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Mitarbeiter im Gespräch – Nico Weißbach und Danny Kurzeja

Nico Weißbach (schwarzes Shirt) und Danny Kurzeja (rotes Shirt) sind die Einkäufer bei Spreadshirt und machen, dass die Regale im Produktionsschrank immer schön gefüllt sind. Beide sind ein eingespieltes Team und es kommt einem manchmal so vor, als ob sich die beiden schon seit Jahrzehnten kennen würden. Was sie den lieben langen Tag machen und ob sie sich privat auch so gut verstehen, das erfahrt ihr hier.

Hallo Nico, hallo Danny. Unsere Einstiegsfrage: Wie lange seid ihr schon bei Spreadshirt und was macht ihr genau?

Nico: Ich bin seit knapp 5 Jahre bei Spreadshirt. Vorher war ich Lagerhoschi (lacht). Aber das ist schon ein wenig her, da war die Produktion noch in Taucha ansässig. Ich hab schon während meiner Zeit in der Produtkion ab und an Aufgaben im Einkauf übernommen, wenn die verantwortlichen Leute zum Beispiel im Urlaub waren. Naja und dann wurde ich vor 1,5 Jahren gefragt, ob ich ganz in den Einkauf kommen wollte.

Danny: Und ich bin seit März 2009 hier und der Einkaufsleiter im Haus.

Wie sieht euer Tag bei Spreadshirt so aus?

Danny: Ziemlich umfangreich.

Nico:
Wenn ich morgens komme, gehe ich zu allererst in die Produktion und werfe einen Blick auf die Lagerbestände, um zu sehen, was nachbestellt werden muss. Und dann hol ich mir einen Kaffee.

Danny: Man kann sagen, dass sich unser Tag in zwei Hälften einteilt. In der erste Hälfte machen wir das operative Geschäft und in der zweiten Hälfte suchen wir Lieferanten, holen uns neue Angebote ein und vieles mehr.

Was heißt das genau, operatives Geschäft?

Danny: Das heißt, dass wir die Disposition übernehmen. Und das heißt wiederum, dass wir die Ware planen müssen, die wir beim Lieferanten bestellen. Wir müssen auf eine gute Qualität zu einem vernünftigen Preis achten. Das beinhaltet zum Beispiel auch die Lieferzeiten.

Nico: Man glaubt gar nicht, wie sehr man auf den Hersteller angewiesen ist. Die Lieferzeiten können manchmal bis zu 4 Monate betragen – und das ist keine Seltenheit.
Ungeplante Aktionen können uns manchmal daher schon ins Schwitzen bringen.
Wir haben beispielsweise nicht mit solch einer langen kalten Zeit gerechnet. Das bedeutet nämlich zwangsläufig, dass momentan immer noch sehr viele Hoodies bestellt werden und wir uns aber schon auf leichtere, sommerlichere Mode eingestellt haben.

Danny: Und auch was Trends angeht, ist das mit dem Planen so eine Sache. Wurde im vergangenen Winter die Farbe rot viel getragen und man bestellt daher dieses Jahr extra viel rot, geht dieses Jahr aber die Farbe gelb besser und dann liegt rot wie Blei im Regal.

Ja, das kann ich mir vorstellen. Und die zweite Hälfte des Tages, was macht ihr da?

Danny: Da holen wir uns z.B. Angebote ein, vergleichen Lieferanten und schauen permanent nach Alternativartikel.

Nico: Um Lieferanten kennenzulernen gehen wir ab und an auch mal auf Messen.

Kommen Lieferanten mehr auf euch zu oder sucht ihr diese?

Danny: Sowohl als auch, aber tatsächlich kommen Lieferanten öfters auf uns zu: Schicken entweder Muster und Kataloge oder kommen direkt nach Leipzig.
Besonders viele Angebote kommen beispielsweise aus Indien, Tschechien und Bangladesch. Diese werden von uns dann erstmal auf Qualität, Preise, Verfügbarkeit und Reklamationsbedingungen geprüft. Ich mache dann die Preisverhandlungen und muss dann bei einer tatsächlichen Bestellung unsererseits täglich schauen, wo die Ware bleibt, also wann sie kommt. Es geht ja hier auch um ne Menge Geld.

Habt ihr Angst irgendwas in den Sand zu setzen? Gerade wenn es um hohe Beträge geht?

Beide: Nein!

Danny: Und gerade deswegen nicht, weil wir versuchen, so weitsichtig wie möglich vorausplanen.

Macht ihr eure Arbeit gerne?

Danny: Ja, total gerne! Ich habe vorher schon im Einkauf gearbeitet und was ich hier bei Spreadshirt besonders mag, sind die Produkte, also dass sich alles um Textilien dreht.

Nico: Ja, mir machts auch sehr viel Spaß. Viele denken, glaube ich, dass es ein langweiliger Job ist und man jeden Tag das selbe macht. Aber dem ist nicht so. Ganz und gar nicht.

Danny: Nee überhaupt nicht. Wir sind die Schnittstelle zwischen vielen Abteilungen, sei es dem Service, dem Accounting, der Produktion. Eigentlich überall hin.

Wollen wir mal kurz auf die privatere Ebene kommen. Wie alt seid ihr und wo kommt ihr ursprünglich her?

