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Trend Report: Die Deutschen sind grösser als sie meinen


Der letzte Trend Report ist schon ein paar Wochen her … deshalb dachten wir uns, wir schauen uns diesmal gleich zwei Statistiken an. Zum einen das Thema Größen – was bestellen die meisten Deutschen, gibt es regionale oder gar internationale Unterschiede? Und wir haben geschaut, was die Reklamationsquote macht und welches Thema Größen dort spielen. Zusammen lässt sich das Ganze folgendermaßen:

  • Der Deutsche trägt L, die Dame M
  • NRW bestellt gern XL, Bayern lieber S
  • Unter 2% aller Spreadshirt-Einkäufe werden reklamiert
  • knapp drei viertel aller Größenreklamationen lauten „zu klein“

Wo genau der Deutsche im Vergleich mit den Briten und Amerikanern liegt, zeigt der Blick ins Detail. Während der Durchschnittsengländer vermehrt M in den virtuellen Warenkorb packt, greift der Deutsche nach L. Auch bei den Übergrößen (also ab der Größe XL) bleiben die Briten fast 10% hinter den Deutschen zurück. Unangefochten an der Spitze bleibt der große Bruder USA. Dort gibt es 34,4 % XL- und XXL-Bestellungen (Männer), bzw. 17,8 % (Frauen). Zum Vergleich: deutsche Frauen bestellen in 8,1 % aller Fälle XL, englische nur zu 5,2 %.

Auch innerhalb Deutschlands zeichnen sich regionale Unterschiede ab: in Koblenz, Ostfildern und Lohfelden sind recht viele zierliche Männer vertreten, die stärkste Fraktion dagegen kommt statistisch gesehen aus NRW: Bückeburg, Lemgo und Schwerte führen die Bestell-Listen im Bereich XL mit Anteilen über 40 Prozent an (Durschnitt ist 27,5%). Auch bei den Frauen sind die Rheinländer mit Frechen und Krefeld gleich mehrfach unter den XL-Spitzenreitern. Wie Anne schon berichtet hat, ist Aufatmen angesagt in diesen Regionen, denn wir haben ja unser Übergrößensortiment erweitert. Aber von wegen bayrisch-bierbäuchliche Gemütlichkeit: die Spreadshirt-Marktforscher verorten die zierlichsten Frauen südlich des Mains. So gehen S-Shirts besonders häufig nach Konstanz, Bayreuth und Fürth. Der Weißwurstäquator als Schlankheitspfad …

Sitzt, passt, hat Luft? Nur knapp 2 Prozent aller Spreadshirt-Bestellungen werden überhaupt reklamiert: ein guter Wert für den Online-Bekleidungshandel. Und wenn was nicht stimmt, dann ist das in 45 % aller Fälle die Größe. Interessanterweise verschätzen sich fast drei viertel davon nach unten, sprich das Shirt ist am Ende kleiner als gehofft. Es scheint als ob man/frau sich schmeichelhafterweise etwas kleiner wähnt!? Dank unserer Handhabung (s. Spreadshirts faire Rückgaberegeln) ist das aber meist kein Problem: Wir tauschen bei Bestellungen in der falschen Größe auch individuell bedruckte Shirts um.

Die letzten Trendreports:
Der Spreadshirt Zufriedenheitsindex
Ein Blick ins Bio-Sortiment
Shop-Partner vs. Gründungen

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9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Alsooo….ich habe ein Lady-shirt in L gekauft…Ich habe Deutsche Grösse 42.
    Ausgewiesen wird L mit 44/46.Also atmen darf ich darin nicht-sonst platzt es!
    Nun habe ich das Shirt meiner Freundin angeboten-Grösse 38,Obenrum eher wenig bestückt-keine Chance-das Shirt ist immer noch viel zu eng.
    Da ich leider bei Spreadshirt schon zugesagt habe,das Shirt zu behalten,bleib ich auf nem mickrigen 5-Euro Gutschein sitzen.Und für das Shirt muss ich mir jemanden mit Grösse 36 suchen-vielleicht hat der eine Chance,sonst kann ich das Shirt in den Gulli kicken.Und ich trau mich nicht,was neues zu bestellen,weil die Grössen so winzig sind-passt Übergrössen-XL oder nicht???

  2. Interessanter Report! Mich würde noch interessieren, auf wieviel Bestellungen diese Statistik beruht. Anscheinend werden die Leute aus dem Norden immer größer, während die Menschen im Süden bei viel Sonnenschein auf ihre “Bikini-Figur” achten?!

