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Meet a Spreadster: Thomas Spieß

Meet a Spreadster: Thomas Spieß

Sein erstes T-Shirt bedruckte Thomas Spieß bei Spreadshirt im Jahr 2004. Damals hätte er es sich nicht träumen lassen, dass ihn heute – elf Jahre später – T-Shirts immer noch begleiten. Was ist es, das dem gelernten Informatiker und Musikliebhaber seither an seiner Arbeit Spaß macht? Um uns davon zu berichten, hat Thomas die T-Shirts für ein paar Minuten bei Seite gelegt.

Thomas, bevor du uns deine Geschichte erzählst, magst du dich kurz vorstellen?

Klar, gerne. Ich bin Thomas, 37 Jahre alt und komme aus Leipzig.

Als du Spreadshirt kennenlerntest, stand das Unternehmen noch ganz am Anfang. Wie bist du damals hier gelandet?

Das war kurz nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Mein bester Kumpel Markus erzählte von seinem neuen Job in einer T-Shirt-Druckerei und davon, dass sie dringend noch Aushilfen brauchen. Ich wollte es erst einmal ruhig angehen lassen. Ein Aushilfsjob kam mir da ganz gelegen.

Was hat dich damals bei Spreadshirt begeistert und begeistert dich noch heute?

Es ist eine Mischung aus der Arbeit an sich und den Kollegen. Die Arbeit war damals und ist auch heute nie monoton, sondern immer abwechslungsreich. In den Anfangsjahren begeisterten mich vor allem der Mitgestaltungsfreiraum und der Reiz des Neuen.

Seit diesen ersten Jahren hat sich bei Spreadshirt einiges verändert. Wie hast du die Veränderungen – das rapide Wachstum und den Fortschritt in der Produktion – erlebt?

Früher kam es uns manchmal so vor, als sei Spreadshirt eine „Studentenwerkstatt“, weil zu Beginn hier hauptsächlich Studenten gearbeitet haben. Bevor ich Lukasz (Anm. d. Red.: Lukasz Gadowski ist Gründer von Spreadshirt) kennenlernte, stellte ich mir einen alten, bärtigen und grimmigen Mann vor, wie ich es von meinen früheren Arbeitgebern kannte. Als er dann mit Baseball Cap und Rucksack vor mir stand und sich zu uns an die T-Shirt-Presse stellte, war ich total überrascht! Bei Lukasz hat man immer gemerkt, dass Spreadshirt sein Baby ist und das hat ihm trotz seiner lockeren Ausstrahlung die nötige Autorität gegeben.

Vor deiner Ausbildung zum Informatiker warst du als Verkäufer tätig. Davor hattest du eine Lehre zum Elektriker angefangen. Erfahrungen mit dem T-Shirt-Druck hattest du vor deiner Zeit bei Spreadshirt sicher keine, oder?

Um ehrlich zu sein, liegt mein erster Kontakt mit dem Bedrucken von T-Shirts eine ganze Weile zurück. Ich hatte früher mit ein paar Kumpels eine eigene Website. Wir haben Partys veranstaltet und brauchten hierfür unsere eigenen Shirts. Zuhause haben wir Motive auf Folien gedruckt und auf T-Shirts gebügelt. Damals hätte ich nie gedacht, dass das mal zu meinem Job wird, geschweige denn, dass das Geschäftsmodell überhaupt funktioniert [Thomas lacht].

Für welchen anderen Job auf der Welt würdest du alles stehen und liegen lassen? Vielleicht ein Beruf, von dem du als kleiner Junge geträumt hast?

Gute Frage! Vielleicht für einen Job mit Computern? Wobei ich mir auch nicht vorstellen könnte, den ganzen Tag vor einem Rechner zu sitzen. Ich glaube ich wäre gerne Insel-Urlaubs-Tester.

Testen war das Stichwort! Bei Spreadshirt testest du zwar keine Urlaubsangebote, wohl aber eine ganze Reihe andere Produkte. Im Testlabor prüfst du neue Textilien und Accessoires auf Herz und Nieren, bevor sie in das Sortiment aufgenommen werden. Was machst du in deiner Freizeit?

Noch länger als T-Shirts begeistert mich die elektronische Musik. Ich mache meine eigene Musik und war gerade früher damit auf vielen Partys hier in Leipzig unterwegs. Da ich einmal eine Elektriker-Ausbildung angefangen habe, kenne ich mich auch mit dem Löten ein bisschen aus und kann mir mein eigenes Equipment zusammenbasteln.

Was machst du heute in 10 Jahren?

Vielleicht hat es dann ja endlich mit dem Lottogewinn geklappt? Aber eigentlich bin ich kein Mensch der Pläne schmiedet. Ich lebe eher im Hier und Jetzt und mache mir keine großen Gedanken über die Zukunft.

Zum Abschluss ein kleines Spiel: Ich nenne dir je zwei Begriffe und du sagst spontan, welcher dir eher zusagt. Alles klar?

Meet a Spreadster: Thomas Spieß

Setze den Satz fort, wie du willst: „Bei Spreadshirt …

… lernt man viele verrückte Leute kennen.“

Vielen Dank für das Gespräch, Thomas. 

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