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Inspirierende Bücher für Grafikdesigner*innen

Inspirierende Bücher für Grafikdesigner*innen

Wann hast Du Dich eigentlich das letzte Mal selbst beschenkt? In unserer Top 10 der inspirierendsten Bücher für Grafikdesigner*innen wirst Du sicher fündig.

Muster im Rapport

Das kannst Du knicken: Paul Jackson ist Paper Artist und Origami seine Passion. Unser Favorit widmet sich allerding nicht der japanischen Faltkunst. Denn auch mit Mustern kennt sich der Brite aus.

Muster im Rapport zeigt, wie durch Rotation, Spiegelung und Verschiebung, atemberaubende Strukturen entstehen können. Perfekt, um Oberflächen und Designs effektvoll zu veredeln. Fazit: Mehr als Copy & Paste!

Creative Block: Over 100 Tasks to Get Your Head Into a Creative Space

Es ist mal wieder Krea-tief statt kreativ angesagt? Es gibt unzählige Gründe für Blockaden im Kopf. Aber es gibt auch viele Methoden, um Dich aus einer kreativen Durststrecke wieder herauszuholen.

Über 100 Übungen hat Gemma Lawrence gesammelt. Genau das Richtige Buch für Designer*innen, die Kreativität zum Beruf gemacht haben. Fazit: Hüpf über den Tellerrand und erfrische Deinen Kopf!

Bi-Scriptual: Typography and Graphic Design with Multiple Script Systems

A, B, C, die Katze lief im Schnee… Buchstaben und Schrift sind eine riesige Spielwiese für Ästhet*innen. Das finden auch die Herausgeber um Ben Wittner und begeistern mit Typographie zum Staunen.

Zurecht eines der Bücher für Grafikdesigner*innen in unserer Top 10. Denn hier geht es wortwörtlich um die Welt der Schrift. Multilinguales Schrift-Design zum Schmökern. Fazit: Kulturübergreifend schön.

So finden sie Ihren weg als Illustrator

Augen auf bei der Berufswahl! Illustration ist Dein Hobby, das Du gern auf ein professionelles Level bringen möchtest? Dann hat Darrel Rees eine Einführung, was Dich als Illustrator*in erwartet.

Von der Erstausstattung bis zur Rechnungsstellung wird hier alles thematisiert. So kannst Du eine informierte Entscheidung über Deinen Berufswunsch treffen. Fazit: Gut beraten.

Alles nur geklaut

Eo eo! Abschreiben, nachahmen und spicken. Es mag verpönt sein, sich mit fremden Federn zu schmücken. Aber kreativ sein bedeutet auch, fremde Ideen zu verarbeiten, um so Neues zu erschaffen.

Austin Kleon bricht eine Lanze für das, was in der Schule noch bestraft wurde: Ideenklau. Natürlich geht dann Dein eigener Kreativprozess erst richtig los. Fazit: Sei schlau und klau.

Lost in translation: Unübersetzbare Wörter aus der ganzen Welt

„Schadenfreude“ kann man nicht übersetzen. Aber auch in anderen Sprachen gibt es Wörter, die sich nur Umschreiben lassen. In Lost in Translation geht es ausnahmsweise nicht um Design, Grafik oder Typographie.

Ella Frances Sanders‘ Sammlung der unübersetzbaren Wörter ist trotzdem zurecht in unserer Liste. Denn die einzigartigen Begriffe sind eine echte Inspiration. Fazit: Gesprächsstoff für die nächste Party.

Malen! Mutig und intuitiv

Schwing den Pinsel und male einfach drauf los! Verlasse Dich auf Dein Bauchgefühl. Ohne Regeln und Konventionen. Wie befreiend das sein kann, will Flora Bowley in diesem Buch vermitteln.

Ein heißer Tipp, wenn es um Bücher für Grafikdesigner*innen geht. Denn sehnen wir uns nicht alle danach, einfach mal ohne Blick auf das Endergebnis kreativ zu sein? Fazit: Lass die Farben sprechen!

Visuelles Denken

Am Anfang war das Wort. Auch der kreative Prozess startet oft mit Briefings. Grafikdesigner*innen müssen das in eine Bildsprache übersetzen. Das ist oft nicht leicht. Hier will Autor Mark Wigan helfen.

