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Neue Designpreis-Struktur für Deine Verkäufe auf dem Marktplatz

Neue Designpreis-Struktur für Deine Verkäufe auf dem Marktplatz

Ab dem 1. Februar wird es für jede Produktkategorie nur noch einen Designpreis geben. Damit reagieren wir auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und machen den Marktplatz fit für die Zukunft.

Wie funktioniert der neue Designpreis?

Aktuell gibt es für jedes Produkt, das mit Deinem Design verkauft wird, einen eigenen Designpreis. So variiert der Designpreis für T-Shirts zwischen 3,- und 5,- Euro. Bei derzeit 235 Produkten auf dem Marktplatz, macht das also 235 unterschiedliche Designpreise.

Damit ist ab Februar Schluss. Ab dann wird es nur noch einen Designpreis pro Produktkategorie geben. Dann werden alle T-Shirts, Poster, Hoodies, Tassen usw. einen einheitlichen Designpreis haben. Die neue Designpreis-Struktur kannst Du hier einsehen.

Warum ändern wir den Designpreis?

Wir sind überzeugt: Print-on-Demand ist per se ein starkes, nachhaltiges und ressourcenschonendes Geschäftsmodell. Trotzdem wird auch der Marktplatz von der aktuellen wirtschaftlichen Lage hart getroffen. Auch wir bekommen die Inflation, die steigenden Kosten für Energie, Logistik und Druck sowie die steigenden Preise bei unseren Zulieferern deutlich zu spüren. Die steigenden Kosten eins zu eins an die Kund*innen des Marktplatzes weiterzugeben, ist leider keine Option. Deswegen haben wir den Designpreis in Bezug auf unsere einzelnen Produktkategorien vereinheitlicht und damit auch die Grundlage für Deine Vergütung angepasst.

Gleichzeitig ist uns sehr an einer nachhaltigen und fairen Beziehung zu unserer Designer-Community gelegen – also zu Dir. Und natürlich ist uns bewusst, dass auch Du vor den gleichen wirtschaftlichen Herausforderungen stehst, wie wir als Unternehmen. Deswegen werden wir die Designpreise für unsere Bestseller – das Standard T-Shirt und den Standard-Hoodie –nicht senken, sondern auf den meisten Domains anheben. Diese Bestseller machen über die Hälfte aller verkauften Produkte auf dem Marktplatz aus. Es kann also gut sein, dass Du am Ende von der neuen Designpreis-Struktur profitierst.

Warum erhöhen wir nicht einfach pauschal die Marktplatz-Produktpreise?

Den Spreadshirt-Marktplatz gibt es inzwischen seit über 15 Jahren und seitdem hat sich der Online-Handel gewaltig gewandelt. Der Marktplatz konkurriert heute mit Plattformen wie Amazon, Etsy sowie anderen Print-on-Demand Anbietern. Einfach die Endkundenpreise auf dem Marktplatz zu erhöhen, würde dazu führen, dass wir Kund*innen verlieren – und damit weniger Deiner Designs verkaufen. Das kann weder in Deinem noch in unserem Interesse sein.

Der Marktplatz wird vielfältiger und attraktiver

Unser langfristiges Ziel bleibt, den Marktplatz als Verkaufsplattform attraktiver zu machen. In den kommenden Monaten werden wir deswegen im Selbst-Gestalten-Bereich quer über alle Produktkategorien viele neue Produkte einführen und mit unseren Print-on-Demand Technologien individualisierbar machen, um so den Absatz insgesamt steigern zu können – und damit auch Deine Einnahmen.

Doch zunächst ist die Einführung von zusätzlichen Produkten vor allem mit zusätzlichen Kosten verbunden. Denn mit jedem neuen Produkt in all seinen Farb- und Größenkombinationen, steigen die Kosten für Lagerhaltung und Logistik. Kosten, die wir finanzieren müssen. Deswegen wird auch der pauschale Designpreis für Produkte, die im Selbst-Gestalten-Bereich bestellt werden, ab Februar angepasst.

Fazit: Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage, mit Inflation und Kostensteigerungen in allen Bereichen, ist es für Dich wahrscheinlich nicht überraschend, dass auch Spreadshirt auf diese Herausforderungen reagieren muss. Doch anstatt pauschal die Endkundenpreise zu erhöhen, ist uns an einer langfristigen, nachhaltigen Perspektive für den Marktplatz gelegen. Denn wir sind überzeugt, nur mit einem transparenten Vergütungsmodell für Designer*innen sowie attraktiven Produkten und Preisen für unsere Kund*innen, kann sich der Marktplatz nachhaltig weiterentwickeln. Damit fangen wir im Februar an.

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9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ihr konkurriert mit anderen Größen ? Das ist vielleicht ein gutes Zeichen. Ich höre aber immer wieder von Anderen sagen, sie würden bei (uns) nichts kaufen, da die Preise der Produkte im Allgemeinen zu hoch sind. Und dann erhöht ihr es extra ! Die Leute wollen nichts Teures, eher was Günstigeres. Dann sagt ihr auf dem Marktplatz zu erhöhen, wäre nicht im Sinne des Positiven… aber im Selbstgestaltenbereich schon ?? Also für mich ein völliger Widerspruch. Kann das überhaupt gut gehen, bzw. kann das überhaupt noch was werden bei Euch ??

