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Mitarbeiter im Gespräch: Das PR-Team stellt sich vor

Auf, auf zu einer (zumindest für mich) ganz besonderen Fragerunde. Normalerweise stelle ich die Fragen. Heute sitze ich auf der anderen Seite und komme gemeinsam mit meinem Team, Eike, Anja und Susanne „von der PR-Insel“, bei der einen oder anderen Frage ganz schön ins Schwitzen. Die Fragen gestellt haben stattdessen unsere lieben Kollegen, die selbst schon mal die Hauptrolle in einem Meet A Spreader gespielt haben. Sie haben ihre Aufgabe klasse gemeistert und uns herausfordernde, witzige und hoch philosophische Fragen gestellt. Aber überzeug Dich selbst und finde mehr über Spreadshirts PR-Team heraus.

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(Von links oben nach rechts unten: Melanie, Eike, Susanne, Anja)

Wie seid Ihr zu Spreadshirt gekommen und was sind Eure Aufgaben hier im Unternehmen?

Eike: Ich bin 2007 tatsächlich nahtlos nach meinem Studium zu Spreadshirt gekommen. Ende März hatte ich meine letzte Prüfung und im April habe ich hier begonnen. Angefangen habe ich als Junior PR-Manager. Irgendwann wurde das „Junior“ gestrichen und seit Anfang 2013 bin ich Head of Global Public Relations und Corporate Communications. Grob umrissen bin ich verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Um es verständlicher zu machen: Maria kümmert sich um die Kommunikation mit den Spreadshirt-Kunden, wir sind für alle anderen relevanten Ansprechpartner zuständig, vor allem für Journalisten und Medien.

Anja: Ich war gerade in Elternzeit, als zwei Freundinnen mir unabhängig voneinander am selben Tag Mails mit der Stellenausschreibung von Spreadshirt geschickt haben. Eigentlich dachte ich, es sei komplett utopisch direkt aus der Elternzeit heraus einen anderen Job zu finden, aber plötzlich ging alles ganz schnell. Und so kam ich Mitte April 2013 zu Spreadshirt. Mein Fokus liegt auf Events und Sponsoring. Ich kümmere mich auch um Media Relations, betreue TV-Drehs, habe Awards und Konferenzen im Blick und alles, was in unserem vielfältigen Job so anfällt.

Melanie: Ich bin im Oktober 2010 als Werkstudentin zu Spreadshirt gekommen, weil ich nach zwei Semestern Studium gemerkt habe, dass ich einen praktischen Ausgleich brauche. Mittlerweile habe ich den Bachelor beendet, mein Master feiert bald Bergfest und ich konnte mich in all der Zeit nicht von den T-Shirts trennen. Meine Aufgaben waren recht verschieden. Heute überlege ich hauptsächlich, was wir Spannendes zu erzählen haben, schreibe die Pressemitteilungen dazu und habe einen Blick darauf, welche Medien unsere Nachrichten aufgreifen.

Susanne: Zu Spreadshirt bin ich im Oktober 2010 gekommen, da mein Mann zu dem Zeitpunkt sein Studium in Leipzig begonnen hat. Angefangen habe ich im Service bei der französischen und deutschen Kundenbetreuung. Parallel dazu habe ich im Herbst 2012 eine Weiterbildung im Bereich Public Relations begonnen. Um auch praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln, habe ich dieses Frühjahr meinen Schreibtisch bei Spreadshirt gewechselt und bin seit April Praktikantin in der PR-Abteilung. Meine Aufgaben kommen aus den unterschiedlichen Bereichen, um die das PR-Team sich kümmert. Das Praktikum zielt ja darauf ab, möglichst viele Dinge auszuprobieren und zu lernen.

Eike, Du bist schon seit 7 Jahren bei Spreadshirt. Was macht es für Dich so spannend hier zu arbeiten?

Vor allem die internationalen Aufgaben und – auch wenn das jetzt platt klingt – das Team und die Atmosphäre bei Spreadshirt. Ich bin immer wieder fasziniert, mit welcher Energie und welchem Elan viele Kollegen jeden Tag an die Arbeit gehen. Das motiviert auch mich jeden Tag aufs Neue.

Gibt es bei euch besonders stressige Tage in der Woche? Immer montags oder so? Warum?

Eike: Feste Wochentage gibt es da nicht. Phasen trifft es eher. Zum Beispiel, wenn viele Deadlines anstehen und Informationen am besten in allen 4 Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien und USA) zur gleichen Zeit veröffentlicht werden müssen. Und bestimmt klingelt genau an dem Tag auch das Telefon unaufhörlich. Aber einen festen Tag gibt es da nicht.

