Vor ein paar Wochen hatten wir in unseren News für Shopbetreiber das Thema SEO angesprochen und Euch einige Tipps für die Optimierung des Website-Rankings an die Hand gegeben. Neben den organischen Suchtreffern gibt es noch eine weitere Möglichkeit über Google Traffic für Euren Shop aufzubauen – mit Google AdWords.
AdWords, ein englisches Wortspiel aus „Adverts“ und „Words“ ist eine Möglichkeit Anzeigen bei passenden Suchanfragen zu schalten. Deine Anzeigen werden dann über, unter oder rechts neben den normalen Suchergebnissen angezeigt. Du bestimmst, wann und bei welchen Keywords Deine Anzeige erscheinen soll. Der große Vorteil gegenüber SEO ist, dass Du Deine Anzeigen sofort live schalten kannst und die Kontrolle über die Schaltung besitzt.
Warum sollte ich AdWords einsetzen?
Du willst mehr Besucher in Deinen Shop lotsen, insbesondere solche, die gerade nach individuellen T-Shirts suchen? Dann Hol Sie Dir! Google AdWords bietet Dir eine schnelle und einfache Möglichkeit, Anzeigen zu erstellen, um Deine Zielgruppe zu erreichen.
Das Gute daran: Du bezahlst nur für Klicks bzw. vermittelte Besucher, egal wie oft Deine Werbung angezeigt wurde. Und dabei bestimmst Du den Preis! Wie bei einer Auktion legst Du ein Maximalgebot für ein Keyword fest – je nach Höhe Deines Gebots, einigen Qualitätskriterien und dem Wettbewerb erhältst Du dann den Zuschlag für eine bestimmte Position. Je höher Dein AdRank (Berechnung aus Gebot und Qualitätsfaktor) ist, umso besser die Position Deiner Anzeige.
Darüber hinaus bietet AdWords noch viel mehr Optionen. Der Reichweite sind fast keine Grenzen gesetzt. Googles Display-Netzwerk, bestehend aus mehreren tausend Websites, bietet nahezu unbegrenztes Potential. Neben den klassischen Textanzeigen kannst Du dort übrigens auch Bilder und Videos schalten.
Tipps für Deinen Partnershop
Für einen guten Start mit Google AdWords wollen wir Dir ein paar nützliche Tipps geben, wie auch Du Deinen Partnershop bewerben kannst. Konzentriere Dich am Anfang erst einmal auf die klassische Suche und bewirb Deine Designs.
• Die richtigen Keywords
Das A und O zum Start einer erfolgreichen AdWords-Kampagne ist die Auswahl der richtigen Keywords. Achte hier unbedingt auf einen engen thematischen Zusammenhang mit Deinen Designs. Je allgemeiner Deine Keywords sind, desto öfter wird Deine Anzeige bei Google erscheinen. Doch umso stärker wird auch der Wettbewerb um die begehrten Anzeigenplätze und umso höher die Klickkosten. Als Referenz solltest Du wissen, dass ein Klick auf die Top-Keywords, wie „T-Shirt“ oder „T-Shirt Druck“ je nach Position schon mal locker einen Euro kosten kann.
Daher gilt: Je gezielter Du Deine Designs bewirbst, umso besseren Traffic wirst Du bekommen. Nehmen wir als Beispiel einen Shop für Bowling-Motive. Hier macht es natürlich Sinn relevante Begriffe zum Thema Bowling einzubuchen, wie z.B. „Strike Shirt“ oder „Bowling Poloshirt“.
Damit Du Dir vorab ein paar Informationen über mögliche Suchbegriffe einholen kannst, empfehlen wir Dir neben dem Keyword-Planner auch Google selbst. Mit Google Suggest liefert Dir die Suchmaschine direkt bei Eingabe aktuelle und häufig verwendete Suchbegriffe als Vorschläge. Übersuggest fasst diese Vorschläge alphabetisch sortiert zusammen.
• Passende Anzeigen
Nachdem Du für Deine Designs die passenden Keywords ausgewählt hast, fehlen noch die dazugehörigen Anzeigen. Auch hier gilt: Je spezifischer Du Deine Anzeigen mit den Keywords verknüpfst, umso relevanter wird die Sache. Findet ein User auf seiner Suche nach „Bowling Poloshirt“ eine passende Anzeige, die das Keyword aufgreift, so steigt die Chance auf den Klick. Benutze mehrere Anzeigentexte pro Anzeigengruppe und motiviere den User dabei zum Klick. Auch wenn der Platz sehr begrenzt ist, nutze ihn so weit wie möglich aus und bringe USPs und Calls-to-Action unter.
• Die Landing Page
Nachdem Du schon zu den Suchanfragen die passenden Keywords geschaltet hast und diese in der Anzeige erwähnt wurden, solltest Du den User auch genau zu diesen Artikeln schicken. Wenn also jemand nach Bowling-Shirts sucht – zeig ihm Bowling-Shirts! Und wer nach Bowling-Tassen sucht, sollte nicht bei den Schürzen landen. Je besser dieses Verhältnis passt, umso erfolgreicher wirst Du sein. Erspare dem Kunden Zeit und leite ihn auf die richtige Seite!
• Negative Keywords
Noch einmal zurück zu den Keywords. Du kannst auch Suchbegriffe definieren, bei denen Du keine Anzeigen schalten willst. Das macht Sinn für Suchanfragen mit Wörtern, wie „kostenlos“, „gratis“ aber auch „gebraucht“ oder „second hand“. Suchanfragen mit diesen oder ähnlichen Keywords führen nur selten zum Kauf. Hier kannst Du Dir unnötige Klicks sparen und vermeidest damit Streukosten. Weiterhin wird es bei Deinen Designs und Themen bestimmt noch viele weitere Suchbegriffe geben, die Du Dir eher sparen kannst. Füge sie in die Liste der auszuschließenden Keywords hinzu!
• Anzeigenerweiterungen
Anzeigenerweiterungen spielen nicht erst eine Rolle, seitdem sie offiziell von Google in die Berechnung des Qualitätsfaktors aufgenommen wurden. Auch schon vorher verfeinerten sie das Sucherlebnis vieler Google-User. Wir empfehlen auf jeden Fall den Einsatz von Sitelinks. Hier kannst Du weitere Informationen einbringen, wie z.B. den Hinweis auf weitere Produkte (Hoodies, Schürzen, Tassen) oder die Info, dass Du neben Bowling auch Designs zu Kegeln, Tischtennis oder ganz anderen Themen auf Lager hast. Die Sitelinks lassen zudem Deine Anzeige größer erscheinen und erhöhen die Klickrate.
Das waren unsere Einsteigertipps für Google AdWords. Wir hoffen Du konntest einige nützliche Informationen mitnehmen und probierst diese Werbemöglichkeit einmal aus. Wir freuen uns auf Dein Feedback unter diesem Beitrag und beantworten gerne Deine Fragen.




Danke für die tollen Tipps. Ich habe zwar noch nie AdWords ausprobiert. Aber da lege ich mir gleich ein Konto an. Einen Gutschein habe ich auch noch irgendwo. Da bin ich mal gespannt ob das funktioniert.