber vor allem die Designs mit Keywords/Tags ausgestattet werden. Auch sind die Erwartungen der Kunden hier etwas anders als auf dem Marktplatz. Da im T-Shirt Designer Produkte selbst gestaltet werden, sind Designs am besten, welche sich sehr gut mit anderen Designs, eigenen Fotos bzw. individuellem Text kombinieren lassen. Auch sehr hilfreich ist, wenn man die Umsatzbeteiligung nicht allzu hoch ansetzt, damit der Endpreis für den Kunden nicht zu hoch wird.

    Ein eigener Shop funktioniert im Gegenzug zu Veröffentlichungen auf dem Marktplatz bzw. im T-Shirt Designer etwas anders. In Shops ist man nämlich neben der Erstellung cooler Produkte vor allem auch für die Akquise von Besuchern auf den Shop-Seiten verantwortlich. Für alle die bereits einen erfolgreichen Blog oder Social-Media Kanal haben, kann das recht einfach sein. Hier reichen manchmal schon regelmäßige Posts aus. Sollte das nicht der Fall sein, dann muss man sich auf jeden Fall mit den unterschiedlichen Facetten des Online-Marketings beschäftigen. Hier ist es sehr hilfreich mit seinem Shop eher eine bestimmte Themen-Nische abzudecken, denn auch hier kommt man an der gezielten Verwendung von Keywords nicht vorbei.

    Ich hoffe, mit den Infos konnte ich dir schon ein bisschen weiter helfen. Wenn du magst, kannst du aber auch mal eine Anfrage an unser Service-Team stellen. Eventuell können sie dich noch ein bisschen konkreter beraten. Auf alle Fälle möchte ich dir noch ein paar hilfreiche Links mitgeben …

    Für viele Ideen, aber zu wenig Zeit für die eigene Umsetzung gibt es unseren Grafik-Service: https://www.spreadshirt.de/grafikservice-C6267

    Egal ob Marktplatz oder Shop, selber Werbung via Social Media machen ist auf jeden Fall ein gutes Mittel um Kaufinteressenten auf die eigenen Produkte zu schicken.

    5 schnelle Tipps für Social-Media: https://www.spreadshirt.de/blog/2014/09/22/5-schnelle-tipps-fur-partner-social-media-marketing/

    Unser Facebook-Sharing Tool: https://www.spreadshirt.de/blog/2015/03/18/teilen-macht-freude-das-neue-facebook-sharing-tool/

    Wenn du etwas tiefer in das Thema Online-Marketing abtauchen möchtest, findest du hier noch ein paar nützliche Infos.

    SEO Tipps: https://www.spreadshirt.de/blog/2014/06/30/search-engine-optimization-tipps-teil-1/

    SEM Tipps: https://www.spreadshirt.de/blog/2014/08/13/adwords-tipps-fur-shoppartner/

  2. Hallo Micha,

    ich wünsche Spreadshirt weiterhin viel Erfolg. Von Anfang an bin ich dabei und gebe auch nicht auf. Seit Jahren designe ich Motive bei Spreadshirt.
    Bisher “Perlen vor die Säue”. Der Verkauf läuft nicht vorwärts.
    Über einen Tipp wäre ich dankbar.

    Gruß
    Catjuscha

  3. Hy Zusammen…
    Also ich muss ehrlich mal sagen, dass ich mit Eurem Service und Eurem Umgang mit Partnern und Kunden sehr zufrieden bin. Gerade die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Schnelligkeit und Fachkundigkeit Eurer Mitarbeiter… egal in welchem Bereich (mit dem ich bisher zu tun hatte), zeichnet sich wirklich als sehr gut aus.

    Ich kaufe viel im Internet und bin schon mit so einigen Shopsystemen und Kundenbetreuungen in Berührung gekommen und Ihr gehört wirklich zu den Jenigen, die auf diesem Bereich ganz großes Kino ausstrahlen…

    …Ich habe noch kein einziges Mal erlebt, wenn ich mich bei Euch melden musste (weil ich oder einer meiner Kunden/innen Probleme mit irgend etwas ein Problem hatten), dass mir jemand nicht schnell und zuversichtlich weitergeholfen hat.
    Das bezieht sich auch auf Probleme mit dem Adminbereich, Eure Kulanz, wenn mal wirklich was schief gelaufen ist und wenn ich mal wieder das Abrechnungssystem nicht gecheckt habe *=0).

    Die Neuerungen am Shop-Verwaltungssystem finde ich durch weg alle sehr nachvollziehbar und vor allem das Facebook-Sharing Tool halte ich für eine sehr schlaue Idee, die vielen sicherlich zu Gute kommen wird.

    Das ist nun wirklich keine Schleimerei… finde nur, dass so was auch mal gesagt werden muss, wenn jemand gute Arbeit geleistet hat.

    Hier noch einzwei Dinge, die ich noch zur Verbesserung anregen möchte (falls es etwas in meiner Auflistung schon geben sollte, entschuldigt bitte… dann habe ich es bisher einfach noch nicht gefunden und bedanke mich über einen Hinweis *=0) … ebenfalls Entschuldigung wenn Einiges davon utopisch sein sollte… ich bin kein Programmierer oder der Gleichen Umsetzer… es sind lediglich Gedanken und Ideen. ) :

    – Veröffentlichung der Designs und Produkte auf allen Marktplätzen in den verschiedenen Ländern gleichzeitig (ist noch ziemlich aufwändig, alles Land für Land zu veröffentlichen).

    – automatische Übersetzung der Hashtags und Infotexte in die entsprechende Sprache des Landes (auf dessen Marktplatz veröffentlicht wird).

    -Facebook-Sharing sollte noch um die Funktion erweitert werden, dass man Beiträge für späteres posten planen kann.

    -mobile-Version den Shop-Assistenten (App)

    – Übersicht, wer was von mir verkauft

    – Option, dass wenn ich Infotext oder Hashtags zu Designs ändere, dass bei den Produkten auch aktualisiert wird (sowohl im Shop, als auch auf dem Marktplatz).

    Besten Gruß,
    Tom

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