Menü

So erstellst Du einen Marketingplan für Deinen Shop

So erstellst Du einen Marketingplan für Deinen Shop

Wenn Du ein eigenes Business aufbauen willst, kommst Du am Marketing nicht vorbei: Hinter jedem erfolgreichen Shop steht eine gezielte Strategie. Erfahre, wie Du T-Shirt-Marketing-Ideen entwickelst und Deinen eigenen Marketingplan erstellst.

T-Shirt-Marketing-Ideen: Nutze das Potenzial

Warum verkaufe ich nichts? Beinahe jeder, der mit dem Verkauf von T-Shirts begonnen hat, steht am Anfang vor dieser Frage. Sogar alte Hasen haben hin und wieder mit verkaufsschwachen Zeiten zu kämpfen.

Stell Dir vor, Du führst einen kleinen Laden auf einer großen Hauptstraße mit vielen Passanten… Und trotzdem setzt niemand einen Fuß in Dein Geschäft! Das hat vermutlich einen Grund: Du weißt nicht genau, welche Kunden Du eigentlich erreichen willst und wie Du Deine Produkte am besten vermarktest. Genau da kommt Dein Marketingplan ins Spiel.

Der Plan: Deine T-Shirt-Marketing-Analyse

Finde Deine Nische und grenze sie klar ein. Dabei sind zwei Dinge wichtig:

Deine Ziele: Ein schriftlich festgehaltener Marketingplan, der genau festhält, was Du erreichen willst.
Dein Vorgehen:
Eine Reihe von Maßnahmen, die erklären, wie Du die Ziele erreichen willst.

In 5 Schritten zum Marketingplan

Es ist ganz unkompliziert: Erstelle Deinen persönlichen Marketingplan mit unserem Vordruck, den Du hier herunterladen kannst.

1. Zielgruppen-Recherche

Um eine Marke aufzubauen, die im Gedächtnis bleibt und Erfolg hat, solltest Du Dir zu 100% bewusst sein, wem genau Du Deine Produkte verkaufen möchtest. Es ist absolut notwendig, Deine Zielgruppe in- und auswendig zu kennen. Am besten ist es, wenn Du selbst Teil der Gruppe bist, für die Du Designs entwirfst. Mach Dir auch ein Bild von den Hobbys, Vorbildern, Vorlieben und Abneigungen Deiner Zielgruppe. Stelle Dir dabei die Frage „Warum sollte meine Zielgruppe meine Designs kaufen?“

2. Wettbewerbsanalyse

Lerne von Deinen Mitbewerbern und finde Deine eigene Nische. Erfolgreiche Shopbetreiber haben eine klare Vorstellung davon, was sie darstellen wollen und wie sie die Aufmerksamkeit ihrer Kunden bekommen. Ganz wichtig dabei: Die Zielgruppe muss sich mit Deinen Produkten identifizieren. Suche nach ähnlichen Marken, nach deren Vorbild Du Deine eigene Marke aufbauen kannst. Analysiere ihre Marketing-Strategie. So findest Du heraus, was die Top-Verkäufer in Deinem Bereich gut machen und kannst von ihnen lernen.

3. Strategieplan

Wähle für Deine Marketingaktivitäten die Kanäle aus, in denen Deine Zielgruppe zu Hause ist. Konzentriere Dich auf folgende Dinge:

  • Setze Dir ein konkretes Ziel, dass Du mit Deinen Marketingmaßnahmen erreichen willst (z.B. eine bestimmte Anzahl von Verkäufen oder neuen Followern)
  • Miss das tatsächliche Ergebnis und vergleiche es mit Deiner Prognose. So gelingt es Dir künftig immer besser, Kosten und Aufwand einzuschätzen.

4. Nimm Kunden-Feedback an

Richte Dir Google Alerts ein um informiert zu werden, wenn Deine Marke im Netz erwähnt wird. Verfolge Social-Media-Trends und starte Interaktionen mit Deinen Followern auf Deinen Kanälen. Sei dabei ein geduldiger Zuhörer und reagiere auf Interessen und Wünsche Deiner Zielgruppe, wenn Du neue Designs entwirfst.

5. Überarbeite Deinen Marketingplan

Sobald Du Deinen Plan erfüllt hast, solltest Du Dir neue Ziele setzen. Hat eine Maßnahme keinen Erfolg gebracht, ist auch das eine wichtige Erkenntnis: Es ist nie zu spät, Deinen Marketingplan nachträglich anzupassen. Spätestens, wenn Du Designs für eine leicht veränderte Zielgruppe entwirfst, ist es Zeit für ein Update.

Was Du noch für die Bewerbung Deiner Marke tun kannst

Du selbst bist der Kreativ-Chef Deiner Marke. Um Deine Zielgruppe neugierig zu machen, hilft Dir ein kleines Image-Video. Für so einen kurzen Clip der die Aufmerksamkeit Deiner Zuschauer auf Deine Marke und Produkte lenkt, brauchst Du keine teure Kamera-Ausrüstung oder Models. Setze Deine Freunde als Darsteller ein und überlege Dir, was Deine Zuschauer zum Teilen bewegen könnte. Für den Spaß-Faktor kannst Du zum Beispiel mit einer spannenden Storyline oder Anspielungen auf die Popkultur (Musik, Filme, Zeitgeschehen) sorgen. Probier’s einfach aus!

Du willst noch mehr T-Shirt-Marketing-Ideen? Lies nach, wie Du Designs und Produkte mithilfe der sozialen Medien bekannt machst und welche Apps und Kampagnen Dir zur Verfügung stehen.

Wie laufen Deine Marketing-Aktivitäten? Bist Du ein guter Planer oder fällt es Dir schwer, Dich aufzuraffen? Stell uns Deine Frage oder lass uns an Deinem Feedback in den Kommentaren teilhaben.

Teile diesen Beitrag

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für eure Ratschläge.
    Ich habe noch nichts verkauft (außer an zwei Freunde) und bin seit drei Wochen auf Spreadshirt aktiv. Derzeit probiere ich es mit Instagram. Ist die “schwarze Szene” zu weit gefasst? Darin sind Gothic bis Doom, Heavy Metal und Black Metal enthalten. Vielleicht muss ich mich stärker begrenzen?

    • Hallo Skadi,

      eine engere Eingrenzung wäre auf jeden Fall einen Versuch wert! Allerdings bist Du ja noch nicht lang dabei, und gerade am Anfang dauert es eine Weile, bis genügend Leute auf Deinen Shop aufmerksam geworden sind. Oftmals braucht es viele, viele Seitenbesucher, bis es tatsächlich auch zu einem Verkauf kommt. Versuche es doch mal mit entsprechenden Facebook-Gruppen der verschiedenen Szenen, dort kannst Du z.B. nach der Meinung der Gruppenmitglieder zu Deinen Produkten fragen oder Dich umhören, an welchen weiteren Designs diese interessiert wären. So werden mehr potenzielle Käufer auf Dein Angebot aufmerksam.

      Beste Grüße,
      Johanna

Schreibe einen Kommentar