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Die Spreadshirt API ist offiziell da und beta

Ich möchte meine T-Shirts gerne direkt über Facebook verkaufen.
Habt ihr ein WordPress Plugin?
Wie bekomme ich die Fotos aus meiner Community aufs Shirt?
Kann man bei euch mit dem iPad ein Shirt gestalten?

Das sind Fragen, die uns hin und wieder erreichen, für die wir aber nicht immer eine passende Lösung bereit haben. Entweder weil uns einfach die Ressourcen fehlen, um sie zusätzlich zu entwickeln. Oder weil wir keine realistische Einschätzung treffen können, ob sich eine solche Erweiterung für uns und alle Shoppartner lohnt. Nun gibt es aber eine Reihe von Partnern, die technisch bewandert sind und sich mittlerweile mindestens genauso gut mit unserer Plattform auskennen wie wir selbst. Aus diesem Grund haben wir 2006 schonmal einen Anlauf genommen, eine Programmierschnittstelle für Entwickler anzubieten. Diese basierte auf SOAP, was allerdings trotz des sauberen Namens eine Reihe von Nachteilen mit sich brachte (bei Interesse gerne mehr dazu).
Da wir die API in Zukunft strategisch stärker einsetzen wollen, haben wir letztes Jahr entschieden, auf REST zu wechseln. Seit knapp einem Jahr war die neue Programmierschnittstelle im Alpha Status. Was in etwa bedeutet: grundsätzlich funktionsfähig und verfügbar, aber halt in etwa so stabil wie mein E-Plus Netz auf der Zugfahrt Berlin-Leipzig.

Heute ist es allerdings soweit — unsere API ist offiziell beta: es wird zwar auch in Zukunft Erweiterungen und Entwicklungen geben, aber keine globalen Änderungen mehr. Das ist also der Startschuss: Falls ihr wollt, könnt ihr ab sofort mit Hilfe der API und der Dokumentation eure komplett eigenen Spreadshirt Anwendungen erstellen.

Simplomat und iPad Shopping
Darüber hinaus stehen euch auch erste Demo-Anwendungen zur Verfügung, wie man die Spreadshirt API einsetzen und anpassen kann. Wie etwa den Simplomat, mit dem man Fotos oder Texte auf Produkte packen kann, und beispielsweise auch auf dem iPad sein T-Shirt gestalten kann.
Das ist nur ein Beispiel, denn wie unten zu sehen basiert auch unser neuer T-Shirt Designer komplett auf der neuen API. Und ich bin mir sicher, dass es bereits heute eine Vielzahl an Anwendungsfällen & Shopping-Erlebnissen gibt, an die wir selbst noch gar nicht gedacht haben.

Ihr habt Fragen oder wollt loslegen?
Seht euch die Dokumentation im Developer Wiki an, checkt das Developer Blog, bei Fragen oder Feedback könnt ihr euch im API Support Forum (Login) mit anderen Nutzern und unseren Entwicklern austauschen.

Wir freuen uns über jeden, der unsere API anzapft und mithilft, das Baby weiter zu bringen!
In den nächsten Wochen werden wir außerdem noch einen Developer-Wettbewerb starten, und zwar zum Thema: codet eine eigene Anwendung, mit der man _________? (vervollständigt diesen Satz, falls ihr eine Idee oder eine Anregung für eine API Anwendung habt)

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14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. schade das es keine Doku auf deutsch gibt.

    codet eine Anwendung mit der man per iphone ein Foto direkt aufs Shirt bestellen kann.

  2. Pingback: Spreadshirt API | the 2k.now log

  3. Wird es von Seitens SPRD eine Einleitung geben, wie ich den jetzigen Standard-Shop 1:1 via API umsetze? So schlecht finde ich das derzeitige User-Interface eigentlich nicht, würde mich aber gerne mal von dem iFrame verabschieden.

  4. Jetzt fehlt nur noch der kostenlose Designer und alle sind glücklich. Bei 100 Okken im Jahr ist die Hemmschwelle für mich einfach noch viel zu hoch, mich mit der neuen API zu befassen. Warum kann der Designer nicht kostenlos sein?

  5. @Kugelblitz: Unser Premium-Partner-Modell müsste auch meiner Ansicht nach mal überarbeitet werden und an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden.

    API-Entwickler die z.B. nicht den Designer verwenden und einfach über ihre eigenen Applikationen kundenspezifische Produkte erstellen wollen, müssen z.B. Premium-Partner sein, damit sie die Produktprovision kassieren können. Das ist aber für API-Entwickler erstmal eher abschreckend – was ja nicht Sinn der Sache sein kann.

    Das Problem ist uns bekannt und wir suchen nach einer besseren Lösung. In der Zwischenzeit versuchen wir in Einzelfällen entsprechend kulant auf die API-Entwickler zuzugehen.

  6. @bernd: Die Idee ist interessant und wäre wahrscheinlich recht einfach mit Hilfe des APIs umzusetzen. Die Problem sind aber immer die Qualität des Photos und das Bezahlverfahren. Die Anpassung unseres aktuellen Checkouts ans iPhone ist eher schwierig. Die Checkout-Funktionalität übers API programmatisch bereitzustellen ist nicht so einfach. Die von Apple bereitgestellten Bezahlverfahren für den Erwerb von T-Shirts übers iPhone zu verwenden (also E-Commerce) sind für den Benutzer eher ungewohnt und dazu für die am Geschäft beteiligten sehr preisintensiv. Apple macht das ja auch nicht für umsonst. Der Knackpunkt ist also die Bezahlerei.

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