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My Shirt, My Voice: For the Voiceless

Nelson war 13 Jahre alt, als er entsorgt wurde. Körperlich nicht mehr fähig, seiner Bestimmung als Wachhund nachzukommen, war das Urteil schnell gefällt und es gab keinen Platz mehr für ihn – nur den vor’m Tierheim. Mitten in der Nacht. So wie Nelson ergeht es viel zu vielen Hunden und Katzen. Was eigentlich eine Freundschaft auf Lebenszeit sein sollte, findet abrupt ein Ende durch “veränderte Familienverhältnisse”, einen Umzug in eine Wohnung, in der “Tiere nicht erwünscht” sind oder einfach dadurch, dass der Vierbeiner nicht (mehr) so “funktioniert” wie gedacht und lästig geworden ist.

Die Tierheime sind voll von solchen tragischen Geschichten, und die meisten sind leider längst den tapsigen Pfoten eines niedlichen Welpen entwachsen. Sie sind Individuen mit Erfahrungen und Charakter, vielleicht auch mit körperlichen Einschränkungen, deren Chancen auf Vermittlung wegen ungerechtfertigter Vorbehalte und Vorurteile gegen Null tendieren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man einander einfach Zeit geben muss. Vertrauen erwächst eben nicht von heut auf morgen. Wer sich darauf einstellen kann und will, wird – wie ich mit meiner 12jährigen Hündin Leika, die seit 2006 mein Leben teilt – eine Freundschaft erfahren, die unter Menschen ihres gleichen sucht.

Nelson war 13 Jahre alt, als er in meine Familie kam. Leider waren ihm nur noch 5 Monate bei uns vergönnt. 5 Monate sind nichts – und doch irgendwie alles. Denn für ihn bedeuteten sie einen liebevollen, behüteten Lebensabend in Frieden. Am Ende ist es das, und nur das, was zählt.
(Für Dich, Nelson. Ich habe Dir versprochen, dass ich Deine Stimme sein werde.)

Petra

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My Shirt, My Voice: Die hat doch nur Fasching im Kopf

“Und dann die Hände zum Himmel […] !”

Ich weiß, ich weiß: Meine Leidenschaft kann nun wirklich nicht jeder teilen und so manch einer bekundet selbst und aus freien Stücken, dass er sogar ein Muffel sei. Aber ich kann einfach nicht anders- ich liebe Karneval!
Ich war noch ganz klein, als mich das Konfettifieber packte. So hätte ich am liebsten stehts selbst die Bühne geentert, wenn das Funkemariechen ihr Können zeigte oder der Rosenmontagsumzug in aller Pracht durch meine Heimatstadt zog.
Der gute Zufall brachte mich dann zum Glück zu einem tollen Karnevalsverein und einer Tanzgruppe die ihresgleichen sucht. Schließlich bin ich noch heute, nach über 14 Jahren, dabei, wenn es wieder “Helau” und “Alaaf” heißt und schwinge mit meinen Gardemädels die Beine.

Doch was hier so schön nach Party klingt, hat mir noch weitaus mehr gebracht: Nicht nur, dass ich mit meinen Faschingsfreunden unendlich viele und schöne Erinnerungen teile, so habe ich auch gelernt, dass es auch mal Arbeit und Schweiß kostet, um andere Menschen zum Lachen zu bringen. Frohsinn und die gute Laune sind die beiden schönsten Eigenschaften am Fasching, denn eben diese beiden Dinge sollte man immer bei sich haben, um auch mal die ein oder andere Hürde im Alltag zu überwinden. Und außerdem: So ein bisschen Konfetti macht doch alles schöner!

Franzi

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My Shirt, My Voice: Klasse Einstellung!

Es ist nun fast 4 Jahre her und ich weiß trotzdem noch wie nervös ich war, als ich von Spreadshirt zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde. Ich wollte sie nicht nur mit meinem staubigem Uni-Wissen, meiner T-Shirt-Liebe und meinem Enthusiasmus überzeugen. Da es beim Thema E-Mail-Marketing natürlich auch um meine Sprache und meine Wortgewandheit ging, war mir sofort klar: da muss ein Sprüche-Shirt her. Irgendwas, was im Kopf bleibt. Am besten etwas Zweideutiges. Wer meine Newsletter kennt, weiß ja, dass ich da gerne aus den Vollen schöpfe 😉 Also erstmal ganz lange Duschen (da hab ich immer die besten Ideen) und Kopf frei…und da war sie, die Idee: klassisches schwarzes Shirt, schick genug für ein Bewerbungsgespräch und nicht overdressed für eine T-Shirt-Firma: schnell zum T-Shirt-Drucker um die Ecke und zack…voll draufgedruckt meinen Spruch: „Klasse Einstellung!“