  3. @were:
    “Ich würde jetzt aber von den Bestellungen nicht direkt auf den Menschen schließen.” Stimmt. Aber das mit der Bereitschaft, online zu bestellen, nicht. Es handelt sich doch wohl um prozentuale Anteile, und für diesn Anteil ist es unerheblich, ob irgendwo insgesamt mehr oder weniger Leute bestellen. Sofern eine statistisch relvante Menge erreicht ist, kann man auch eine Aussage über relativ mehr oder weniger Bestellungen von XL etc treffen, no?

  4. Määäh! Isch liiiebäääh Trendreports!

    Ich würde jetzt aber von den Bestellungen nicht direkt auf den Menschen schließen.
    Gut möglich, dass in NRW die Bereitschaft online zu bestellen einfach schon weiter gestreut ist. Es sind womöglich mehr die Unterschiede in der Online-Bestellmentalität die hier dargestellt werden.

    Alleine durch meine Erfahrungen bei Ebay glaube ich da ein starkes Nord-Süd Gefälle festgestellt zu haben.
    Nächster Trendreport: Wohin gehen die meisten Shirts? 😉

  5. das mehr zu kleine sachen reklamiert werden ist aber auch irgendwie logisch, denn in zu große passt mensch immernoch rein auch wenn es nicht gut sitzt. zu kleine sachen sind sofort unbrauchbar. ich würde also sagen verschätzt wird sich in beide richtungen etwa gleich, reklamiert werden aber eher die engen sachen

  6. Das ist hoch interessant … DANKE für diesen Report!
    Größen sind immer ein Thema … da kann wohl jeder ein Lied von singen 🙂
    Eigentlich sind sie nur GROBE Richtlinien, denn sie fallen immer unterschiedlich aus … leider! Aber das liegt auch am Schnitt und an der Funktion des Kleidungsstückes – soll es eng anliegen oder locker den Körper umspielen. Beispiel Übergröße, was nicht immer FETT bedeutet: Das Spreadshirt-Frauenshirt in XXXL z.B. ist eng anliegend, wenn man eine große Ober- und/oder Unterweite hat. Hat Frau oben und unten weniger, aber Bauch, ist es oben zu groß und liegt am Bauch eng an. Bei weniger Ober- und Tailienweite, aber dafür große Unterweite, ist das Shirt oben zu groß und unten zu eng.
    Frauen mit Unter- oder Übergrößen (in welchem Körperbereich auch immer) haben oft Probleme etwas Ansprechendes zu finden. Letztes Jahr hatten die Designer endlich ein Einsehen und brachten die Tuniken der 70er wieder auf den Markt. Ein Lächeln ging durch alle Extremgrößen, denn eine Tunika löst viele Probleme in kleinen wie in großen Bereichen. Sie passt zu Hosen und Röcken und wird mit Leggins einfach als Kleidchen getragen. Die Welt ist in Ordnung 🙂
    Ich bin aus all diesen Gründen für die Aufnahme der Tuniken ins Spreadshirt-Produktsortiment! Eine Tunika könnte auch das Schwangerschaftstop, welches sehr klein ausfällt, ersetzen 😉

    Die NEUE GrößenInfo ist übrigens spitze!!!
    Sie zeigt in wenigen Blicken, ob das Shirt den “Sitz”-Vorstellungen entspricht.

    Weiter so Ihr Lieben!

  7. Danke!

    @ Shirtissimo: berechtigte Frage – kurz anmerken möchte ich, dass man vorsichtig sein muss, was die Prozent Angaben angeht, denn die Reklaquote von 2% bedeutet: von 100 Shirts werden 2 reklamiert und davon nicht einmal 1 Shirt aufgrund der Größe, geschweige denn “zu klein”. Aber es ist natürlich ein Thema, was uns beschäftigt und wo wir nachbessern können. Für Ideen und Vorschläge sind wir auf jeden zu haben.

    An ein paar Rädchen drehen wir bereits, so wird die Größeninfo im neuen Designer optisch besser platziert und zwar direkt unter dem Shirt. Des Weiteren haben wir bei einzelnen Produketen mit Fotos nachgeholfen (https://www.spreadshirt.de/produktsortiment-C2107/departmentId/3/categoryId/33/productTypeId/95/type/detail). Und die Mädels vom Sortiment geben kontinuierlich unsere und Eure Erfahrungen an die Lieferanten weiter, so dass z.B. ganz aktuell die Größen des Kindershirts vom Hersteller angepasst werden.