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Wie wir mit T-Shirts 767 Bäume retteten

Wie wir mit T-Shirts 767 Bäume retteten

Früher brauchten wir für einen einzelnen Druckauftrag vier Blatt Papier. Heute nicht ein einziges. Seit 2020 produzieren wir papierlos und retten damit mehr als einen Baum.

Vier Blatt Papier für einen Druckauftrag — das waren ca. 8 Millionen Blatt Papier im A4-Format pro Jahr — die bei uns im über die Produktionstische wanderten. Anhand der Papierausdrucke wussten unsere Mitarbeiter*innen in der Produktion, wie das Produkt aussehen soll, das sie für Dich von Hand bedrucken. Denn jeder Artikel, den Du bei uns bestellst, ist ein Einzelstück. Diese Produktionsweise heißt Print-on-Demand und zählt zu den ressourcenschonendsten der Branche. Unseren Papierverbrauch wollten wir trotzdem senken. Das war 2018.

Vom Papier zum Pixel – mit digitalen Produktionsprozessen

Damals zeigten die sogenannten Laufzettel unseren Produktionsexpert*innen, in welcher Farbe, Größe und mit welchem Design Du Dein Produkt bedruckt haben möchtest. Diese Papierausdrucke waren nützlich und bequem, aber nicht besonders nachhaltig. Denn nach Bearbeitung der Bestellung landeten sie im Altpapier. Heute arbeiten wir an unseren fünf Standorten in Europa und den USA rein digital, und natürlich wissen wir trotzdem noch, wie Dein selbst gestaltetes Produkt aussehen soll.

Durch die Umstellung sparen wir pro Jahr über 38.350 kg Papier ein. Das sind bei durchschnittlichen 261 Arbeitstagen über 145 kg pro Tag, was wiederum fast 60 Packungen mit 500 Blatt 80g/m² Papier entspricht. Für diesen riesigen Papierberg arbeitete ein Projektteam aus Softwareentwickler* und Produktionsmitarbeiter*innen ganze zwei Jahre Hand in Hand.

Viel Teamwork für weniger Papier

Mit der Entscheidung für eine papierlose Produktion ging es unseren fest etablierten und teilweise liebgewonnenen Produktionsprozessen an den Kragen. Abläufe mussten neu gedacht, Strukturen verändert und Software entwickelt werden. Eine große Herausforderung war die Schulung aller Beteiligten: Warum brauchen wir die neuen Lösungen, wie funktionieren sie und was genau ist zu tun? Viel Kommunikation und Teamwork war gefragt, um die neuen Prozesse einzuführen.

Nach unzähligen Meetings, Onboardings und leeren Kaffeetassen war es endlich so weit: Im Januar 2020 gingen unsere papierlosen Prozesse weltweit an den Start. Heute benötigen unsere Produktionsabläufe praktisch kein Papier mehr, und in den Paketen liegen nur noch die gesetzlich vorgeschriebenen Zettel. Das sind in Europa der Lieferschein, ein Versandlabel und gegebenenfalls Zoll-Dokumente für internationale Lieferungen. In den USA verzichten wir auch auf den Lieferschein und legen dem Paket lediglich Versandlabels bei. So sparen wir eine Menge Papier. Doch wie kommen wir darauf, genau 767 Bäume pro Jahr zu retten?

Warum genau 767 Bäume?

Aus einem einzigen Baum können etwa 10.000 bis 20.000 Stück Papier hergestellt werden. Mit diesem Baumrechner kannst Du berechnen, wie viele Papierbögen aus einem Baum herausgeholt werden können. Die Berechnung basiert auf der Größe einer 15 Meter hohen Standardkiefer, die für die Papierherstellung angebaut wurde.

Da wir unseren Papierverbrauch von 8 Millionen auf 330.000 Blatt reduzieren konnten, bedeutet das eben auch, dass wir nicht mehr das Holz von 800, sondern nur noch von 33 Bäumen verbrauchen und somit 767 Bäume verschont bleiben. Das zum Schluss noch benötigte Papier für die gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente beziehen wir natürlich aus 100% nachhaltiger Forstwirtschaft.

Wir werden Euch weiterhin über unsere neuen Nachhaltigkeitsmaßnahmen updaten. Lasst uns die Zukunft grüner gestalten!

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Prima, dann könnt ihr euch die Rechnungen auch schenken, die braucht auch niemand in Papierform, wer unbedingt eine möchte kann sie sich ja ausdrucken…

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