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Wer ist GRIMY?! Shop Partner David verrät es uns im Interview

Seit wann betreibst Du Deinen Spreadshirt Shop und was hat Dich motiviert, diesen zu eröffnen?

Den GRIMY Spreadshop habe ich Anfang 2010 eröffnet. Schon davor hatte ich mit dem Spreadshop-System experimentiert. Allerdings fehlte mir bis dahin ein einheitliches, neues Konzept mit einer Idee, die es bisher noch nicht gab.

Meine Motivation, den Shop zu eröffnen, war ein T-Shirtdesign, mit dem ich bei einem T-Shirtcontest im Internet gewonnen hatte. Dabei war das kleine Sensenmännchen, das als Charakter den Kern meiner Idee darstellt, die Hauptfigur. Das Design kam gut an. Schnell wuchs die Idee, mehr aus der Figur zu machen. Es entstanden neue Motive, ein Logo und eine Website, in die der Spreadshop eingebunden ist.

Welches ist Dein Lieblingsmotiv. Und was hat Dich zu diesem Motiv inspiriert?

Eines meiner Lieblingsmotive ist das “GRIMY // Eis“-Motiv. Zu sehen ist GRIMY, wie er seinem Freund, dem kleinen Eichhörnchen, ein Eis schenkt. Bei diesem Design wird schnell klar, dass es sich hier nicht um einen bösen Sensenmann handeln kann. GRIMYs Bedürfnis nach Harmonie und Freundschaft ist der zentrale Punkt. Das macht das Design für mich zu einem Favoriten.


Wo holst Du überhaupt Deine Inspiration her?

Meine Inspiration hole ich mir aus dem wahren Leben. Besondere Stimmungen visualisiere ich dann im Zusammenhang mit GRIMY in einem Motiv.

Wer ist GRIMY?

Mit dem ursprünglich bösen, todbringenden Sensenmann hat GRIMY REAPER nichts mehr zu tun. Das Sensenmann-Update wurde in der heutigen, modernen Welt mehr als Zeit. Katastrophen, Hungersnöte, Bürgerkriege oder unheilbare Krankheiten haben die Aufgabe des Sensenmannes, dem Menschen das kostbare Leben zu nehmen, übernommen. Die jetzige Sensenmann-Generation musste sich also eine neue Lebensaufgabe suchen. GRIMY ist der Inbegriff dieser Generation. Er genießt sein Leben in vollen Zügen, ist neugierig und mutig, aber dennoch feinfühlig und bedacht. Das Sesenmännchen versucht, die Welt ein Stücken besser zu machen, indem es Lebensfreude lebt und seine Individualität dennoch bewahrt.

Wo außer auf T-Shirts vermarktest Du den Charakter GRIMY sonst noch?

Es gibt den Blog GRIMYs WORLD. Dort gibt es kleine Geschichten zu GRIMY in Kombination mit einer passenden GRIMY-Grafik. Der Blog dient der reinen Unterhaltung und soll GRIMY als Figur „anfassbar“ machen. Zudem bin ich mit dem Blog gestalterisch völlig frei, was mir große Freude bereitet.


Wer ist Deine Zielgruppe und wie oder wo vermarktest Du dieser Zielgruppe Deine Produkte?

Meine Zielgruppe sind Menschen, die sich mit der GRIMY-Idee identifizieren können und Spaß an schönen, außergewöhnlichen T-Shirts und Motiven mit Qualität haben. Viel Vermarktung läuft natürlich über das Internet. Einige Motive finden Aufmerksamkeit in der Marktplatzfunktion der Spreadshirtplattform. Dort tummeln sich T-Shirt-Interessierte, die dann auch auf mein Label treffen können.
Eine weitere Vermarktungsplattform ist die Unterstützung durch einen Brandstore.
Dort gibt es GRIMY-Motive im Siebdruck. Das ganze läuft so, dass ich die American Apparel T-Shirts als Rohling bestelle, zu Spreadshirt Großbestellungen weiterleite und die T-Shirts dort mit dem entsprechenden GRIMY-Design im Siebdruck in einer Stückzahl von mindestens 50 T-Shirts gedruckt werden. Um den Vertrieb und Versand der Siebdruckshirts kümmere ich mich dann in Eigenregie. Das ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, wer aber die Qualität des Siebdrucks genießen möchte, sollte sich entweder im Siebdruck sehr gut auskennen oder das Ganze den Profis von Spreadshirt Großbestellung überlassen.
Ach ja und Facebook ist natürlich eine wichtige Anlaufstelle um meine Idee und die Produkte zu vermarkten. Wer das kleine Sensenmännchen schon ins Herz geschlossenhat, kann dort Fan werden 😉

Denkst Du, GRIMY hat sich bereits als Label etabliert? War es schwer, dahin zu kommen?

