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Harte Daten, weicher Kern: Als Business Intelligence Engineer bei Spreadshirt

Harte Daten, weicher Kern: Als Business Intelligence Engineer bei Spreadshirt

Was passiert am Schnittpunkt zwischen Wirtschaft und IT? Ben verrät es: Als BI Engineer war er in den vergangenen 3 Jahren der Herr der Daten bei Spreadshirt. Teilst Du diese Leidenschaft und suchst eine neue Herausforderung? Dann solltest Du Dir diesen Einblick nicht entgehen lassen: Sara aus der HR-Abteilung hat Ben und Team-Leaderin Patricia zu dieser besonderen Aufgabe befragt.

Sara: Ben, Du hast über drei Jahre für Spreadshirt gearbeitet. Was war Dein Steckenpferd?

Ben: Als ich hier im Data-Warehouse angefangen hab, war das Projekt noch in den Kinderschuhen. Ich habe damals hauptsächlich neue Datenquellen integriert und alte Ursprungsdaten angereichert.  Das mache ich eigentlich heute immer noch, doch entwickelt sich die Plattform allmählich von einem einheitlichen Mono-Entitätstyp (single monolithic entity) zu einem dezentralisierten Mehrfach-Mikro-Service (multiple distributed micro services). Das bedeutet in der Praxis, dass wir nicht mehr wie vorher alle Daten aus einer einzelnen Quelle schöpfen werden, sondern unsere Infrastruktur entsprechend anpassen müssen. Ich habe da viel Zeit mit Recherche und Prototypisierungen verbracht.

Sara: Ben ist auf der Suche nach neuen Abenteuern, wer sind die verbliebenen Teammitglieder?

Patricia: Zuallererst haben wir Anna – unseren Product Owner. Sie setzt die Prioritäten, kümmert sich um die Stakeholder und ermöglicht es uns, möglichst effizient zu arbeiten. Unser Werkstudent Johannes ist hauptsächlich damit beschäftigt, Analysen zu visualisieren und die Zahlen somit den Kollegen zugänglich zu machen. Tony als Vollzeit-Engineer entwickelt komplexe ETL-Systeme und neue Features in anderen Bereichen. Ich bin verantwortlich für alle technischen Fragen und dafür, die Entwicklung unserer Infrastruktur voranzutreiben.

Sara: Was macht das Arbeiten für Spreadshirt so besonders?

Ben: Spreadshirt hat eine Unternehmenskultur geschaffen, in der man wirklich das Gefühl hat, dass Deine Kollegen mit Dir teilen und man nie auf sich allein gestellt ist. Fachwissen und Praxistipps werden auf Nachfrage weitergegeben, und die Unternehmens-Performance wird auf allen Ebenen transparent gemacht. Arbeitsstunden sind völlig flexibel und Deine Kollegen sind bei der Arbeit und auf den Dachterrassenpartys äußerst gesellig. Und wenn Du mal auf dem Weg zur Arbeit in den Regen kommst, gibt es jede Menge T-Shirts und Pullis, um Dich wieder aufzuwärmen.

Sara: Welche Fähigkeiten sollte ein künftiger BI Engineer ins Team einbringen?

Ben: Außer den Anforderungen der Stellenbeschreibung fallen mir diese hier ein:

1) Bei Spreadshirt definieren wir die Unternehmens-Performance anhand von Leistungskennzahlen, den KPIs (Key Performance Indicators). Der Bewerber sollte komplexe Geschäftsmodelle verstehen können und in der Lage sein, die Ursachen für Veränderungen zu identifizieren.

2) Der Bewerber sollte es verstehen, die Schwachpunkte im Arbeitsablauf des Teams zu erkennen und mit Problemlösungsvorschlägen aufwarten können. Manchmal bedeutet das, dass man aus seiner eigenen Komfortzone heraustreten muss, um ein Projekt auf die Reihe zu kriegen, dessen Gelingen noch nicht in trockenen Tüchern ist!

3) Der Bewerber sollte vorausgehende Kenntnisse bei der Cloud-Datenverarbeitung mitbringen oder daran interessiert sein, sich diese in Eigeninitiative anzueignen. In den nächsten Jahren wird sich das Data-Warehouse zu einem System entwickeln, in dem Daten über eine dezentralisierte Verteilerplattform von Mikro-Services gesammelt werden.

Sara: Patricia, kannst Du uns einen kurzen Einblick geben, was die Hauptaufgaben in dieser Position sind?

Patricia: Das Team ist für die gesamte Business Intelligence-Infrastruktur verantwortlich. Angefangen beim Verstehen der Quelldaten, über die Entwicklung teils äußerst komplexer ETL-Jobs bis hin zu Visualisierungen und der Erstellung von Reports um die integrierten Daten für andere zugänglich zu machen. Auf der anderen Seite betreten wir endlich die BigData Welt, was konventionelle Programmierkenntnisse wichtiger macht, Vorkenntnisse in Java oder Python sind also durchaus hilfreich.

Sara: Wie fühlt es sich an, bei Spreadshirt anzufangen? Wie war Dein erster Tag für Dich?

Ben: Direkt am ersten Tag wurde ich gebeten, Telefon- und Email-Daten unserer Kundenbetreuung zusammenzulegen. Das Ziel war, eine bessere Transparenz für die Kundenberater zu berechnen und zu schaffen. So sollte zum Beispiel die Kundenwartezeit berechnet werden, die vergeht, bevor ein Anruf entgegengenommen oder eine Email beantwortet wird. Es war ein gewaltiger Lernprozess und dank der Unterstützung des Controllings und des restlichen BI Teams sehr erfolgreich.

Sara: Wie kann man sich allgemein bei Spreadshirt und speziell in Deinem Team weiterentwickeln?

Patricia: Wir haben ständig eine Vielzahl an unterschiedlichen Themen auf dem Tisch, an denen wir arbeiten dürfen. Das bietet die Gelegenheit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die einem bisher fremd waren. Darüber hinaus haben wir innerhalb der IT regelmäßig stattfindende “Innovation & Hacking Days”, die wir dazu nutzen können, uns mit Technologien zu befassen die uns interessieren. Nicht selten entstehen aus diesen Prototypen Komponenten, die wir später weiterverwenden. Wir als Team können über eingesetzte Technologien und Tools entscheiden, was äußerst hilfreich ist, um den eigenen Horizont zu erweitern.

Klingt das nach einem Job, an dem Du Spaß hättest? Hier findest du die Stellenanzeige: https://www.spreadshirt.de/jobangebote-C2835/jobId/888

Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung an jobs@spreadshirt.net.

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