Susanne: Von Stress möchte ich nicht sprechen. Es gibt Tage, an denen man gefühlt hundert unterschiedliche Sachen zu erledigen hat und dabei nicht eine einzige vergessen darf, aber genau das macht es ja auch spannend.

Eike: Events sind ab und zu solche Herausforderungen.

Melanie: Wenn wir zu Möbelpackern werden und im ganzen Haus Lampen, Bilderrahmen und T-Shirts suchen.

Eike: Und die normale Arbeit ja auch weitergehen muss.

Und Welche ist Eure Lieblings-Nervennahrung? Oder habt ihr viel gesündere Tipps stressige Momente zu bewältigen?

Melanie: Noch mehr Süßigkeiten.

Susanne: Pausen mit Kollegen sind für mich immer eine schöne Abwechslung. Da kann man ja gegebenenfalls die Schokolade weg lassen – nicht, dass ich das tun würde – und einfach nur so die frische Luft auf der Dachterrasse und einen netten Plausch genießen.

Worüber freut ihr Euch bei Eurer Arbeit? Gibt es irgendeinen Erfolg der Euch so richtig aus dem Häuschen bringt?

Susanne: Als Anfänger auf dem Gebiet freue ich mich einfach jedes Mal, wenn ich Resultate meiner Arbeit sehe. Und wenn Dinge auf Anhieb klappen und niemand sagt, „Oh nee, das war jetzt aber so gar nichts.“ ist das natürlich ein tolles Gefühl.

Eike: Es gibt einem natürlich immer ein gutes Gefühl, wenn du von Familie und Freunden angesprochen wirst, dass sie etwas über Spreadshirt gesehen oder gelesen haben. Toll ist auch, in einem Raum zu sein und das Thema fällt ganz spontan auf Spreadshirt. Da ist dann so ein Gefühl, dass man doch einiges richtig macht, wenn die Menschen Spreadshirt wahrnehmen.

Und was war Eure PERSÖNLICHE schönste Pressemitteilung bzw. Artikel über Spreadshirt?

Eike: Artikel in Spiegel Online oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über unsere Feel-Good-Managerin sind super, aber das wird den anderen Clippings irgendwie nicht gerecht.

Anja: Wie willst du das auch vergleichen? In einem guten Magazin wie letztens der Cosmopolitan als Produkt der Woche aufzutauchen, ist ein genauso großer Erfolg. Aber eben auf eine ganz andere Weise.

Melanie: Ich hab da schon eine konkrete Pressemitteilung. Als ich mich bei Spreadshirt beworben habe, musste ich eine Pressemitteilung für den Kinderkapuzenpullover schreiben. An meinem ersten Arbeitstag war die Pressemitteilung schon online – und das mit nur minimalen Änderungen. Ich wäre insgeheim fast geplatzt vor Stolz und freue mich heute noch jedes Mal, wenn ich den Pullover irgendwo sehe.

Nobody is perfect. Sicherlich ist Euch auch schon ein Fehler unterlaufen. Welcher?

Susanne: Hm, ein Fehler beziehungsweise eine Schwäche eher allgemeiner Natur, die mich gerade beim Texten ausbremst, ist mein Hang zu endlos langen Schachtelsätzen, die dann auch gern mal über 5 oder 6 Zeilen gehen. „Jetzt mach aber mal einen Punkt“ höre ich also öfter und gelobe jedes Mal, umsonst, Besserung.

Eike: Ich habe mal einen Interviewtermin für Phil vereinbart und die Zeitverschiebung falsch berechnet. Phil saß dann nachts in einem Hotelzimmer und der Journalist rief nicht an. Irgendwann schrieb Phil mir, er müsse jetzt wirklich langsam mal ins Bett.

Anja: Flüchtigkeitsfehler sind schlimm, aber passieren wohl jedem. Zum Beispiel Mails kopieren und dann noch mit dem falschen Namen zu früh abschicken.

Melanie: Oh, Gott. Als mir das passiert ist, wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. Seitdem passe ich doppelt und dreifach auf.

Der Sommer naht – endlich T-Shirt-Wetter. Was ist Eure Lieblings-Jahreszeit und warum?