Das Gespräch war dann sehr aufregend und ich musste mit allerlei verschiedenen Leuten sprechen und Fragen beantworten. Irgendwie hatte ich vor Ort plötzlich die Befürchtung, dass mein T-Shirt gar nicht zur Geltung kommt. (Eigentlich auch blöd einen Spruch gerade an der Stelle zu platzieren, wo man als Frau immer Machos unterstellt hinzugucken…). Aber nach einer abschließenden Führung durch die Firma wurde ich ganz nett verabschiedet und zwei Tage später kam der Anruf: „Maria, wir glauben, du bist eine klasse Einstellung!“

Das Ganze hat mich so stolz gemacht, dass ich das T-Shirt noch bis heute hin und wieder trage, ganz besonders dann, wenn ich mal die klasse Einstellung meiner fleißigen Teamkollegen loben möchte. Ein T-Shirt sagt eben mehr, als tausend Worte!

Maria

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My Shirt, My Voice: Ich hab noch mehr drauf als Schminke!

„Ich hab noch mehr drauf als Schminke!“
Ja, hab ich. Aber wieso muss ich mir das eigentlich auf mein T-Shirt schreiben? Es gibt das Klischee, dass jede Frau, die vor 20.00 Uhr roten Lippenstift trägt, Freude an buntem Nagellack hat oder mehr als nur Wimperntusche benutzt, oberflächlich und sicher auch dezent doof ist. Wahrscheinlich will sie sich nicht dreckig machen, versteht keinen Spaß und ist ein bisschen arrogant.

Genau das habe ich gedacht, bis ich eines Tages gemerkt habe, wie viel Spaß Farbe im Leben macht und wie schön es ist, nicht darauf zu achten, möglichst nicht aufzufallen und seriös auszusehen. Ich schminke mich gern mehr und bunter als die Durchschnittsfrau – und zwar nur für mich. Nicht weil das jemandem gefällt oder nicht gefällt oder ich mich ohne Maske unwohl fühle, sondern aus Freude an Farben und Veränderung. Am Ende sollte doch jeder so aussehen, wie er es sich vorstellt: lila Haare, Silberzähne, alles tätowiert… Hauptsache man ist damit glücklich, denn dann strahlt man das auch aus. Also trage ich meine Schminkaffinität stolz auf der Brust!

Melanie

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My Shirt, My Voice: Eikes Top Motivationsshirts

Im Alltag lässt man sich gern vorm Kleiderschrank von seinem Gefühl leiten, was man heute anzieht. Was, wenn der Tag aber ein ganz besonderer ist, zu dem ein alltägliches Outfit nicht so richtig passen würde? Solche Tage sind für mich Tage mit Sportevents, auf denen ich Freunde oder Familienmitglieder unterstützen und anspornen darf. Einige Zuschauer nutzen solche Gelegenheiten gern als Modenschau für ihre Finishershirts. Dabei gibt es keine Grenze für zu exotisch oder zu extrem – man zeigt was man hat. Ich hingegen möchte neben Anfeuerungsrufen, Klatschorgien oder dem Benutzen diverser Wink- und Geräuschelemente den Teilnehmern gern mit meinem T-Shirt etwas auf den Weg geben. Daher habe ich einmal meine persönliche Top 4 zusammen gestellt. Das könnte an solchen Tagen auf Shirts und Pullovern stehen:

Selbst ganz einfache Motive können große Reaktionen hervorrufen – vor ein paar Jahren stand ich zum Beispiel am Straßenrand bei einem Triathlon und trug ein schlichtes weißes Shirt mit ‘I love Triathlon’ drauf. Ich durfte mich an diesem Tag nicht nur über unzählige lächelnde Athleten freuen, die mein Shirt erblickten. Die Krönung war ein Teilnehmer, der mich fragte – wohlgemerkt, während er rannte – ob ich bei solch großer Liebe zu diesem Sport nicht einfach für ihn einspringen und für ihn das Rennen beenden könnte … Die Zuschauer um mich herum und ich mussten herzlichen lachen und unsere Anfeuerungsrufe verstärkten sich nochmals. Der kurze Austausch über mein Shirt gab ihm nochmal einen extra Kick für seinen Endspurt.

Mit meinem Shirt konnte ich an diesem Tag quasi eine gute Tat vollbringen. Das könnt Ihr mit Sicherheit auch. Welche Sprüche würdet Ihr Euch aufs Shirt drucken, um die Teilnehmer anzuspornen?

Eike

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