In unseren letzen beiden Blogposts über SEO hat Dir unser SEO-Team erklärt, wie Du Deine Webseite durch interne und externe Maßnahmen verbessern kannst. Es ging um gute Inhalte, Metadaten und Linkbuilding, das Deine Webseite vor allem in den Augen der Suchmaschinen wertvoller erscheinen lässt.
Suchmaschinen, besonders Google, mögen Buzz. Buzz kann man im deutschen am ehesten mit Mundpropaganda umschreiben, viel Mundpropaganda oder Gerede im positiven Sinne. Wichtig ist, wie viele Menschen in Sozialen Netzwerken über Dich und Dein Produkt sprechen. Seit dem Google Algorithmus-Update „Hummingbird“ vom September 2013 heben SEOs das Engagement der Nutzer in sozialen Netzwerken (User Engagement) als „neuen“ großen Faktor für das Ranking hervor. User Engagement ist die Art und Weise, wie Nutzer mit Deinen Inhalten umgehen, indem Sie Zeit darauf verwenden sich damit zu beschäftigen, sich aktiv einbringen, Deine Inhalte teilen oder im Netz mit anderen Personen darüber sprechen. Deswegen solltest Du sicher gehen, dass Deine Inhalte Engagement auslösen. Wie das funktionieren kann? Wir haben einige Tipps für Dich zusammengestellt:
1. Erstelle einzigartige und wertvolle Inhalte
Dafür hat sich auch der Begriff „Link Bait“ etabliert. Ein Link Bait bezeichnet Inhalte, die besonders herausragend, kreativ und teilbar sind und die Nutzer dazu bringen, sie im Netz verbreiten zu wollen. Die Frage ist: Was ist besonders herausragend, kreativ und teilbar? Hier findest Du Beispiele von besonders erfolgreichen Link-Bait-Techniken.
Am besten funktionieren:
- Lustige Videos
- Dinge, die den Nutzer direkt einbeziehen, wie Spiele oder Fragen (T-Shirt A oder B?)
- Bildinhalte: Videos und Bilder sprechen mehr Nutzer an, als reiner Text.
- Nützliche Inhalte: entweder auf ein sehr spezielles Problem zugeschnitten, Dinge, die das Leben einfacher machen oder Infografiken
2. Inhalte optimieren und teilbar gestalten
Die passende Optimierung Deiner Inhalte sollte davon abhängen, wo Du sie veröffentlichst. Anregungen für die On-Page-Optimierung haben wir bereits im ersten Teil unserer SEO-Tipps gegeben. Wenn Du einen WordPress-Blog betreibst, kannst Du Deine Inhalte ganz einfach mit dem SEO-Plugin von Yoast optimieren. Wenn Du ein Video auf Youtube teilen willst, solltest Du im Hinterkopf behalten, dass Youtube auch eine große Suchmaschine ist. Wähle also eine einschlägige Bezeichnung für Dein Video und gib in der Beschreibung alle nötigen Informationen an. Eventuell kann es auch sinnvoll sein Dein Video zu transkribieren – Du hast doch sicher auch schon mal mit nur einer Liedzeile nach einem Song gesucht?
3. Teile Deine Inhalt auf der richtigen Plattform
Identifiziere Deine Zielgruppe und das soziale Netzwerk, über das Du sie am besten erreichst. Versuche Deine Inhalte so anzupassen, dass sie sich mit diesem Netzwerk decken. Eine jüngere Zielegruppe schaut sich z.B. besonders gern Fotos und Videos auf Instagram an. Wer dagegen nach Inspirationen sucht, geht eher zu Pinterest.
Baue Dir Deine eigene Fangemeinde auf Twitter, Facebook und / oder Google+ auf, um Menschen zu mobilisieren, die sich für Deine Themen interessieren. Youtube ist der richtige Kanal für Videos aller Art, während die Videoplattform Vimeo einen eher künstlerischen Anspruch verfolgt. Der Anzahl sozialer Netzwerke, auf denen Du Deine Inhalte teilst, sind keine Grenzen gesetzt. Verliere nur nicht Deine Kernzielgruppe aus den Augen.
Und nicht vergessen: Durch Deine Inhalte sollen sich Deine Nutzer einfach mit Deinen Produkten und Deiner Marke identifizieren können. Aktiviere auch Dein eigenes Netzwerk an Partnern und Kontakten um Deine Inhalte noch breiter zu teilen.
In diesem Sinne: Sharing is Caring 😉
Dein Spreadshirt SEO-Team




Gerne doch! Das freut uns 🙂
Ich danke dir, liebe Leila, für diese tolle Reihe. Sie enthält ein paar schöne Regeln und Tipps!