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How to: Vektorgrafiken einfach selbst erstellen

How to: Vektorgrafiken einfach selbst erstellen

Unsere Produktpalette für die edlen Flock- und Flexdruckarten wächst und wächst und macht den Marktplatz für neue Zielgruppen immer attraktiver. Nutze diese Chance und bring Deine Designs auch als Vektorgrafiken „auf den Markt“. Wie Du die dafür notwendigen Vektordateien erstellst, erfährst Du hier.

Zum eigenen Vektordesign in drei Schritten

Voraussetzung für den Druck mit unseren sogenannten Plottdruckarten sind Vektordateien in den Formaten *.svg oder *.ai. Im Gegensatz zu Pixelgrafiken lassen sich diese jedoch nicht einfach so aus der eigenen Smartphone Foto-Mediathek zaubern. Dabei ist es gar nicht schwer, eigene Vektorgrafiken zu erstellen. In drei Schritten bist Du mit unserem Tutorial schon am Ziel.

Tipp: Beginne mit einer Vorlage

Die Unterschiede zwischen Pixel- und Vektorgrafiken kannst Du hier nachlesen. Für den Moment reicht es zu wissen, dass Vektorgrafiken nicht aus Punkten, sondern aus Linien bestehen, und dass sich fast jedes Design vektorisieren lässt. In unserem Tutorial haben wir uns für eine Bilddatei mit einem Apfel und den Adobe Illustrator entschieden. Selbstverständlich kannst Du auch jedes andere Design oder ein anderes Grafikprogramm benutzen. Alternativen zeigen wir Dir am Ende des Artikels. Los geht’s:

  • Öffne eine Pixeldatei mit Deinem Grafikprogramm.
  • Reduziere die Transparenz und sperre die Ebene mit der Pixelgrafik.
  • Füge eine neue Ebene für die Vektorgrafik hinzu.

Nachzeichnen und Pfade schließen

  • Nutze jetzt das Pen-Tool für Linien und beginne die Pixelgrafik nachzuzeichnen. Achte darauf, dass die Füllfarbe deaktiviert ist.
  • Die Stärke der Linienkrümmung legst Du mit den Ankerpunkten fest. Spiele ruhig ein bisschen herum, um ein Gefühl für das Zeichnen mit Linien zu bekommen.
  • Mach zunächst nur eine grobe Skizze und achte darauf – und das ist wichtig –, dass Du den Pfad wieder schließt.
  • Ist der Pfad geschlossen, kannst Du jetzt mit einem Klick auf die einzelnen Ankerpunkte den grafischen Feinschliff vornehmen.

Einfärben, Flächen anlegen und speichern

  • Fülle jetzt die Fläche innerhalb Deines Pfades mit Farbe und passe die Linienstärke im Appearance-Tool an.
  • Markiere anschließend das gesamte Objekt, klicke auf „Expand“ und schließe damit alle Flächen und Pfade.
  • Lege nun für jede im Design vergebene Farbe eine Ebene an und verschiebe die einzelnen Objekte ihrer Farbe entsprechend – in unserem Beispiel also für grün (Blatt), rot (Apfel) und schwarz (Konturen).
  • Bevor Du Deine Vektorgrafik speicherst, entsperre zunächst die Ebene mit der Original-Pixelgrafik und lösche sie.
  • Jetzt kannst Du Dein Design als Vektorgrafik speichern.
  • Fertig!

Alternativ zum (recht teuren) Adobe Illustrator, gibt es noch weitere, günstigere oder kostenlose Grafikprogramme, mit denen Du Deine Vektorgrafiken genauso gut erstellen kannst:

Du siehst, mit ein wenig Übung lassen sich auch Vektorgrafiken recht schnell und einfach erstellen. Weitere Infos sowie Tipps und Tricks findest Du hier und natürlich in unserem Forum. Dort kannst Du Dich auch mit unseren Moderator*innen und anderen Designer*innen austauschen. Viel Erfolg!

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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Dazu wäre es erst einmal hilfreich, wenn man irgendwie sehen könnte, welche Produktionsarten denn eine Bestellung dann beinhalten wird. Entweder bin ich zu doof, oder es ist im Moment nicht ersichtlich, ob das Design am Ende geplottet und transferiert oder in DTF aus einer umgewandelten svg geht. Oder gar sublimiert? Oder Siebdruck? Oder tibetanische Mönche, die das Design mit dem Fuß auf die Kleidung übertragen?

    • Hi Dirk,

      Die Druckart orientiert sich nicht am Design, sondern am Produkt das vom Kunden ausgewählt wird. Zum Beispiel für Flexdruck können nur Vektorgraphiken verwendet werden. Es gibt zwar nur sehr wenig Produkte für die es keine digitale Druckalternative gibt, aber es ist sicherlich kein Nachteil trotzdem ein paar Vektorgraphiken im Showroom anzubieten. Ein muss aber natürlich auch nicht, die mit abstand verbreitetste Druckmethode ist und bleibt Digital Direct.Da bist du mit Pixelgrafiken perfekt aufgestellt.

      Viele Grüße,

      Ben

  2. Na ja, ist ja alles schön und gut. Habe bisher immer Vectorgrafiken erstellt und sie dann als *.png hochgeladen.
    Ich sehe jetzt gar nicht, wo meine Kunden einstellen können, in welcher Qualität das Produkt veredelt werden soll. Welchen Sinn macht es dann, Vectoren hoch zu laden, wenn dann doch wieder alles durch den Direkt-Drucker gejagt wird?

    • Das Motiv muss man meist recht groß ziehen, die Linien dürfen nicht zu fein sein. Dann tauchen automatisch die zusätzlichen Druckarten bei der Konfiguration auf.

    • Hi Christian,

      das ist vor allem wichtig wenn von Kunden Produkte ausgewählt werden, die z.B. nur mit Flexdruck bedruckt werden können. Das sind auf dem Marktplatz zwar nicht all zu viele, aber ein paar schon. Vor allem bei CYO wo du ja vielleicht auch ein paar designs zum Personalisieren anbietest, ist das durchaus ein Vorteil, da wir dort noch mehr Produkte haben, die nicht mit Direktdruck bearbeitet werden können.

      Viele Grüße,

      Ben

    • Hi Annett,
      Die Dateien lädst du wie üblich in deiner Partner Area hoch und Vektorgrafiken kann man auf fast alle Produkte drucken. Ganz hervorragend eignen sie sich für Produkte die mit Flexdruck- und Flockdrucktechnik bedruckt werden. Da immer mehr Produkte ins Marketplace Assortment kommen, die nur diese Druckarten zulassen, ist es ein großer Vorteil für dich wenn du Vektorgrafiken erstellen kannst.

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