Wie wird aus Text ein Bild, wie aus einem Briefing eine Illustration? Visuelles Denken richtet sich an Anfänger*innen und Profis gleichermaßen. Fazit: Das große Ganze in Details betrachtet.

Kunst und Angst

Im Theater heißt es Lampenfieber. Aber welche Sorgen und Zweifel begleiten Kreative sonst noch im Alltag? Ist meine Arbeit gut genug? Wofür tue ich das eigentlich? Autor David Bayles hat Antworten.

Kunst und Angst thematisiert die Furcht, in der Kunst zu versagen. Das Buch gibt Tipps, wie Du Deine Ängste und Zweifel überwinden kannst. Fazit: Geeignet für kreative Köpfe in allen Bereichen.

Illustrating Childrens Books

Punkt, Punkt, Komma, Strich… Kinderbücher zu illustrieren ist kein Kinderspiel. Das Alter der Bücherwürmer ist mindestens genauso wichtig wie das Genre der illustrierten Geschichten.

Martin Salisbury verrät, wie Deine Zeichnungen die Kleinsten begeistern können. Denn schließlich sollen Text und Bild gemeinsam die Vorstellungskraft der Zwerge anregen. Fazit: Einfach märchenhaft.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. In unserer Liste war nicht das Richtige für Dich oder Deine kreativen Freund*innen dabei? Dann schau doch mal hier nach.

Was ist Dein Lieblingsbuch für Kreative? Teile es in den Kommentaren mit der Community und uns.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die Buchtipps. Ich bin von Beruf Grafik-Designerin mit viel Berufserfahrung und möchte sagen dass es grundsätzlich nicht okay und gut ist, Ideen zu klauen. Mein Studium hat mich gelehrt eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Natürlich kann man auch mal spickeln bei anderen, doch sollte man stets sein eigenes Ding machen und nicht kopieren. Insofern finde ich den Spruch: “Fazit: Sei schlau und klau” daneben. Man kann sich inspirieren lassen von anderen oder deren Umsetzungen völlig neu kochen. Hier wird tatsächlich dazu ermutigt zu Ideen zu klauen. Es gibt übrigens kein Recht das verbietet eine Idee zu kopieren, nur deren Umsetzung 1:1 zu kopieren ist nicht legal.

    • “Nothing is original. Steal from anywhere that resonates with inspiration or fuels your imagination. Devour old films, new films, music, books, paintings, photographs, poems, dreams, random conversations, architecture, bridges, street signs, trees, clouds, bodies of water, light and shadows.”

    • Hallo Anja,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast natürlich völlig Recht. Ideenklau ist nicht gut. Niemand will, dass jemand anderes einfach Geld mit den eigenen Ideen macht. Das sind Copyright-Verletzungen, die wir aufs strengste verurteilen.
      Wahrscheinlich bräuchte eine Review von Austin Kleons Buch einfach etwas mehr Platz. Was er eigentlich sagt, ist, dass wir Menschen uns ständig verbessern, indem wir auf das bauen, was andere vor uns geschaffen haben. Nichts entsteht aus dem Nichts.
      Kleon selbst hat Porträts seiner Lieblingskünstler an den Wänden seines Ateliers hängen, die ihn inspirieren. Er sagt, dass es ihm hilft, sich weniger allein zu fühlen, wenn er sich als Teil eines kreativen Stammbaums sieht. „Sie sind wie freundliche Geister. Ich kann fast spüren, wie sie mich anspornen, wenn ich über meinen Schreibtisch gebeugt sitze.”
      Kleon rät angehenden Kreativen, sich einen dieser freundlichen Geister, wie z.B. einen Lieblingskünstler, auszusuchen und diesen wirklich zu studieren. „Studiere alles, was sie geschaffen haben und konzentrieren Dich auf das, was Du an ihnen liebst.”
      Obwohl sich Kleons Wortwahl “stehlen” oder “kopieren” für viele nicht richtig anfühlt – wahrscheinlich klingt es einfach nur kontroverser – ist die Inspiration, die man von den Werken anderer aufnimmt, ein wesentlicher Bestandteil unsere eigenen Kreationen. Durch diese Einflüsse verbessern wir unserer eigene Arbeit. Wenn man die Begriffe “inspiriert werden” oder “auftanken” verwendet, passt der Schuh wahrscheinlich besser.

      Viele Grüße
      Dein Marktplatz Designer Team

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