In der heutigen Ausgabe von Detektor.fm‘s “Auf Tuchfühlung” geht es um eine der bedeutendsten Personen der Modefotografie und es freut mich sehr. Ich habe bereits eine seiner Ausstellungen besucht und kann sie definitiv nur weiterempfehlen und euch wärmstens ans Herz legen, mir es gleich zu tun. Die Rede ist von Helmut Newton, einer der größten Modefotographen des 20. Jahrhunderts. Besonders durch seine teils provokanten Aktaufnahmen hat er Berühmtheit erlangt. In Berlin hat die Ausstellung „White Women / Sleepless Nights / Big Nudes“ eröffnet, die sich seinen ersten Bildbänden widmet.
Dank Flickr, Facebook und Instagram haben wir es mittlerweile rund um die Uhr mit Modefotos zu tun – zumindest nennen sich heutzutage viele Amateure Modefotographen. Bei so einer Masse an Bildern wird jedoch nur selten auch gute Qualität geliefert. Höchste Zeit also, mal wieder einem Großmeister eine Ausstellung zu widmen. Helmut Newton war weltweit einer der begehrtesten und teuersten Mode-, Portrait- und Aktfotografen. Seit den 50er Jahren arbeitete er international für die Vogue und andere Modemagazine. Seine Bilder wurden aber auch im Playboy veröffentlicht. Es heißt, dass Newton auch einen Beitrag für die sexuelle Befreiung der Frau geleistet hat. Noch bis zum 18. November sind seine drei legendären Publikationen „White Women“, „Sleepless Nights“ und „Big Nudes“ im Museum für Fotografie in seiner Geburtstadt Berlin zu sehen. Wir haben mit dem Kurator der Ausstellung Matthias Harder gesprochen und das gesamte Interview gibt’s hier für euch zum nachhören.