GRIMY als Label ist für den einen oder anderen sicherlich schon ein selbstverständlicher Begriff als T-Shirtlabel. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, GRIMY deutschlandweit als sympathisches Sesenmännchen zu etablieren.
Das, was das Label bisher zu dem gemacht hat, was es bisher ist, ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden; wobei ich das Label nicht als reine Arbeit empfinde, sondern eher als Möglichkeit, mich auszudrücken und gestalterisch auszuleben. Zudem muss man sich auch etwas als Allrounder behaupten, vom Gestalter zum Websiteadministrator bis hin zur Buchhaltung, was einen dazu bringt, sich mit Dingen zu beschäftigen, die man zuvor nicht als seine Stärke betrachtet hätte.
Das wirklich schwere ist, GRIMY bekannt zu machen. Die Menschen müssen sich einen Augenblick mit der Figur beschäftigen, um die Vorzüge zu erkennen. „Neue“ Dinge werden nicht sofort von jedem kompromisslos angenommen. Wenn man nicht unbedingt Unmengen an Geld in bezahlte Werbung stecken möchte, muss man sich einiges einfallen lassen, um für das Label und GRIMY Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Hast Du schon mal jemanden mit Deinem T-Shirt rumlaufen sehen – den Du nicht kanntest?

Eine Moderatorin von einem Internet-TV-Sender hatte schon ein GRIMY-Shirt an. Das ist für einen T-Shirtlabelbetreiber natürlich mit das schönste, wenn man durch Zufall seine Shirts in Anwendung entdeckt. Aber auf der Straße in freier Wildbahn habe ich leider noch keinen unbekannten mit meinem Shirt entdeckt.


Was machst Du hauptberuflich oder sagen wir, wenn Du nicht an Deinem Shirt Shop rumbastelst?

Hauptberuflich arbeite ich in einem mittelständischen Druckunternehmen bzw. Mediendienstleister im Bereich der Projektabwicklung.

Warum hast Du Dich gerade für Spreadshirt entschieden?

Ich kenne Spreadshirt mittlerweile seit 5 Jahren. Auch über den langen Zeitraum habe ich Spreadshirt immer als zuverlässig und kundenorientiert erlebt. Spreadshirt ist somit für das Label GRIMY REAPER als Partner nicht mehr wegzudenken.

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9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich finde die Idee mit den Siebdruckgroßbestellungen sehr interessant! Werde mir das für die Zukunft mal merken 😉

    Sehr schönes und ausführliches Interview – da steckt Konzept dahinter!

    Gefällt mir sehr gut.

  2. aber da ist doch einer: rechts oben unter “Bei Spreadshirt”…. Ok, zugegeben, der könnte sichtbarer sein. Aber er ist da! 😉

  3. hey..auch wenns nix mit dem thema grimy zu tun hat:) ich frag mich jedesmal..warum es in dem blog keinen button hat mit link zurück zu spreadshirt..weil oft lese ich was im blog..folge den seiten..und klar..ich könnte den browserbutton gedrückt halten..und zurück auf spreadshirt kommen..aber hey..ich dachte..so als intuitive nutzung..wär so n link nichts schlechtes..

    und sorry..dass ich das hier rein poste..aber ich wusst nicht, wie sonst schnell?!:)

  4. Pingback: Blogs aus Sachsen im Wikio-Ranking November 2011 | world wide Brandenburg

  5. Netter Artikel und die Figur ist echt gelungen, mal was anderes! Kompliment an David!
    Ich finde es auch schwer einen Shop unter die Leute zu bringen, besonders weil ich “social manipulating” a`la Facebook gar nicht mag. Ich habe es mit Flyern und Stickern versucht, aber es läuft langsam an. Nun man kann nur soviel investieren, wie Einnahmen da sind…!? Sicher spielt die Motivauswahl auch eine Rolle, aber letzten Endes ist die Shop-Pflege sehr sehr zeitaufwendig und da geht nur was geht. Ich finde meine Arbeit ehrlich und das ist denke ich auch langfristig das Wichtigste! Schade daß sich dann so Design wie das von David zu wenig vom Spam bei Spread-Shirt abheben können…

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