Nao-Team der HTWK Leipzig wird Vize-RoboCup-Sieger im Spreadshirt-Trikot
RoboCup, was ist das denn?, dachte ich mir als wir vor ein paar Monaten eine Sponsoring-Anfrage des Nao-Teams der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig erhielten. Die 11 Bachelor- und Masterstudenten der Informatik berichteten ganz selbstverständlich von ihren nationalen und internationalen Erfolgen im Roboterfußball. Für den bevorstehenden RoboCup in Eindhoven suchten sie nach neuen Mannschaftstrikots und dachten dabei an Spreadshirt.
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Unser Glück, denn sonst hätten es unsere Spreadshirts wohl kaum so nah an Königin Maxima heran geschafft. Und obendrein kann Spreadshirt nun auch verkünden, den amtierenden Vize-RoboCup-Sieger in der Standard Platform League eingekleidet zu haben.
Verwirrt? Die ganze Geschichte noch mal in langsam:
Es gibt eine internationale Liga fußballspielender Roboter (wie das aussieht, kannst Du hier sehen). Eines der wichtigen Ereignisse für alle Mannschaften ist der RoboCup, bei dem sich ca. 2000 Wissenschaftler und Studenten aus der ganzen Welt treffen, um ihre Teams gegeneinander antreten zu lassen. Der diesjährige RoboCup fand Ende Juli in Eindhoven statt. Auch Königin Maxima war neugierig, schaute den Tüftlern über die Schulter und wünschte allen Robotern und ihren menschlichen Helfern viel Erfolg. Dabei kam sie auch am Tisch (und den T-Shirts) des Nao-Teams vorbei. Die Roboter muss der hoheitliche Besuch so beflügelt haben, dass sich das Nao-Team der HTWK bis ins Finale durchkämpfte und sich erst dort dem Titelverteidiger BHuman geschlagen geben musste. Eine stolze Leistung, zu der das Spreadshirt-Team herzlich gratuliert!
Was ich als absoluter Robotik-Laie und Informatik-Null am beeindruckendsten finde: Die Roboter agieren auf dem Spielfeld vollkommen autonom. Sobald der Anpfiff ertönt, haben die Studenten Sendepause, die vorher wochenlang Software programmierten, Bugs beseitigten und mit den Robotern trainierten. Dank Sensoren und Kameras wissen die Roboter soweit die Softeware funktioniert, wo das Tor, der Ball und ihre Mitspieler sind. Sie bewegen sich selbstständig auf den Ball zu, passen ihn zu Mitspielern und schießen Tore.
Sogar ein festgeschriebenes Regelwerk gibt es für den Roboterfußball. Da steht unter anderem auch drin, dass Roboter das Spielfeld nicht verlassen oder Menschen verletzten dürfen – wie beruhigend! Wer neugierig geworden ist, dem kann ich diesen Beitrag von Casey (dem Kapitän der Robotermannschaft der HTWK) wärmstens ans Herz legen. Hier werden auf sehr niedliche Weise die Regeln des Roboterfußballs aus Sicht der Roboter erklärt.
Hast Du auch ein spannendes Projekt und bist auf der Suche nach Unterstützung, dann schreib an sponsoring[at]spreadshirt.net und lass uns wissen warum gerade Du von uns ein Sponsoring brauchst, was wir davon hätten und was hinter Deinem Konzept steckt. Begeistere uns – je individueller und kreativer desto besser. Regelmäßig suchen wir ein Projekt oder ein Team aus, was wir dann zum Beispiel mit einer Handvoll personalisierter Shirts ausstatten.



Tolle Geschichte! …und natürlich meine Gratulation an das “Nao-Team” sowie dem Trikot-Sponsor…;-)
VG aus München