Danny: 35 und ich komm aus Tröglitz, das liegt im Südzipfel von Sachsen-Anhalt.

Nico: Ich bin 29 und komme aus Leipzig.

Und wie ist euer bisheriger Werdegang vor Spreadshirt verlaufen?

Danny: Ich habe 3,5 Jahre Aufbauhilfe West absolviert und war bei Hugo Boss in Metzingen bei Stuttgart angestellt. Aus privaten Gründen bin ich dann wieder in die alte Heimat und habe in der Solarbranche als Einkäufer gearbeitet und nun, nun bin ich seit knapp 1,5 Jahren bei Spreadshirt. Ich kann wirklich sagen, dass ich mit Leib und Seele Einkäufer bin.

Nico: Ich hab nach der Schule weder Zivil- noch Wehrdienst gemacht, sondern bin erfreulicherweise durchs System gerutscht. Ich habe dann eine Ausbildung als Zimmermann absolviert. Und danach wurde ich durch Freunde auf Spreadshirt aufmerksam, wo ich anfangs, wie gesagt, in der Produktion gearbeitet habe. Da ist Spreadshirt gerade gewachsen. Das war echt noch ne andere Zeit.

Was macht ihr, wenn ihr nicht bei Spreadshirt arbeitet?


Danny:
Ich spiele viel Fussball. Seitdem ich 7 bin, spiele ich bei ein und demselben Verein.

Bei welchem Verein?

Danny: Beim TSV Tröglitz

Welche Liga?

Danny: Wir steigen dieses Jahr in die Kreisoberliga auf. Bis jetzt 20 Siege, 2 Unentschieden und keine Niederlage. Nicht schlecht, oder?

Auf jeden Fall! Und was machst Du sonst noch so, neben Deiner Leidenschaft als Einkäufer und Fussballer?

Danny: Ich spiele noch leidenschaftlich gern Poker und lese unglaublich viel. Am liebsten Krimis und für den Anfang kann ich Agatha Christie sehr empfehlen.

Und Du, Nico?

Nico: Ich fotografiere sehr gerne und bin absoluter Fan der Unterwasserwelt. Ich habe zwei Aquarien zu Hause und habe im Hinterhof meines Hauses einen kleinen Teich angebaut. Der Vermieter hat mir dafür sogar einen Hartplastikteich gesponsert. So ein richtig festes Ding, nichts mit losen Folien. Das gefällt auch den älteren Herrschaften des Hauses. Und da ich ein absoluter Molchfreak bin, leben da auch viele Molche.
Und ich bin tatoobegeistert, wie man sieht.

Hartplastikteich und Molchfreak. Sehr schön. Macht ihr beide eigentlich auch mal was privat miteinander?

Danny: Joaaaa, haben wir schon mal.

Nico: Joaa, wir gehen ab und zu auf n Bier weg.

Danny: Ich hab ja Familie und wenn man sich den ganzen Tag schon auf Arbeit sieht und das so gut funktioniert, wie bei uns, dann ist das ja auch schon ziemlich viel Wert.

Und nun die letzte Frage: wenn ihr etwas anderes machen könntet, was würdet ihr machen?

Nico: Ich würde mich selbständig machen und ein Fachgeschäft für Cichliden eröffnen.

Ah na klar. Und Cichliden sind was nochmal, wenn ich fragen darf?

Nico: Das sind Buntbarsche. Ich bin absolut barschvernarrt.
Und man mag es kaum glauben, aber auf Platz eins der Umsatzliste im Tierbereich stehen tatsächlich Fische, eigentlich die ganze Aquaristik.

Danny: Guter Tip, Nico!

Und Danny, was würdest Du anders machen?

Danny: Das was ich jetzt mache, macht mir am meisten Spaß. Wenn ich mir was besseres vorstellen könnte, dann würde ich es auch machen.

Vielen Dank euch zwei! Hat sehr viel Spaß gemacht!

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Edda,
    es freut uns, dass Dir das Interview gefällt. Zusammen mit unserer Apparel-Managerin Anne denken wir ständig über neue Produkte nach und versuchen, den Wünschen unserer Kunden und Partner zu entsprechen. Und ich kann Dir sagen, die reichen von Billardwesten über Bikinis bis zu Autofähnchen. Unsere Aufgabe ist es allerdings auch, die Wirtschaftlichkeit (Volumina, Preis, Lagerhaltungskosten usw.) solcher Produkteinführungen zu prüfen. Aus diesem Grund können wir leider nicht jeder Anregung folgen. Aber lass Dich überraschen, vielleicht ist ja demnächst etwas für Dich dabei…

  2. Hallo Ihr Lieben,
    schön, Euch mal zu sehen und zu lesen … Ihr kommt sehr positiv und sympathisch rüber !!!

    Und nun nutze ich die Chance Euch persönlich zu fragen:
    Habt Ihr Frauenshirts, vorzugsweise “Tunikas”, in Übergrößen, die für den Digital Direktdruck geeignet sind, schon mal angedacht? Die fehlen mir echt in der Produktpalette!

    Mit fröhlichen Grüßen für das ganze Team,

    EDDA 🙂

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