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T-Shirts für Städte mit über 500.000 Einwohnern! Spreadshirt Interview mit Shopbetreiber Regioshirts

Ralf von Regioshirts hat jede Menge Shirts im Angebot für so ziemlich jede größere deutsche Stadt. Im Interview mit Spreadshirt erzählt er uns ein wenig über die Hintergründe…

Was hat dich inspiriert oder motiviert einen Shop zu eröffnen und seit wann betreibst du ihn?

Seit 2004 gestalte ich bereits für das Kölner T-Shirt-Label „engelelf“ die Shirt-Motive. Leider landen bei einem solchen Label mit spezieller Design-Ausrichtung viele auch gute Entwürfe zwangsläufig im Papierkorb, weil man wegen der anfallenden Kosten nur einige davon wirklich realisieren kann. Bei einem eigenen Spreadshirt-Shop und dem Verkauf „on demand“ kann man da viel freier agieren, mehr Motive entwerfen und auch mal etwas ausprobieren. Den Shirt-Shop „regioshirts“ betreibe ich seit Sommer 2010.

Wie hast du von Spreadshirt erfahren?

Über das Internet. Wenn man sich mit dem Thema T-Shirts und insbesondere dem Verkauf von T-Shirts über das Internet auseinandersetzt, läuft einem Spreadshirt als großer Anbieter im T-Shirt-Druck früher oder später zwangsläufig über den Weg. Letztes Jahr war dann die Zeit reif für einen eigenen T-Shirt-Shop.

Wie kamst du auf die Idee, einen Shop für regionale Shirts zu betreiben?

Auslöser waren sicher einige Köln-Motive, die ich für „engelelf“ entworfen habe und die sehr gut ankamen. Gemeinsam mit Markus Schäfer von „engelelf“ wurde dann die Idee geboren, unter dem Namen „regioshirts“ T-Shirts für mehrere Regionen und Städte anzubieten – damit die vielen Lokalmatadoren da draußen auch etwas zum Anziehen haben. Da ich Architektur studiert habe, liegen mir natürlich Motive mit architektonischen Wahrzeichen wie zum Beispiel Fernsehtürmen am Herzen. Meine persönlichen Favoriten sind die Piktogramm-Shirts, bei denen man auch mal genauer hinschauen muss, um die Stadt oder Region zu erraten. Darüber kommt man sicher auch gut ins Gespräch…

Welches ist deine Lieblingsstadt?

Als gebürtiger Freiburger und Lokalpatriot kann es darauf natürlich nur eine Antwort geben, auch wenn Freiburg auf „regioshirts“ noch nicht präsent ist. Dass ich seit mehreren Jahren in Köln lebe, spricht natürlich für sich. Hamburg und Berlin finde ich immer wieder inspirierend, den Ruhrpott hochinteressant und Leipzig, Hannover oder Stuttgart werden gemeinhin unterschätzt. Jede Stadt hat ihre einzigartigen und tollen Seiten, die es zu entdecken gilt und die man sich am Besten von guten Freunden zeigen lässt. Auf „regioshirts“ gibt es im ersten Schritt Städte-T-Shirts für alle 13 Städte mit über 500.000 Einwohnern in Deutschland.


Wie vermarktest du deinen Shop und woher weißt du, welche Kanäle du nutzen solltest?

Die Vermarktung von „regioshirts“ läuft vorwiegend über das Internet ab. Da versuche ich die bekannten Kanäle zu nutzen. So gibt es ein erstes Video mit Shirt-Motiven von „regioshirts“ auf Youtube, eine eigene Fanpage bei Facebook und vielleicht bald einen eigenen Blog. Erste Werbung über Google adwords habe ich auch geschaltet. Um am Ball zu bleiben, informiere ich mich hauptsächlich über Blogs und habe das Ohr am großen Rauschen im Internet.

Du scheinst dich ja gut mit SEO auszukennen. Welchen ultimativen Tipp möchtest du anderen Shopbetreibern dazu geben?

Um mit seinem Shop im Internet besser gefunden zu werden, ist es natürlich von Vorteil, sich auch mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beschäftigen. Ich finde das Thema SEO jedenfalls spannend – allerdings ist es auch sehr komplex. Als wichtigen Tipp würde ich Shopbetreibern dazu raten, ihr Shop-Thema inhaltlich zu besetzen und auf der eigenen Shopwebsite zusätzlichen Text und Informationen über das eigene Thema in Verbindung mit T-Shirts bereitzustellen.

Wie viel Zeit investierst du in den Aufbau und die Pflege deines Shops?