Anja: Frühling. Also prinzipiell finde ich es ja erst mal klasse, dass wir in einer Klimazone leben, in der es überhaupt die ganzen Jahreszeiten gibt. Aber wenn die Tage langsam wieder länger werden, ich keine Handschuhe mehr zum Radfahren brauche und alles blüht, dann geht es mir gut.

Eike: Bei mir ist es der Sommer. Ich habe so einen Indiana-Jones-Hut, der für mich der Inbegriff von Sommer ist. Den trage ich immer zum Kajakfahren. Wenn ich den aufhabe, dann ist Urlaub und ich kann richtig abschalten.

Susanne: Herbst, weil ich da nicht komisch angeguckt werde, wenn ich meine Jacke mit mir rumtrage. (Alle gucken Susanne komisch an) Ich muss grundsätzlich, auch im Hochsommer, eine Jacke mitnehmen, wenn ich irgendwo hingehe. Das ist wie mit der Bettdecke im Sommer: ohne ist eigentlich sinnvoll, aber es fühlt sich nicht richtig an. Darum kann ich auch nie eine kleine Tasche nehmen, weil da ja eine Jacke rein muss.

Melanie: Dann muss ich jetzt Winter sagen, um es rund zu machen? Tatsächlich finde ich den Winter großartig. Nicht den grauen, nassen Winter, aber den strahlend blauer Himmel – Minus 27 Grad – unberührte Natur – Winter. In meinem Auslandssemester in Finnland habe ich diesen Winter aus dem Bilderbuch kennen gelernt. Ich muss es nicht unbedingt noch mal so kalt haben wie damals, aber das Panorama würde ich jeder Zeit wieder nehmen.

Eike, Du darfst drei Wochen einen anderen Job bei Spreadshirt übernehmen. Welcher wäre das?

Ich glaube Jürgens. Als COO arbeitet er dort, wo Spreadshirt für unsere Kunden real wird. Das würde mir noch mal ein ganz anderes Verständnis von unserer Arbeit und dem, was Spreadshirt wirklich ist, geben. Dazu noch Prozesse begleiten und optimieren, das stelle ich mir sehr reizvoll vor.

Welcher Film- oder Buchtitel würde Eure Arbeit am besten beschreiben?

Susanne: Einen konkreten Titel kann ich nicht nennen, aber bei der Betrachtung meiner Arbeitsweise fühle ich mich tatsächlich an Kochbücher erinnert. Ich versuche Aufgaben zu erfüllen, was im besten Fall dazu führt, dass sowohl meine Umgebung als auch ich zufrieden sind, wenn‘s knifflig wird, frage ich – statt Mutti – die mich umgebenden Profis um Rat und selbst wenn der erste Versuch nicht glückt, hab ich Erfahrungen gewonnen und dazugelernt.

Welche drei Dinge würdet Ihr mit auf eine einsame Insel nehmen?

Anja: Ich bin ja in der glücklichen Lage, mich notfalls auch noch ernähren zu können in der Wildnis. Meine pragmatische Antwort wäre daher: Pfeile, Bogen und ein Wasseraufbereiter. Meine moderne Antwort ist aber: WLAN, ein Tablet und ein Mensch.

Melanie: Wenn ich auch wieder abgeholt werde, dann eine Hängematte, ein Buch und etwas Leckeres zu essen. Alles andere will ich mir gar nicht vorstellen. Meine Überlebenschance in der Wildnis liegt etwa bei null. Ich wüsste nicht mal, welche Beeren ich essen darf und schon Campen in der Zivilisation stellt mich vor riesige Herausforderung.

Und die obligatorische letzte Frage, die keiner gestellt hat, wir aber trotzdem gern beantworten: Wen schlagen wir für das nächste Meet A Spreader vor?

Hannes Döring. Hannes ist Teamleiter unseres Asset Management-Teams, das unter anderem Euch bei der Erstellung eurer Motive unterstützt. Darüber hinaus machen die Jungs und Mädels aber noch sehr viel mehr. Das kann Hannes aber selbst viel besser erzählen.

Noch mal ein riesiges Dankeschön an Jasmina, Do und Kathleen, die uns dieses phänomenale Shooting, dieses grandiose Foto und mir mein erstes professionelles Make-Up beschert haben. Das wäre übrigens meine Antwort, warum mir meine Arbeit einfach Spaß macht: wo sonst darf man für ein Blog-Foto mal eben in die 60er Jahre reisen?

Natürlich auch ganz lieben Danke für die vielen Fragen.

Sind bei Dir noch Fragen offen geblieben? Dann stell sie uns.

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