Wenn es in wenigen Wochen wieder heißt „O’zapft is!“, tausende Feierfreudiger über die Münchener Theresienwiese flanieren und das Bier in Strömen fließt, dann ist klar: Das 181. Oktoberfest ist eröffnet. Wir sagen schon mal: Prost! Und empfehlen im gleichen Atemzug: Gestalte doch passende Designs, die auf dem wahrscheinlich größten volkstümlichen Laufsteg der Welt die Blicke auf sich ziehen werden. Inspiration gefällig? Weiterlesen!
Die Klassiker
Witzige Hingucker und erfolgreiche Verkaufsschlager schon in der letzten Wiesn-Saison waren T-Shirts und Tops mit Dirndl- und Lederhosenlatzaufdruck als augenzwinkernder Ersatz für teure Trachtenmode. Deine Chance, mit Altbewährtem neue Trends zu setzen! Probiere Dich doch mal mit einem neuen ungewöhnlichen Dirndl-Style aus. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Kleidchen-Design in Gothic-Optik in geheimnisvollem Schwarz und mit viel angedeuteter Spitze. Oder dem ersten Männerdirndl-Print? Statt üppigem Dekolletee könnten hier eindrucksvolle Muskeln und/oder prächtiger Haarwuchs geschnürt werden. So begeisterst Du noch völlig neue Zielgruppen vom größten Volksfest der Welt und sorgst für sichere Lacher.
Die Details
Du magst es ein wenig dezenter und möchtest lieber schmückende Details statt ganzer Trachten auf T-Shirts und Co bringen? Dann kurz Augen schließen, entspannen und – assoziieren! Oktoberfest heißt Volksfest heißt Tradition heißt Bayern heißt Wälder, Wiesen, Tiere, Blumen, heißt aber auch Weißwurscht, Brezn und Bier. Augen wieder auf und eifrig mitgeschrieben: Enzianblumenranken oder Edelweiß-all-over-Print auf Shirts und Tops. Landhauskaros und blau-weiße Bayernrauten, die sich auch gut auf Tasse oder Handyhülle machen. Gamsbart- oder Feder-Motive auf der feschen Wiesn-Basecap. Trendtier Hirsch und seine gehörnten und bepelzten Waldfreunde vom Geislein bis zum schlauen Fuchs auf allem. Oder gar Weißwurst- und Brezelbordüren für die zünftige Unterwäsche.
Die Sprache
Das Oktoberfest ist international besucht, Amtssprache auf der Wiesn ist und bleibt aber Bayrisch. Wer Zeit und Sprachtalent mitbringt, kann vor der Fahrt zur Wiesen noch schnell die wichtigsten Wendungen pauken. Allen anderen kannst Du als Shopbetreiber die Kontaktaufnahme mit Einheimischen über das textile Sprachrohr erleichtern. Per T-Shirt oder Beutel kann so Kontakt aufgenommen werden mit einem zünftigen „Grias Di“-Druck, Sympathie bekundet werden mit „Di mog I“ oder Abschied genommen mit „Pfiat di“. Ebenso kann sich in traditionell verschnörkelter Schrift als „Unhießiger“ oder aber als „Schürzenjäger“ geoutet werden. Und wenn ab einem gewissen Maß an Bierkonsum die Kommunikation ohnehin auf das Wesentliche beschränkt werden muss, sagt ein herzliches „Prost“ auf einem blumenumrankten Leiberl eigentlich alles.
Na, hast Du nun in Gedanken schon die Flechtfrisur gezwirbelt und die Wanderschuhe geschnürt? Dann nichts wie los und Oktoberfest-Designs gestaltet, damit es Deinen Kunden bald genauso geht. Du hast weitere tolle Ideen, Anmerkungen oder Hinweise? Dann lass es uns in einem Kommentar unter diesem Beitrag wissen. Servus!




Ich habe mir für dieses Jahr überlegt, mal den klassischen Schmuck durch Schmuck im Thai- und Bali-Style zu tauschen. Der erinnert mich an meinen tollen Urlaub, den ich hatte und ich trage ihn im Moment echt sehr gerne. Warum nicht auch zum Oktoberfest?
Man muss fadür übrigens nicht unbedingt nach Thailand oder Bali fliegen, es gibt auch hier online zu kaufen: http://www.lanna-art.de/silber-armbaender
Bei meinem Oktoberfestmotiv “I Like(Herz mit weiß/blauen Rauten) Wies’n” habe ich das Problem der Schreibweise. Mit Apostroph oder ohne. Es scheinen sich die Geister darüber zu streiten. In meiner Design Galerie habe ich jetzt beide Varianten zur Verfügung gestellt; mit und ohne Apostroph – “WIES’N” und “WIESN”
Also im Dialekt gibt es kein richtig oder falsch.
Auch nicht bei der Schreibweise, sogar in Bayern wird je nach Gegend anders gesprochen und natürlich auch anders geschrieben.
Griaß di 😉 ist wieder frei(Markenschutz gefallen).
Ein Hoch, uff da Dialekt und proscht 😉
So so. Redewendungen Pauken. So so….ja dann fangen wir doch mal mit obigen Text an: Man fährt nicht zur Wiesen, sondern auf’d Wiesn.
Generell ist der Versuch bayrisch zu schreiben mit Vorsicht zu genießen, denn ich hab so einige schlicht falsche Sachen hier in der Oktoberfestrubrik gefunden. Wenn man das dann trägt, ist es eher peinlich….
Natürlich kann man bei “Grias Di” das “Di” groß schreiben, richtiger wäre natürlich klein. “Di mog I” schreibt man demzufolge “Di mog i”. “Pfiat di” wiederum täte ich mit D schreiben, weil das einfach sanft ausgesprochen wird. Also: Pfiad di.
Es gibt eine österreichische Band namens Schürzenjäger, ob man das also auf ein Shirt drucken darf ist demzufolge auch fraglich.
so, des wars, pfiads eich.