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Der T-Shirt Business Leitfaden von Wordboner

Heute haben wir in unserer T-Shirt Business Gastbeitrag Reihe einen Leitfaden von Peter Kowalski, manchen auch bekannt als Wordboner. Er hat zusammengefasst, worauf man beim Eröffnen eines T-Shirt Business denken sollte — wir selbst könnten es nicht besser beschreiben. Vielen Dank an Peter und euch viel Spass beim Lesen.

Du möchtest also einen Online T-Shirt Laden eröffnen. Aufregend, oder? Du bist wahrscheinlich noch nicht sicher, womit du genau starten sollst, daher hier mal ein paar Ratschläge, über die ich mich selbst gefreut hätte als ich meinen Laden eröffnet habe.

Sei du selbst

Das allererste, was du rausfinden solltest ist die Antwort auf die Frage: was willst du eigentlich genau verkaufen? Suche eine Nische. Mach etwas, das noch niemand vor dir getan hat. Versuche, nicht einer von vielen zu sein. Die Leute werden nicht etwas bei dir kaufen, was sie genausogut auch woanders kaufen können. Nur Originalität verkauft sich! Nicht zu wissen, was man verkaufen soll, ist noch lange kein Grund einfach irgendwas zu verkaufen. Die “sei du selbst” Regel ist die wichtigste, weil sie für jeden Aspekt deines Business gilt. Versuch immer, ungewöhnlich zu handeln und zu denken. Denk dran: der Moment, in dem du mit dem Strom schwimmst, ist der Moment in dem du darin verloren gehst.

Eine gute Verpackung ist (fast) alles

Selbst die beste Idee ist wertlos ohne eine entsprechende Verpackung. Mit Verpackung meine ich, mach dir Gedanken über das Look&Feel deiner Marke: Der Name, die Farben, Schrifttypen, Logo und so weiter. Stell sicher, dass dein Logo Sinn macht. Schau dir an, wie man die passenden Farben zusammenstellt. Achte darauf, dass deine Webseite nicht so aussieht als ware sie in den 90ern entstanden. Wähle den richtigen Namen – nur wenigen Unternehmen gelingt es, den Namen später nochmal erfolgreich abzuändern. Dein Name sollte herausragen, intelligent sein, und merk-würdig. Sei nicht austauschbar. Die große Kunst ist, all das sauber aufzustellen und einfach aussehen zu lassen, ohne dass es langweilig wirkt.

Sei geduldig

Das Thema Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – und dein Erfolg auch nicht. Manche Leute warten Monate, bis sie den ersten Verkauf machen. Solange keins deiner T-Shirts von Lady Gaga getragen wird, erwarte nicht dass es dir da anders ergeht. Das richtige Marketing wird sicher dazu beitragen, dass es schneller geht, aber erwarte keine Wunder. Glaube an dich, aber sei immer darauf vorbereitet, dass es eventuell nicht klappen könnte.

Kenne deine Kunden

Das ist ziemlich wichtig, denn früher oder später gelangst du an den Punkt, wo du deinen Laden vermarkten musst und um Zeit und Energie zu sparen, solltest du wissen wo du das am besten tust. Learning by doing ist okay, vor allem am Anfang: je älter dein Unternehmen ist, desto mehr Daten hast du, die du analysieren musst. Tools wie Facebook Statistiken können dir helfen, mehr über Wohnorte, Geschlecht und Alter deiner Fans herauszufinden. Das ist alles sehr wichtig und kann dir helfen – zum Beispiel geben Frauen gerne etwas mehr für Kleidung aus, Leute aus größeren Städten haben ein etwas größeres Einkommen und sind bereit, für T-shirts mehr auszugeben, Leute unter 18 haben weniger Geld, ihnen ist aber ein guter Eindruck wichtiger. Falls du in nördlichen Gegenden beliebter bist, solltest du über Hoodies und Pullover nachdenken. Sei clever, wenn es um die Selbstvermarktung geht. Biedere dich nicht an, und vermeide dumme Sprüche – du hasst sie, und die anderen hassen sie genauso, also verwende sowas auch nicht. Nutze ein Statistik Tool wie z.B. Google Analytics und schau dir die Ergebnisse an. Mach einen T-Shirt Designer auf und betreibe deine Shops in EU und den USA.

Kundenservice!

