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Gott, lass Traffic regnen! (Teil 1)

Endlich ist es soweit: Der Shop ist fertig, Produkte sind angelegt und auf dem Sparkassenkonto wurde Platz für die Spreadshirt-Provision geschaffen. Nach einigen Tagen stellt sich dann aber die Depression ein: Außer dem Google-Bot hat niemand euren Shop angesehen (und der hat nicht mal was gekauft!). Es fehlt also an Besuchern. Was tun?

Neben der Möglichkeit euren Shop durch einen eigenen Blog, eine Website oder in eure sozialen Kanälen (on- und offline) zu promoten habt ihr natürlich die Möglichkeit, Leute einfach in euren Van zu zerren und in einem dunklen Verließ dazu zu zwingen durch euren Shop zu browsen. Mit Glück stellt sich nach einigen Tagen das Stockholm-Syndrom ein und die Entführten sind bereit, ihre Kreditkartendaten einzutippen.
Einfacher (und legaler) ist es, sich Besucher zu kaufen. Der wichtigste Kanal dazu ist noch immer Google Adwords. Aber wie kann man das mit seinem Shop benutzen?


Erstmal legt man sich einen kostenloses Konto zu bei Google Adwords und sichert sich die 30€ Startguthaben. Dort richtet man direkt eine neue Kampagne ein und kann sich seine Keywords überlegen und eingeben. Anfangs würde ich nur auf exakte Suchbegriffe bieten, da so der Besucherstrom begrenzt und nicht das ganze Budget an einem Tag verbraucht wird. Außerdem kann man so sicherstellen, nur die Besucher anzuziehen, für die der Shop wirklich relevant ist.

Danach geht es darum, eine ansprechende Anzeige zu formulieren, die möglichst viele Leute zum Klicken animiert, dabei aber keine falschen Erwartungen weckt. Der Text sollte das Thema eures Shops wiederspiegeln. Außerdem hilft es oft, einen Preis zu erwähnen („Shirts ab 15,90€“) und einen weiteren USP in den Text aufzunehmen („Versand nach 48 Stunden“ oder „Große Auswahl an Shirts“). Inspiration kann man sich gerne bei den Anzeigen der Konkurrenz holen.

Wichtig ist außerdem, wo ihr die Leute landen lasst. Falls ihr zum Beispiel eine eigene Website um euren Shop gebaut habt, könnt ihr die Besucher entweder dort oder direkt in eurem Shop landen lassen. Am besten ihr testet beides und schaut dann was besser konvertiert, wo also mehr Besucher am Ende auch kaufen.

Google zeigt immer nur eine Anzeige pro Domain. Falls ihr also keine eigene Domain für euren Shop habt (und als URL „deinShop.spreadshirt.de“ verwendet) werdet ihr das Problem haben, dass ihr mit Spreadshirt in direkter Konkurrenz steht. Es wird immer die Anzeige des Keywords gezeigt, das das höhere Gebot, bzw. den besseren Qualitätsfaktor hat. Wenn man also keine eigene Domain registriert hat, braucht man also sehr spezielle Keywords, auf die Spreadshirt nicht bietet, oder man muss sehr viel Geld für einen Klick bieten.

Für das spätere Optimieren eurer Kampagne ist es wichtig, dass ihr die Bestellungen pro Keyword bzw. Anzeige in eurem Adwords Konto berichtet bekommt. Dazu klickt ihr im Adwords Konto auf „Berichterstattung und Tools“ und wählt „Conversions“. Dort legt ihr eine neue Aktion an, die ihr z.B. „Bestellung“ nennen. Den Tracking Zweck müsst ihr auf „Kauf/Verkauf“ und die Sicherheitsebene der Seite auf „https“ setzen. Adwords zeigt euch dann einen Tracking Code, den ihr in euren Checkout einfügen sollt. Da Spreadshirt dies schon für euch erledigt hat, müsst ihr hier einfach nur die „converions_ID“ und die „conversion_label“ ID raus schreiben und bei Spreadshirt einfügen (unter Shops -> Marketing -> Partnerprogramme. Dort bei Google die „conversion_ID“ als Anbieter ID und die „conversion_label“ ID als Programm ID eintragen). Ab jetzt berichtet Spreadshirt die Bestellungen in eurem Shop an Google zurück und ihr könnt starten.

Wie ihr euren Account verbessern und den ROI eurer Kampagne verbessern könnt, darauf werde ich im nächsten Post eingehen. Eines aber schon mal vorweg: Erfolge können nur erzielt werden, wenn man einen guten Shop hat, der im besten Falle eine (sehr) spezielle Zielgruppe anspricht.

Falls ihr bis dahin Fragen zu diesem Thema habt oder eigene Erfahrungen mitteilen wollt könnt ihr gerne kommentieren oder mir eine Mail schreiben.
Dies war der erste Teil, es gibt noch einen zweiten Teil zum Thema Adwords.

Grüße,
Torge

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Methode zahlt sich aus, kann ich dazu nur sagen, allerdings nicht ohne eigene Domain. Also wer erfolgreich sein will, braucht auf jeden Fall einen eigenen Domain, sonst wird es nicht mit dem Taschengeld.

  2. Der Wert aus Google Adwords nach Label kommt bei Sprd-Partnerseite auf die linke Seite unter “Anbieter ID” und die Conversion-ID von Adwords kommt rechts unter “Programm-ID”.

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