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Designer des Monats: Herrengedeck

Designer des Monats: Herrengedeck

Catrin Vogt ist erst seit wenigen Monaten Designerin bei Spreadshirt. Ihr Konzept hat uns sofort überzeugt, weshalb wir ihr ein paar Fragen zu Gestaltung und Aufbau ihrer Marke Herrengedeck gestellt haben.

Catrin ist in Vollzeit als Senior Art Director tätig und hat deshalb nur begrenzt Zeit, Designs für ihren Showroom zu gestalten. Mit Herrengedeck hat sie gleich zu Beginn alles richtig gemacht: Ihre Designs, ihr Showroom, ihr Spreadshop und ihre Social-Media-Kanäle besitzen ein einheitliches, einprägsames Farbkonzept und viel Persönlichkeit.

Name: Catrin Vogt

Alter: 32

Lebt in: Stuttgart

Beruf: Senior Art Director

Software: Photoshop, Illustrator

Hardware: MacBook, Wacom Intuos pro

Bei Spreadshirt seit: November 2018

Betritt man Deinen Showroom, springt neben Schwarz und Weiß ein intensiv leuchtendes Gelb ins Auge. Das ist die einzige Farbe, die Du für Deine Designs verwendest. Was hat es damit auf sich?

Ich liebe schon immer knallige Farben und starke Kontraste. Gelb und Schwarz haben den fürs menschliche Auge am stärksten wahrnehmbaren Kontrast. Ich mag es, alles reduziert zu halten und nur mit einer Farbe starke Akzente zu setzen. Ich wollte meinem Showroom von Anfang an ein Alleinstellungsmerkmal geben – das kann man unter anderem durch eine einheitliche Farbgebung gut erreichen. Gelb ist nebenbei auch noch meine Lieblingsfarbe.

Du bist noch nicht so lange bei Spreadshirt. Wie bist Du auf uns aufmerksam geworden und wie läuft das T-Shirt-Business so für Dich?

Ein Freund hat mich auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, mit T-Shirt-Design Geld zu verdienen. Daraufhin habe ich mich mit dem ganzen Business auseinandergesetzt und mich entschieden, bei Spreadshirt zu starten. Ich wollte erstmal gucken, wie es läuft, und dann eventuell weitere Plattformen hinzuzuziehen. An dem Punkt bin ich aber noch lange nicht und ich weiß auch nicht, ob mir der Aufwand, das alles zu pflegen und aktuell zu halten, nicht zu groß werden würde. Im Moment bin ich deshalb erstmal dabei meinen Spreadshop und meine Designs auf dem Marktplatz zu vermarkten. Was die Zukunft bringt, wird sich noch zeigen. Bis jetzt halten sich die Erträge ehrlich gesagt noch in Grenzen, aber ich bin auch noch nicht so lange dabei.

Außerdem arbeite ich hauptberuflich in einer Werbeagentur. Spreadshirt ist momentan also eher ein Hobby bzw. ein Nebenprojekt. Ich werde im April zum ersten Mal Mutter und habe auch deshalb nach einer zusätzlichen Einkunftsmöglichkeit gesucht, die ich flexibel in der Elternzeit ausführen kann und mit der ich mein Elterngeld ein bisschen aufstocken kann. Ich habe schon öfter gelesen, dass es einige geschafft haben, ausschließlich vom T-Shirt-Business zu leben; das ist für mich wirklich noch sehr weit weg. Sollte es sich in die Richtung entwickeln, wäre das natürlich toll!

Du hast ein wunderschön und sehr professionell gestaltetes Instagram-Konto. Man merkt sofort, dass Du schon recht erfahren bist, wenn es um Gestaltung und Instagram geht. Hast Du ein paar Tipps für Anfänger?

Instagram ist für mich auch noch ziemliches Neuland. Privat nutze ich es quasi gar nicht. Ich habe durch meinen Job aber natürlich viel mit Social Media zu tun und weiß deshalb wie wichtig es ist, dort einen professionellen Eindruck zu hinterlassen. Was ich festgestellt habe, ist, dass Beiträge mit echten Fotos oft besser ankommen als Mock-ups oder reine Produktabbildungen. Ich versuche deshalb viel zu mischen und lade auch mal kleine Videos oder Animationen hoch, um Abwechslung reinzubringen. Was die Farben angeht, bleibe ich mir auch bei Instagram treu:  Schwarz, Weiß und Gelb. So schaffe ich auf meinem Kanal ein einheitliches Erscheinungsbild, was einfach schöner und professioneller aussieht. Auch hier stehe ich noch am Anfang. Mein Ziel ist es, zukünftig mehr Zeit zu investieren, um mehr Follower zu generieren. Denn wenn niemand meinen Shop kennt, verkaufe ich natürlich auch nichts.

Welche Designs bzw. welche Produkte aus Deinem Showroom verkaufen sich am besten?

Bisher ist die Spriteulen-Tasse das Produkt, das sich am besten verkauft.

Woher kommen Deine Ideen und wie zeichnest Du Deine Designs?

Die Ideen kommen hauptsächlich im Alltag, zum Beispiel wenn Freunde etwas Lustiges sagen. Ansonsten sind meine Designs recht simpel. Ich beschränke mich auf einfache Illustrationen, vorrangig von Tieren – und da mag ich die Katze am liebsten. Die Tiere können natürlich so einiges erleben. Ich zeichne die Designs auf meinem Grafiktablett und verarbeite sie dann im Illustrator weiter.

Du verbindest ziemlich süße Illustrationen mit lustigen Wortspielen und Sprüchen. Wie kommt es zu dieser Kombination?

Die Kombination entspringt wohl meiner Persönlichkeit und hat ansonsten keinen wirklichen Grund. Ich liebe Klamauk, schwarzen Humor, Tiere und Kneipen. Zu jedem dieser Bereiche findet sich etwas in meinem Showroom wieder.

Welche Deiner Designs gefallen Dir am besten? Gibt es dazu eine schöne, witzige oder interessante Geschichte?

Meine momentanen Favoriten sind eigentlich die Spriteule und die Partykatzen. Das ändert sich aber bestimmt wieder. Zu der Fuck Pisse Serie kam es zum Beispiel, weil ein ehemaliger Arbeitskollege das in seinen cholerischen Ausbrüchen sehr gerne geschrien hat und ich das immer ziemlich lustig fand. Davon habe ich allerdings noch nichts verkauft. Vielleicht muss man es erlebt haben, um sich damit identifizieren zu können.

Vielen Dank für diese witzige Anekdote – sicher kommen bald die ersten Bestellungen dafür rein! Wir danken Dir jedenfalls für das Interview und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Spreadshirt.

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