Ich persönlich finde das den wichtigsten Punkt. Eine schnelle Reaktionszeit ist essentiell: Wenn ich als Kunde tagelang auf eine Antwort warten muss, verliere ich schnell das Interesse an dem Produkt und an dem Unternehmen. Stell sicher, dass deine Kunden sich nicht vernachlässigt fühlen. Ich versuche, so schnell wie möglich zu reagieren – die einzige Zeit, in der ich nicht auf E-Mails antworte, ist wenn ich schlafe (was meine Freunde kirre macht, und deine wahrscheinlich auch). Denk daran: der Kunde ist das allerwichtigste, und der Kunde hat immer recht. Ein schlechter Ruf kann deine Karriere negativ beeinträchtigen. Also hol dir einen Benachrichtigungsservice für dein Handy, deinen Browser oder dein Desktop um immer Herr deiner Inbox zu sein. Beantworte jede E-Mail die eine Antwort verdient und sei niemals böse oder unhöflich. Behandle deine Kunden so, wie du selbst als Kunde behandelt werden möchtest. Und sei dir sicher, dass e simmer unzufriedene Kunden geben wird – und lerne, damit umzugehen. Während du deine Fehler nicht ungeschehen machen kannst, kannst du daraus lernen.

Sei umgänglich

Soziale Netzwerke sind ein Segen für uns Shopbetreiber – alle, die deine Kreationen online über Twitter, Facebook oder was auch immer weiter empfehlen, machen deine (Marketing) Arbeit. Seien wir mal ehrlich: obwohl wir alle Anzeigen und Werbung hassen und unterschwellig denken, dass wir ständig belogen werden, glauben wir daran dass unsere Freunde nur gute Sachen empfehlen. Das ist der Schlüssel: stell sicher, dass die Leute deine Sachen an ihre Freunde weiter empfehlen. Involviere die Leute, indem du ihnen Fragen stellst, und revanchiere dich durch kleine Geschenke oder Giveaways. Auch hier gilt: sei kreativ. Gib laufende Updates, und mach deine Statusnachrichten persönlich und smart.

Lerne damit umzugehen, dass du dein eigener Chef bist

Das ist ziemlich tricky. Du arbeitest häufig alleine, von zuhause aus – und musst dich trotzdem bei Laune und motiviert halten, was manchmal eine ziemliche Herausforderung sein kann (vor allem, wenn nichts besonderes los ist).

Coupons

Leute lieben Coupons. Wer von uns möchte nicht etwas günstiger bekommen? Halte dich auf dem Laufenden, welche Promotions Spreadshirt anbietet. Mach entsprechende Banner und passe deinen Shop an. Hol dir einen Account auf Couponseiten wie retailmenot.com und teile deine Coupons anderen regelmäßig mit.

Das Fazit

Selbst für den Fall, dass du alles so machst, wie es im Lehrbuch steht, kann es sein, dass sich der Erfolg nicht einstellt. Das passiert. Die gemeine Wahrheit ist: wenn deine Produkte nicht herausragend sind, wird sie keiner kaufen – ganz gleich wie gut du sie vermarktest und wie hübsch deine Webseite aussieht. Aber mit Zeit, Talent und Beharrlichkeit kannst du großartiges erreichen.


Über den Autor:
Peter Kowalski betreibt seit 2009 wordboner.com und wordbonerstore.com. Lies bei Interesse auch das Shoppartner Interview.

Ganz zum Schluss wie immer noch der Hinweis: Falls ihr selbst einen Beitrag verfassen wollt, meldet euch bei uns. Und falls ihr auf den Geschmack gekommen seid: verkauft eure T-Shirt Ideen bei Spreadshirt.

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re:publica XI wir kommen

In etwas mehr als einer Woche heißt es wieder: Koffer packen und auf nach Berlin. Denn natürlich will Spreadshirt auch bei der fünften re:publica in Berlin nicht fehlen. Vom 13. bis 15. April dreht sich im Friedrichstadtpalast und angrenzenden Gebäuden erneut alles um Blogs, soziale Medien und die Digitale Gesellschaft. Bereits zum dritten Mal in Folge sind wir mit dabei und stürzen uns ins Blogger-Getümmel. Als Partner der re:publica stattet Spreadshirt alle Crewmitglieder mit Shirts aus.
Das ist aber noch lange nicht alles, im Reisegepäck haben wir nämlich auch Plotter, Presse und natürlich jede Menge T-Shirts. Die Besucher deutschlands größter Social Media Konferenz können sich vor Ort ihre persönliche re:2011 Shirts drucken lassen.  Am Spreadshirt-Stand in der Kalkscheune gibt es also wieder die Möglichkeit sich sein eigenes re:Shirt zu designen und druckfrisch überzustülpen. Eine Neuerung in diesem Jahr. Erstmals können auch Biostofftaschen bedruckt und als #rp11 Souvenir mit nach Hause genommen werden. Wer keine Karte mehr bekommen hat, oder schon bei der Anreise als Erster sein neues re:Shirt präsentieren möchte, kann bereits vorab im Online Shop ein Shirt bestellen und nach Hause liefern lassen. Der in Kooperation zwischen Spreadshirt und re:publica entstandene Shop ist auf der re:publica Startseite zu finden und wird auch nach der Konferenz für eine Weile geöffnet bleiben.

