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Design-Inspiration Spezial: Street-Art

Design-Inspiration Spezial: Street-Art

Sommerloch? Inspiration im Keller? Kennen wir nicht. Finde spannende neue Design-Ideen in unserem Street-Art Spezial.

Du kannst ihr nicht ausweichen – Kunst im öffentlichen Raum. Auf Wänden, Zügen und an Stromkästen: Wo Platz ist, findest Du mindestens auch ein Tag, ein Graffiti oder eine andere Form der Street-Art. Warum also nicht die Designs der Straße auf T-Shirts und Sweater holen und sie so unter die Leute bringen? Kombiniert mit dem großen Comeback der 90er-Jahre ist Street-Art das, was Kund*innen jetzt wollen. Wir stellen Dir die 4 bekanntesten Formen hier vor:

Stencil/Schablonenkunst (Pochoir) aka Banksys Beste

  • Abstrakte Bilder in Schwarz-weiß
  • Eine besonders ausdrucksstarke Farbe wird oft hervorgehoben
  • Transportiert meistens politische und gesellschaftlich relevante Themen

Graffiti aka Best of 80er und 90er

  • Oldschool Hip-Hop-Graffiti im Stil der 80er und 90er-Jahre
  • Ein Wort bis maximal ein kurzer Satz in bunter, fetter und übertriebener Schrift
  • Perfekt für starke Statements auf T-Shirts und Sweatern -> siehe auch Design-Trends Herbst/Winter 2021

Tagging aka Die Mutter der Street-Art

  • Der urbane Mythos besagt, Tagging sei die Grundlage von Graffiti & Street-Art
  • Street-Artists setzten ihre einzigartige Unterschrift unter Graffitis und nach einiger Zeit wurden die Tags selbst zur Kunstform
  • Auch dieser Style passt perfekt zu starken Statements – besonders auf Sticker-Designs.

Fotorealistische Designs aka Die Kür der Straße

  • Die anspruchsvollste Form der Street-Art
  • Filigran gezeichnete bzw. gesprühte realistische Bilder (z.B. Landschaften, Tiere, Porträts)
  • Farbenfroh
  • Funktioniert richtig gut auf Postern und T-Shirts (hier ist ein großer Druck notwendig)

Gefällt Dir? Dann nichts wie ran an Deine frisch inspirierten Designs im Street-Art-Style. Und falls Du nicht genug bekommen kannst, haben wir für Dich auf Pinterest noch mehr Ideen von der Straße gesammelt.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Also mit Tags ist das so eine Sache. Meist verbirgt sich dahinter ein Einzelner gerne auch Künstler, der seinen Namen kunstvoll kryptisch darstellt, um nur von Eingeweihten erkannt oder gefunden zu werden. Das mit dem finden würde in den 90er Jahren durch das Tag als Künstlerpseodonym erst durch den Boom einzelner Firmen, die Grafittikünstler bewusst aufgesucht haben, um ihre Wände zu verschönern. Oft genug sind sie durch ihre “Schmierereien” negativ aufgefallen, weshalb das Auffinden einzelner im Vorfeld durch Städte und Polizei vereinfacht würde. Durch Einführung von Karikaturen oder Landschaftsbildern, die die eigentlichen Graffitis ausmachen, versprachen die Chefs der Firmen eine saubere, aber dennoch mit einem schönen Firmenbezogenen Graffitis, auf Basis gegenseitigen Respekts in der Szene. Weshalb die verschönerten Wände der “grossen” Künstler nicht gecrossed wurden. Man nennt das beschmieren anderer Leute Kunst grossen. Manche die nur einen Schriftzug präsentierten machten sich oft einen Spaß daraus sich gegenseitig ihre Bilder zu grossen. Entweder rechts aussen unten oder anderswo ausserhalb und nur die Arschis der Szene sprühen und sprühten ins Bild. Fakt ist, das Grafitti eigentlich die Kunst der sprühende beinhaltet, die auch mit ganz feinen Airbrushpistolen sehr filigran machbar ist und vielfach auch Anwendung auf Autos, Mülltonnen und ähnlich besprühbaren Gegenständen Anwendung findet. Jeder Stadt hat seine eigenen grossen Künstler, das ist ähnlich wie mit Tätowieren. Das Tag gilt also als Marke im Sinne eines Designs, wie Boss oder Gucci. Seltener als tatsächlicher Schriftzugentwurf.

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