    • Hi Tony,

      danke für deinen Kommentar. Wäre es der Fall, dass wir extra die Preise erhöhen, würde ich verstehen warum du das als widersprüchlich ansiehst. Allerdings ist ja wie im Blogpost erwähnt, ein Teilziel der Designpreisanpassung, dass wir eben das nicht tun müssen um konkurrenzfähig zu bleiben und unsere Kunden nicht mit höheren Preisen zu konfrontieren. Das würde nämlich uns als Firma und auch unseren Designern nur schaden was die Verkaufszahlen angeht. Um deine letzte Frage zu beantworten, das wird definitiv noch was bei uns. Diese Zeit ist aufgrund einiger widriger Umstände für niemanden sonderlich einfach, aber wir ergreifen die richtigen Maßnahmen um weiterhin ein nachhaltiger und erfolgreicher Marktplatz zu bleiben, auch für unsere Designer.

      Ich wünsche dir eine schöne Woche!

      Grüße,

      Ben

  2. Jeder weiß das man das meiste Geld als Partner im Selbstgestaltenbereich bekommt,
    das ihr jetzt 2 Euro anstatt 3 Euro pro verkauf auszahlt ist schon übel das ist nämlich Garnichts!

    Spreadshirt Schießt sich damit selber ins Bein. Ich werde meine Designs ab jetzt wo anders hochladen, so Profitgeil kann man doch nicht sein.

    Das sagt ihr dazu ( Die steigenden Kosten eins zu eins an die Kundinnen des Marktplatzes weiterzugeben, ist leider keine Option) Das ich nicht lache!! ihr verdient genug, aber die Steigenden Kosten an uns Partner weiter zu geben das ist OK?

    Wir die euch hochgebracht haben, einfach nur gierig!

  3. @Markus: “Anja, ich will dich in ein paar Monaten hören, ob du damit dann immer noch glücklich bist und es eine faire Lösung findest. Ich denke eher nicht!”
    Hallo Markus, ich habe noch 2 Spread-Shops wo ich meine Marge selbst gestalten kann, und somit weitere Einnahmequellen, insofern komme ich damit gut klar was Spreadshirt beim Marktplatz macht, und man sollte auch an die Begründung denken die Spreadshirt anführt warum die Designpreise angeglichen werden! Wir leben in schwierigen Zeiten – heute schenkt einem keiner was, und das Motto: Billig, billig, billig, sollte auch endlich mal vorbei sein, zu Gunsten von unserer Umwelt etc.
    PS: Spreadshirt läuft bei mir nur nebenher, meine Haupteinnahmequelle liegt ganz woanders.

    • Die Spreadshirt-Gruppe blickt auf ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Die Leipziger haben einen Netto-Umsatz von 169 Mio. Euro erreicht, der gleich 29 Prozent über dem Vorjahr liegt. Dabei hatte sich die Spreadshirt-Gruppe für das Jahr 2020 im Vorfeld einen Netto-Umsatz von 150 Mio. Euro vorgenommen. Doch dieser Wert wurde nun sogar noch übertroffen. „Das hätte im Frühjahr 2020 niemand für möglich gehalten“, freut sich Spreadshirt-Chef Philip Rooke . Dazu konnten auch die Leipziger generell davon profitieren, dass Verbraucher immer mehr Einkäufe aus dem stationären Einzelhandel ins Internet verlagert haben. Verbessert hat sich neben dem Umsatz auch das Ergebnis, konkrete Zahlen nennt man nicht. Allerdings schwärmt Spreadshirt-Chef Rooke von einem „Rekordgewinn“ der Gruppe. ”

      Findet den Fehler ” ! Schön das es Spreadshirt gut geht, zu Lasten der Designer. Wir schauen mal wie lange das noch funktioniert und hier der Rest der Designer sich verabschieden werden….

  4. Hallo Spreadshirt,
    ich weiß, was die Produkte die Ihr anbietet im Großhandel kosten, da ich dort auch selbst Produkte kaufe. Ihr verdient seit Jahren mit unseren Designs eine goldene Nase. Dass Ihr jetzt mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage, Inflation und Kostensteigerungen daher kommt ist eigentlich ein Frechheit.

    Andere Alternativen zu Spreadshirt machen es vor und man verdient um einiges mehr an seine Designs. Hier wird man jetzt nur noch abgespeißt und ihr verdient immer mehr und mehr. Jeder der 1+1 zusammen zählen kann, weiß das, seitdem man die Designpreise selbst nicht mehr anpassen konnte.

    Also für mich wars das, ich werde keine neuen Designs mehr hochladen. Da bin ich bei vielen Alternativen zu Euch besser aufgehoben und man bekommt dort wirklich einen fairen Preis für seine Designs. Ihr wisst scheinbar nicht mal, wieviel Arbeit ein aufwendiges Design in Anspruch nimmt! Frechheit!

  5. Nun, ich find das schon hart enttäuschend, wie das auf dem Rücken der Designer ausgetragen wird.

    Ich entwerfe sehr aufwändige Designs, die allesamt eher eine Lücke bedienen. Dementsprechend habe ich die Provisionen höher angesetzt, so dass ich im Durchschnitt meine 30% vom VK bekomme, was ich nur fair finde.

    Nach dem neuen Modell habe ich nun also seeeehr hohe Einbussen in der Provision, so dass ich wohl damit rechnen muss, dass ich bald kaum noch etwas verdienen werde.

    Bedeutet, nach mehr als 10 Jahren, die ich nun schon dabei bin, meinen Shop Stück für Stück aufgepeppelt habe und schon so manche seltsame Änderung in der Preispolitik überlebt habe, wird dieser Schritt nun wahrscheinlich dazu führen, dass ich mir wohl leider etwas anderes einfallen lassen muss.

    Sehr enttäuschend!

  6. Gut und nachvollziehbar! Ich bin damit einverstanden. 235 unterschiedliche Designpreise ist wirklich viel und Kategorien einheitlich machen eine faire Lösung.

    • Anja, ich will dich in ein paar Monaten hören, ob du damit dann immer noch glücklich bist und es eine faire Lösung findest. Ich denke eher nicht!

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