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Schritt für Schritt: Skater Design – Tutorial

Schritt für Schritt: Skater Design – Tutorial

Spreadshirt-Designer Redwane zeigts uns allen: Verfolge am Beispiel seines Designs « Hipster Skater », wie er seine Ideen umsetzt. Von der Skizze bis zum letzten Schliff erklärt Dir unser Künstler jeden Arbeitsschritt.

Wer kann schon vorhersehen, wann ihn die nächste Design-Inspiration überfällt? Ein weißes Blatt, ein Skizzenbuch oder zumindest ein anderes Stück Papier sind fast immer zur Stelle, wenn ein Geistesblitz eingeschlagen hat. Eine kleine Skizze, die nicht unbedingt perfekt sein muss, genügt, um die Grundidee festzuhalten und später weiterzuentwickeln.

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Sobald ich meine Idee zu Papier gebracht habe, scanne ich die Skizze ein oder mache ein Handyfoto, das ich bei Adobe Illustrator importiere. Mit dem Zeichenstift-Werkzeug übernehme ich die Hauptlinien meiner Zeichnung.

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Nachdem ich mein Design vektorisiert habe, nehme ich die Details – die Augen, Schatten, Glanzpunkte und den Bart in Angriff. Dabei arbeite mit der Maus, es sei denn, es geht darum, kleine dekorative Punkte und Striche hinzuzufügen. Für die benutze ich ein Grafiktablett von Wacom. Dabei verwende ich keine speziellen Einstellungen, sondern reguliere die Strichstärke mit dem Stylus-Eingabestift.

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Während das Design Form annimmt, fallen mir manchmal Dinge auf, mit denen ich unzufrieden bin. Dann mache ich Schritte wieder rückgängig und probiere einen anderen Weg aus, wie bei den Beinen meines alten Skaters und seinem Skateboard.

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Ein kleiner Kniff, mit dem ich meinen Arbeitsfortschritt festhalte: In Schlüsselmomenten dupliziere ich meine Dateien lieber zu häufig als zu selten. So kann ich, wenn ich Schritte rückgängig mache, in eine Zwischenstufe zurückkehren. Wenn ich mit der Stellung der Elemente zufrieden bin, gehe ich wieder zu den Details über. Je mehr Details hinzukommen, desto mehr verändert sich auch der Gesamteindruck und das Design erhält mehr Charakter.

Die Farben weise ich immer auf die gleiche Art und Weise zu: Ich beginne mit den Flächenfarben und färbe dann die Schatten. Dabei versuche ich, eine bestimmte Höchstzahl von Farben nicht zu überschreiten, um die Bedingungen für die Druckart einzuhalten. Am Ende füge ich die Lichtpunkte hinzu.

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Jede Farbschicht trage ich auf eine eigene Ebene auf. So fällt es mir leichter, eine Farbe zu ändern, ohne gleich alles überarbeiten zu müssen.

Es gefällt mir, dass meine Designs mit Vektoren angelegt sind, und deshalb vollende ich sie auch mit Illustrator. Photoshop verwende ich kaum. Genauso wie bei der Farbanzahl richte ich mich auch bei den Farbübergängen und Halbtransparenzen zurück, um bestmögliche Druckergebnisse zu erzielen. Die Grafik kann nun noch an verschiedene Formate angepasst werden, sodass sie auf einem Sticker ebenso gut wirkt wie auf einem großen Plakat.

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Wir danken Redwane herzlich für das zur Verfügung gestellte Material. Frohes Schaffen für die nächsten Designs, auf die wir gespannt warten. Auf Twitter könnt ihr Euch über seine Arbeit auf dem Laufenden halten.

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