Zur Einstimmung auf die re:publica XI gibt es ein paar Bilder aus dem letzten Jahr:

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Widerstand zwecklos: Brandneu bei Spreadshirt!

Viele unserer Kunden fragen sich beim Tragen ihres neuen T-Shirts: Sehe ich in diesem Shirt wirklich sexy aus? Ganz ehrlich: bislang lag die Antwort immer auch ein Stück weit im Auge des Betrachters. Wie aber wird mein T-Shirt garantiert zum Flirtshirt? Wie gewährleiste ich, dass mein neues Produkt auch wirklich bei meinem Schwarm oder in der Disco ankommt?
Wir haben lange über diesem Problem gegrübelt, verschiedene Ansätze in unserem Testlabor und in der freien Wildbahn ausprobiert. Seit heute gibt es sie endlich, die Lösung: denn ab sofort stehen euch unsere Pheromon T-Shirts zur Verfügung. Das Ergebnis ist verblüffend. Und das schöne daran ist: dadurch, dass das Spray ähnlich wie eine Druckart einfach im Bestellprozess ausgewählt und von uns im Produktionsverlauf aufgetragen wird, ist es mit nahezu all unseren 136 Produkten verwendbar. Mehr Details dazu auf der Pheromon Shirt Einführungsseite. Wie es genau funktioniert und was es kann, erfahrt ihr auch in diesem kleinen (Promotion-) Video:
http://www.youtube.com/watch?v=UqIFZOmowGQ
Wir hoffen, wir machen euren Flirt mit dem passenden Shirt damit (noch) erfolgreicher!

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Mitarbeiter im Gespräch – Jürgen Gauger

Meet a Spreader, das eigentlich offiziell Mitarbeiter im Gespräch heißt, wie ich jetzt gelernt habe, ist zurück. Ganz egal unter welchem Namen,  Hauptsache es gibt von nun an wieder regelmäßige Frage-Antwort-Runden mit unseren Mitarbeitern im Blog. Als kleinen Vorgeschmack auf das, was euch erwartet, konntet ihr bereits ein Interview mit Phil verfolgen. Er hat unseren Global Production Manager Jürgen Gauger für das erste offizielle Mitarbeiter im Gespräch vorgeschlagen.

Weil ich diesen Wunsch natürlich gern erfülle, stell ich euch heute Jürgen vor. Was ein Global Production Manager ist und was man zu tun hat mit solch einem langen Titel, berichtet Jürgen euch am besten selbst. Erfahrt außerdem wo Jürgen sein persönliches Paradies gefunden hat, und warum er trotz langer Arbeitszeiten und nächtlicher Notfallanrufe kein Problem hat am nächsten Morgen wieder mit einem Lächeln auf Arbeit zu gehen.

Wie lang bist Du schon bei Spreadshirt und was genau ist Deine Aufgabe? Weiterlesen

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Hasenfarm: Kundenakquise mit Facebook & Twitter

Heute haben wir einen Gastbeitrag von Henning
Dank Twitter & Facebook ist es mit relativ geringem finanziellem Aufwand möglich, seine Zielgruppe zu finden.

TWITTER
Twitter ist digitaler „SmallTalk“. Es braucht Zeit, Fingerspitzengefühl und Durchhaltevermögen potentielle Kunden zu finden. Ich nutze meinen Twitter-Account nur eingeschränkt für das klassische Shop-Marketing, sondern baue mir darüber eine Netzcommunity auf, die mir in besonderen Situationen helfend zur Seite steht.
Orientiert Euch an diesen drei Regeln beim Einrichten und Betreiben Eures Accounts:

    1. Username: Prägnant mit Erinnerungspotential – im Idealfall dein Shopname: „Hey, du bist doch HASENFARM“ – so werde ich mancherorts in Hamburg begrüßt
    2. Beschreibung: Nutze Schlagworte, sei kreativ, individuell und persönlich.
    3. „Content is King“: Erst eine spannende, abwechslunsgreiche und persönliche Timeline sorgt dafür, dass sich Nutzer für Euren Output interessieren: Teilt Links, postet Statements, macht neugierig, seid abwechslungsreich & mutig, zeigt Persönlichkeit.

Hat man die 3 Schritte befolgt, kann man auf die Unterstützung durch seine Follower zählen. So habe ich bei den beiden Twitter-Paraden von Spreadshirt den ersten und zweiten Platz belegt. Das Ergebnis langer Arbeit und der Verdienst unserer treuen Follower.

FACEBOOK
Facebook ist Euer PR-Tool. Im Gegensatz zu Google kann man auf Facebook hervorragend seine Fans finden und durch gezielte Maßnahmen langfristig zu Kunden machen. Weiterlesen

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