Deine ersten Schritte in Pinterest sind also getan. Und mit großen Schritten nähern sich nun Anlässe, denen Du ein Pinterest-Board widmen solltest: Oktoberfest, Halloween, aber vor allem: Weihnachten. Bald schon beginnt die Suche nach Geschenken – also inspiriere Deine Follower, lass Dich inspirieren, begeistere andere für Deine Ideen und sorge für ordentlich Traffic in Deinem Shop!
Hierfür eignen sich anlassbezogene Boards mit entsprechenden Backlinks zu Deinen Produkten sehr gut. Aber Vorsicht: Du solltest Deine Boards nicht für reine Werbekampagnen missbrauchen! Konzentriere Dich bei den Pins lieber auf Bilder, die Emotionen wecken und lebendig sind. Die Pins sollten nicht immer etwas mit Deinem Shop oder Deinen Produkten, aber sehr wohl thematisch mit dem jeweiligen Anlass zu tun haben. Zeige zum Beispiel schreckliche Geschenke, die sich niemand wünscht, um dann nett und unaufdringlich darauf zu verweisen, dass es in Deinem Shop bestimmt das Passende gibt… Setze dabei Gutschein- oder Rabatt-Banner in Maßen aber gezielt ein. Vielleicht fällt Dir ja auch ein nettes Gewinnspiel ein, um die aktive Beteiligung anderer User zu pushen?! Oder Du kreierst einen grafisch umgesetzten How-to-Guide. Zum Beispiel “Wie man das perfekte Geschenk für seine Eltern findet”.
Bei der Erstellung von Boards solltest Du bedenken, dass Pinterest-User sowohl Deinem Account als auch Deinen einzelnen Boards folgen können. Du erhältst entweder die Mitteilung “Max started following 1 of your boards” oder “Max started following you on Pinterest”. Was das für Dich bedeutet? Angenommen, Du erstellst ein Board zum Thema “Oktoberfest”. Nun gewinnt dieses Board 100 Follower (Achtung: das Board, nicht Dein Account). Ende Oktober erstellst Du ein Halloween-Board – und kannst die 100 Oktoberfest-Follower nicht auf das neue Board mitnehmen. Nur die User, die Deinem kompletten Account folgen, folgen automatisch Deinen neu angelegten Boards. Wie aber kannst Du Deine “Oktoberfest-Follower” halten?
Die einfachste Option, mit der Du die Board-Follower zu 100% erhältst: Benenne Dein “Oktoberfest”-Board in “Halloween”-Board um. Der große Nachteil besteht darin, dass sich die Pins entweder thematisch vermischen (neue Halloween-Pins und alte Oktoberfest-Pins) oder Du die alten Oktoberfest-Pins unwiderruflich löschst.
Die auf langfristigen Pinterest-Erfolg ausgelegte und “sauberere” Option: Begeistere möglichst viele Follower für Deinen gesamten Account! Promote Deine neuen Boards auf Facebook und Twitter oder generiere Pfade, in dem Du beispielsweise mit einem oder zwei Pins Deines Oktoberfest-Boards auf das Halloween-Board “hinweist”. Du solltest aber vor allem Abstand davon halten, mit der Gießkanne alle möglichen Inhalte in die Welt zu streuen. Spezialisierst Du Dich auf eine Nische, werden die User, die einem Deiner Boards folgen, eher geneigt sein, auch Deine anderen Boards interessant zu finden. Wichtig ist, dass Du bei Deiner Idee, Deiner Geschichte oder Deiner Message bleibst.
Hier ein Beispiel: “Schafes Halloween” könnte ein Board sein, das witzige D.I.Y. Designideen zeigt. “Wie man aus einem Kürbis ein Schaf zaubert” oder “Wie man aus alten T-Shirts ein Schafkostüm bastelt” zum Beispiel. Du könntest auch ein Foto, auf dem sich ein Schaf an einem Kürbis gütig tut, pinnen. Dein neues Board “Schafes Weihnachten” zeigt Fotos von Schafen unter’m Tannenbaum, Comics von Schafen, die sich für Rentiere halten, schafförmige Ausstechformen für Plätzchen, die schönsten Geschenkideen für Schaffreunde (natürlich ein Produkt aus Deinem Shop) usw. …
Aktivität, Kontinuität und Kreativität sind gefragt und gefordert, um Erfolge zu erzielen. Zudem ist es wichtig, die Pinterest-Community und die Mechanismen der Plattform zu verstehen. Dieser Artikel der US-amerikanischen SEO-Agentur SEOmoz hilft Dir dabei. Und generell gilt: Pinterest ist keine Einbahnstraße. Schau, was auch andere zu bieten haben, biete selbst interessante Inhalte an – und bleib dabei Deiner Linie treu.


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danke fuer den post, immer interessant zu hoeren, was es noch so fuer SEO Massnahmen gibt…klingt allerdings mal wieder sehr zeitaufwendig, und vor allem Follower zu finden (genau wie bei Facebook, Twitter & Co) ist schwierig
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