Das ist schwer zu sagen, da es unterschiedlich intensive Zeiten gibt. In der Regel habe ich in der Woche an zwei Tagen Zeit, mich um den T-Shirt Shop zu kümmern. Grundsätzlich befinde ich mich dabei immer noch in der Aufbauphase und könnte natürlich sehr viel mehr Zeit gebrauchen – aber wem geht das nicht so…


Was möchtest du gerne mit deinem Spreadshirt Shop erreichen?

Auf der einen Seite macht es einfach Spaß, neue Motive zu gestalten. Auf der anderen Seite ist es eine schöne Rückmeldung, wenn die T-Shirts dann auch Anhänger finden und wirklich gekauft werden. Ziel ist es, „regioshirts“ als Marke zu etablieren.

Hast du schon jemanden mit deinen T-Shirts rumlaufen sehen – den du nicht kanntest?

Ich habe mal jemanden mit einem T-Shirt von mir auf einer Party getroffen. Darauf angesprochen meinte er, dass dies sein Lieblings-T-Shirt sei und er daher das noch vom Waschen feuchte T-Shirt extra geföhnt habe, um es auf der Party anziehen zu können. So eine Begegnung macht natürlich Spaß und ist eine tolle Bestätigung.

Was machst du hauptberuflich, oder sagen wir: wenn du nicht an deinem Shirtshop schraubst?

Nach meinem Architekturdiplom habe ich länger in der Internetbranche gearbeitet. Von daher meine Designaffinität und das Faible für das Internet. Seit einiger Zeit bin ich in Teilzeit wieder im Architekturumfeld tätig und kann mich daneben dem T-Shirt-Design widmen. Eine optimale Kombination für mich, wenn man auch den ganzen Tag (und Nacht) an seinem Shop arbeiten könnte.

Was gefällt dir an Spreadshirt?

Das Tolle an Spreadshirt ist, dass man sich als Designer voll auf die kreative Arbeit, also den Entwurf der T-Shirt-Motive konzentrieren kann und die ganze Abwicklung vom Bestellvorgang über die Bezahlung bis hin zur Verschickung komplett von Spreadshirt übernommen wird. Zudem hat man eine riesige und qualitativ hochwertige Produktauswahl ohne selbst etwas auf Lager haben zu müssen. Und die ganze Abwicklung läuft ohnehin reibungslos.

Gibt es etwas, das du bei Spreadshirt vermisst und was dir dein Leben als Shopbetreiber vereinfachen würde?

Gerne würde ich auch eigene Rabatte anbieten, zum Beispiel zum Kölner Karneval 11% auf alle Köln T-Shirts bei „regioshirts“. Leider kann man bisher meines Wissens nur Rabatte in Form von Gutscheinen mit festen Werten bei Spreadshirt buchen, welche dann bei Erreichen des vorab bezahlten Gesamtbetrags aufgebraucht sind. Ich würde mir aber eine selbst einstellbare, prozentuale und selbst begrenzbare Rabattmöglichkeit für Shopbetreiber wünschen, um damit aktiver werben zu können.

Hier ist der Link zum Shop: Regioshirts
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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. du kannst doch einfach deine motiv provision runter setzten, wenn du einen rabatt möchtest. wenn dein motiv z.b. 5€ kostet und mit druck und shirt also ca 20, einfach 2€ provision wegnehmen und schon hast du es 10% billiger 🙂

    anders wohl schwer realisierbar, denn wenn du eine niedrige provision angesetzt hast und ein shirt 20% billiger haben möchtest, müsste spreadshirt dir das shirt ja billiger geben bzw bedrucken.

  2. @doobie bei 700 Motiven und 3000Produkten ist das, selbst mit dem genialen betterspread-Plugin eine Menge Arbeit.

    Meiner Meinung nach sollte es kein Problem sein, einen Gutscheincode auf Anfrage zu erstellen, der den Warenkorb um einen Prozentsatz verringert, abhängig von den Kriterien:
    – nicht mehr, als Provisionen enthalten sind
    – eine bestimmte Shop-ID
    – andere Kriterien, wie Datum, Mindestpreis, nur Pink oder nur Unterhosen. (sowas geht ja nachweislich)

  3. ok geb ich zu, bei so vielen produkten, ist das nicht so leicht durchzuführen.
    zu deinem argument bezüglich begleichung per partnerkonto, muss ich sagen, ich bin schlicktweg nicht davon ausgegange, dass jemand auch noch draufzahlen würde, um ein shirt zu verkaufen.

  4. @were: Freut mich, dass du das genauso siehst. Genau solche Kriterien würde ich mir vorstellen. Eine solche Rabattfunktion sollte recht einfach umsetzbar sein und hätte sicher großen Mehrwert…

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