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Facebook Marketing für Spreadshirt Shopbetreiber

Vor ein paar Monaten hatten wir gefragt, welchen Marken und Unternehmen ihr bei Facebook folgt. Heute haben wir mehr zu dem Thema und Tipps für euch, wie ihr als Shopbetreiber eine eigene Facebook Seite aufbaut.

Falls ihr euch fragt, warum ihr noch zusätzlich zu den vielen anderen Marketingkanälen Facebook nutzen solltet: Das Gesichtsbüch (wie Halbamerikaner gerne sagen) ist überwiegend eine private Anlegenheit und wird meist abends bzw. von zuhause aus genutzt. Durch die geschickte Verwebung von Privatem und Geschäftlichem ist es auch für euch eine interessante Plattform. Darüber hinaus ist Facebook natürlich das größte Soziale Netzwerk weltweit, es ist zudem die größte Fotodatenbank, die beliebteste Dating-Plattform und wahrscheinlich auch das gängigste Rechercheportal zum Ausspionieren peinlicher Details von Bewerbern. Falls ihr als Zahlenmensch einen Beweis braucht, warum man Facebook mit in den Plan nehmen sollte:

Im letzten Monat hatte Facebook mehr Besucher als Google. Google, kurz zur Erinnerung, das ist diese Seite wo die Leute in das große Eingabe-Feld ebay.de oder amazon.de eingeben, wenn sie sich eine neue Waschmaschine kaufen wollen. Facebook hat mittlerweile also Google den Rang abgelaufen — stellt sich nur noch die Frage: Was bringt uns das und welche Maßnahmen kann man als Shopbetreiber ergreifen, um Facebook zu nutzen?
Zunächst einmal bietet sich an, nach der Anmeldung bei Facebook eine eigene Seite einzurichten: zum Beispiel für eure Community, euer Label oder euren Laden. Ich würde erstmal privat ein Profil einrichten, und für das Label eine Fanpage verwenden. Sie unterscheidet sich von einem Profil u.a. dadurch, dass die Seite von mehreren Leuten administriert werden kann und ihr z.B. mehr als 5,000 Anhänger generieren könnt.
Je nachdem, wie aktiv ihr bereits auf anderen Netzwerken seid, könnt ihr eure Fans mithilfe von Statusupdates entweder automatisch oder von Hand auf dem Laufenden halten. Diese Updates landen dann auf der Startseite eurer Anhänger — achtet also auf regelmäßige Updates, ohne zu spammen. Je mehr Interaktion ihr mit euren Fans erreicht, also je mehr eure Freunde ein Thema “gut finden” oder kommentieren, desto größter ist dabei auch der “Skalen-Effekt” — denn die Aktionen eines Facebook-Nutzers werden in seinem Profil angezeigt und sind für seine Freunde sichtbar.
Seid ihr bereits woanders aktiv(er), empfiehlt sich daher ein automatisches Update (z.B. über einen Dienst wie ping.fm), früher oder später ist es allerdings ratsam, Neuigkeiten direkt bei Facebook einzutragen. Je nachdem wie und wo ihr die meisten Besucher habt, solltet ihr diesen Kanal dann auch mit Facebook verzahnen – zum Beispiel durch einen Hinweis auf eurer Webseite, Erwähnung in Newslettern, in eurem Forum, bei Twitter und dergleichen. Auf Facebook selbst könnt ihr dann Aktionen durchführen, die dann wiederum auf eure Webseite bzw. euren Shop führen.

Falls ihr wollt, könnt ihr euren Shop bzw. einen Teil davon auch direkt in Facebook einbetten. Die einfachste Methode hierfür ist mittels einer kleinen App “Static FBML” — hier kann man einfach CSS/HTML einfügen. Ein schönes Beispiel dafür ist die Facebook Seite Ich mach was mit Büchern. Ich hab das auch mal sporadisch auf unserer Seite gemacht.
Falls ihr wissen wollt, wie es geht: Eine Anleitung und einen Beispielcode zum Einfügen in Static FBML erhaltet ihr in unsrer Spreaducation auf der Seite mit Facebook Geld verdienen. Falls ihr euch über die Nutzung von Facebook allgemein austauschen wollt, schaut in den im entsprechenden Thread im Forum, hier gibt es auch ein Beispiel für die Einbindung eines T-Shirt Designers. Mehr dazu dann beim nächsten Mal.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hmmm hört sich in der Theorie gut an, in der Praxis ist mein “american english” wohl für die Videos nicht gut genug…