Anthony von Daisychain klärt uns über die vielseitige Bedeutung des Begriffs auf und beschreibt seine Kunden als Menschen, die auch zwischen den Zeilen lesen können…

Was hat dich inspiriert oder motiviert einen Shop zu eröffnen und seit wann betreibst du ihn?
Motiviert wurde ich durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis. Da ich meine Shirts selbst trage, wurde ich erstaunlicherweise oft auf die Motive angesprochen und u.a. auch gefragt ob und wo diese Shirts zu erwerben wären. Das war der Grund, weshalb ich mich im Frühjahr 2011 dazu entschloss, Spreadshirt als Plattform zu wählen, um den Leuten die Möglichkeit zu bieten, sich solch ein Exemplar zu ergattern.
Woher kommt der Name Daisychain?
Daisy Chain ist ein Beispiel für die Mehrdeutigkeit von Begriffen.
Zum Einen bedeutet dieses Wort “Gänseblümchenkette”, zum anderen wird damit auch der “Gänsemarsch” bezeichnet. Auch im Bereich der IT kommt dieser Begriff vor, in diesem Falle die Aneinanderkettung diverser Hardwarekomponenten. Jedoch befasst sich das Label weder ausführlich mit der Botanik, noch publiziert es
“PC-Tuning leicht gemacht!” – Schriftstücke.
Wirft man einen Blick auf mein Repertoire, wird dem ein oder anderen schnell bewusst, welches Thema meine Motive repräsentieren: die schönste Nebensache der Welt. Und neben vielen Begriffen in diesem Bereich, war Daisy Chain der drolligste :).
Weiter möchte ich den Begriff in diesem Sinne auch nicht ausführen.
Wie hast du von Spreadshirt erfahren?
The allmighty Google-god told me 🙂
Wieviel Zeit investierst du in den Shop – designst du Motive selbst?
Der zeitliche Aufwand lässt sich nicht in Zahlen festhalten. Der Shop steht, d.h. das Gröbste ist getan. Hin und wieder leide ich unter kreativer Inkontinenz und das ist dann der ideale Zeitpunkt um am Feinschliff der kommenden Motive zu arbeiten. Bei künstlerischer Flaute nehme ich gerne Anregungen und Stützen anderer kreativer Köpfe dankend an.
Welches ist Dein Lieblingsmotiv und wie ist es entstanden?
Mein Lieblingsstück? “Bunch of Flowers”! es ist die philosophische Komponente des Motivs die mich und andere immer wieder zum Schmunzeln bringt.
Wie und wo vermarktest du den Shop und machst ihn bekannter?
Die erste Anlaufstelle wirdFacebook sein, des Weiteren steuere ich Google-Adwords an. Natürlich ist auch ein Run auf diverse Hauptstädte geplant, im Sinne der Flyerverteilung.
Was denkst du, wer deine Kunden so sind?
Menschen, welche die Anspielung auf die versteckte Message in den Motiven entdecken; die Verrückten. Menschen, die ein Auge für die liebevolle Gestaltung der meist zu bunten Motive haben; die Ahnungslosen 🙂
Was war dein größter Erfolg bislang (mit oder ohne Spreadshirt)?
Dass bereits Leute außerhalb meines Umfelds von Daisy Chain erfahren haben, z.B. der erste mir bis dato unbekannte Facebook-User.
Hast du schon jemanden mit deinen T-Shirts rumlaufen sehen – den du nicht kanntest?
Nein, aber ich arbeite mit Hochdruck daran, dass sich das bald ändert.
Was machst du hauptberuflich, oder sagen wir: wenn du nicht an deinem Shirtshop schraubst?
Ein erfüllender, aber wenig kreativer 9 to 5 Job in ‘nem IT-Unternehmen. Da bleibt mehr Zeit für die schöpferische Muße.
Wenn du ein T-shirt wärst – wie würdest du aussehen?
Auffallend originell mit Witz.
Was wolltest Du schon immer mal gefragt werden und was ist die Antwort?
Möchtest du vielleicht ein Interview geben? – Gerne.
Hier geht`s zum Daisychain Shop.
Möchtest Du uns auch Deine T-Shirt Geschichte erzhählen? Hier geht`s zu den Fragen…



Hey, klasse! Das waren ja witzige Fragen, und die Antworten sind genauso komisch. Toll! ich schaue mir Dasychain gleich einmal an und vielleicht kaufe ich mir was.
Weiterso! Mark