Menü

Die drei häufigsten Fehler beim Verkaufen

blog_typicalmistakesBesonders die ersten Gehversuche mit dem eigenen Shop sorgen oft für Verunsicherung: Woran liegt es, dass ich bisher noch nichts oder nur wenig verkauft habe? Mache ich vielleicht etwas verkehrt, was den Erfolg ausbremst? Die schlechte Nachricht vorweg: Tatsächlich gibt es ein paar Dinge, die schief laufen können. Die Gute: Du kannst gleich heute etwas dagegen unternehmen. Hier sind unsere Lösungsvorschläge.

1. Deinen Designs fehlt der Fokus

Wozu brauche ich einen Fokus?, fragst Du jetzt vielleicht. Schließlich klingt es erst einmal nach einem Vorteil, viele verschiedene Designthemen und Stile anzubieten: So ist für jeden etwas dabei. Aber der Schein trügt: In Erinnerung bleibst Du mit Deinem Shop nur, wenn Du einem „roten Faden“ folgst, bei dem alle Motive ein ähnliches Publikum ansprechen und einen gemeinsamen Charakter verkörpern.

Praxistipps:

  • Mach Dir bewusst, welche Personengruppe Du mit den Designs erreichen willst: Frag Dich bei jedem Deiner Designs, ob dieses dazu passt. Hilfsmittel, mit denen Du Deine Zielgruppe definierst, verraten wir Dir im ersten Blogpost unserer Markenserie.
  • Entwickle einen eigenen Bild- und Schriftstil: Für den Wiedererkennungswert solltest Du diesen in neuen Designs wieder aufgreifen
  • Weniger ist mehr: Biete lieber wenige, qualitativ hochwertige Designs an, als Deinen Shop zu „überfrachten“
  • Eröffne bei sehr verschiedenen Design-Themen einen zusätzlichen Shop. So kannst Du den Namen und die Marke für Deinen Shop ohne Kompromisse daran anpassen.

2. Deine Produktauswahl passt nicht

Designs und Produkte bilden eine Einheit, die nicht zu unterschätzen ist: Da nützt es wenig, ein Design einfach auf unzähligen Produktarten im Shop anzubieten und zu hoffen, dass eine Kombination schon passen wird. Stattdessen stellt sich auch hier die Frage: Welche Produkte passen zu der Zielgruppe, der meine Designs gefallen? Beim Erstellen des Designs kannst Du die Produktkategorie (z.B. Männerkleidung oder Accessoires) eingrenzen.

Praxistipps:

  • Achte darauf, wie Deine Designs auf den Produkten aussehen: Adaptiere das Motiv gegebenenfalls und gestalte ein neues Produkt damit, denn jeder Artikel hat einen individuellen Druckbereich. Bei Handyhüllen solltest Du z.B. versuchen, den Raum so weit wie möglich auszufüllen, um keine weißen Ränder zu produzieren.
  • Behalte die Jahreszeiten im Blick: Um das ganze Jahr über Verkäufe zu erzielen, sind langärmlige Kleidungsstücke einen Versuch wert. Selbst die beliebtesten Farben variieren im Jahresverlauf !
  • Komme Produktumstellungen zuvor: Die Produktneuigkeiten im Nutzerbereich und Shoppartner-Newsletter bereiten Dich auf alle anstehenden Änderungen vor, damit Du rechtzeitig Ersatzprodukte erstellen und neue Farben in Dein Sortiment aufnehmen kannst
  • Analysiere regelmäßig Deine Verkaufsstatistik: Konzentriere Dich auf die Produkte, die besonders gern gekauft werden

3. Dein Shop wird nicht gefunden

Wenn Du noch keine begeisterte Fangemeinde hinter Dir hast, liegt hier ein wichtiger Knackpunkt. Das Marketing für den eigenen Shop ist pure Fleißarbeit und braucht viel Geduld, bis die Bemühungen erste Früchte tragen. Einige Shoppartner geben zu früh auf, weil ihnen dies nicht bewusst ist. Dabei gibt es eine Menge Möglichkeiten, um Käufer auf den eigenen Shop aufmerksam zu machen.

Praxistipps:

  • Sei präsent: Sichere Dir kurz vor oder nach der Shoperöffnung den entsprechenden Shopnamen und zugehörige Links in den sozialen Netzwerken, auch wenn Du diese nicht sofort nutzen willst.
  • Nutze eine Facebook-Fanseite: Präsentiere dort regelmäßig Infos zum Entstehungsprozess sowie Produktbilder und Promos. Ideen für Instagram findest Du hier.
  • Versetz Dich in Deine Kunden hinein: Überlege, mit welchen Google-Begriffen sie nach Deinen Produkten suchen würden. Benenne die Metadaten im Nutzerbereich (Tags, Produktname, Produktbeschreibung) so konkret wie möglich
  • Einfach, aber oft vergessen: Indiziere Deinen Shop bei Google: https://www.google.com/webmasters/tools/submit-url?pli=1
  • Behalt den Überblick: Optimiere mit einem kostenlosen Tool wie Google Search Console die Präsenz Deines Shops in den Suchergebnissen

Hast Du Dich in diesen Punkten wiedererkannt? Dann versuch Dich doch mal an dem einen oder anderen Tipp. So kann es klappen: Bewahre Geduld und nimm Dir immer mal wieder Zeit für die Shop-„Pflege“. Wir wünschen Dir viel Erfolg!

Wo siehst Du die größten Herausforderungen für Dich als SpreadShop-Verkäufer? Gibt es einen Punkt, über den Du gern mehr wissen möchtest? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar.

Teile diesen Beitrag

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schöner Artikel! 🙂
    Meiner Meinung ist es auch essentiell die eigenen Designs in möglichst vielen Sprachen zu verschlagworten. Damit vergrößert sich die Anzahl potentieller Verkäufe enorm. 🙂

    • Du meinst bei den Tags? Also in allen möglichen europäischen Sprachen? Wäre das nicht Tag spamming?

    • Hi Aleks,

      der Kommentar ist von 2016 und somit ist der Partner, der hier kommentiert hat vom alten Nutzerbereich. Im Partnerbereich, wo Du dich befindest, solltest Du Deine Stichwörter nur auf Deutsch eintragen, da die Übersetzung sonst nicht funktioniert.

      Viele Grüße,
      Lena

Schreibe einen Kommentar