Wie kamst du darauf, einen Spreadshirt Shop zu eröffnen und seit wann betreibst du ihn?
Wir haben für unsere neue Single “Make This Party Nice” Shirts mit dem Titel des Songs drucken lassen. Diese tragen unsere Mädels, aber auch wir selber im Video. Wir nehmen die Shirts auch mit zu unseren Release-Parties in die Clubs und verlosen sie unter den Gästen.
Aufgrund vieler Anfragen von Fans, die das T-Shirt auch haben wollen, dachte ich mir die Shirts in einem Shop anzubieten. So wird der Vertrieb für uns übernommen und unsere Fans haben die Möglichkeit, die Shirts einfach im Internet zu bestellen. Ich hab mir die Shopfunktion auf spreadshirt.de angeschaut und mich dazu entschlossen, das bei Euch zu machen. Das man sogar mehr als nur T-Shirts anbieten kann, fand ich natürlich cool und hab auch gleich Slips und Babystrampler erstellt! 🙂
Wie erfahren deine Fans davon, dass es coole Fanartikel von dir gibt? Will heißen: wie oder wo bewirbst du deinen Spreadshirt Shop?
Wir Künstler haben ja eigene “Facebook-Gefällt-Mir-Seiten“, da wird mit dem Shop geworben. Auch auf meiner Webseite wird es einen Link zum Shop geben. Natürlich hoffen wir, dass die Single ankommt und wir bald in den Dance-Charts stehen und auch Radio- und TV-Airplay bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die “Gefällt Mir”-Klicks steigen oder Leute “Make This Party Nice” googlen nimmt damit natürlich zu. So sollten die Fans den Shop auch finden um die Möglichkeit zu nutzen, die Shirts zu bestellen.
Wie viel Zeit verbringst du eigentlich im Tonstudio? Bleibt da viel Zeit zum Betreiben eines Spreadshirt Shops?
Ich bin mehr oder weniger den ganzen Tag im Studio, da ich mir zu Hause ein kleines eingerichtet habe. Meistens schreibe ich an neuen Songs, aber hier sitz ich auch den ganzen Tag vor dem iMac und pflege natürlich meine Community-Pages wie Facebook, twitter, tumblr, etc. Jetzt kam eben noch Spreadshirt dazu. Wobei ich sagen muss, dass es hier nicht wirklich viel zu verwalten/betreiben gibt, was ja auch das Gute daran ist. Die Artikel sind erstellt und verfügbar. That’s it, auf gehts, bestellen! 🙂
Wenn ich im “richtigen” Tonstudio bin, bleibt meistens wenig Zeit um überhaupt “online” zu sein, denn da wird hauptsächlich gearbeitet und gute Musik gemacht.
Was für Musik machst du hauptsächlich und war das immer schon so oder hast du dich zu dem Genre hinentwickelt?
Also Musik mach ich seit 1999. Als 13-jähriger habe ich meine ersten Hip Hop Songs gerappt und geschrieben. Damals war Hip Hop auf seiner Spitze und auch richtig angesagt. Vor allem fasziniert hat mich der US-Amerikanische. Deshalb waren meine Texte seitdem schon immer auf Englisch.
Mit 16 kamen dann die Live-Auftritte dazu. Ich war bis zu meinem 21. Lebensjahr in zahllosen Clubs als MC oder auf Konzerten unterwegs (u.a. Vorprogramm von Ich & Ich, Samy Deluxe & Eko Fresh), anderthalb Jahre sogar Rapper der Live-Band “The Wright Thing” aus Mannheim, die u.a. für Xavier Naidoo auf seiner Live-DVD die Band war. Dann hab ich mich etwas meinem Job als Projektmanager für Bang & Olufsen gewidmet und habe nur noch zu Hause Tracks aufgenommen. Live-Gigs hab ich zu der Zeit auch wenig wahr genommen. Ende 2009 kündigte ich diesen Job um zu meinem Produzenten Roland “SoulRoll” Karoliny nach Sydney, Australien zu ziehen. Dort haben wir mein erstes Promoalbum “There’s More Where That Came From” angefangen aufzunehmen. Schon nach 6 Monaten kam ich allerdings wieder zurück, weil ich dort aus verschiedenen Gründen zu wenig an meiner Musik arbeiten konnte und hab hier das Album fertiggestellt. Mit über 1.500 Downloads und 500 verschenkten CD’s hab ich damals im regionalen, aber auch etwas überregionalem für Aufsehen gesorgt. Die Giganfragen nahmen wieder zu. Als ich dann Videos auf YouTube stellte, in denen man mir beim Musikmachen mal über die Schulter schauen kann wurde es noch besser, so dass ich mich Anfang 2011 dafür entschied, Musik zu meinem Hauptberuf zu machen. Naja und durch die Bekanntschaften die man so macht, bin ich mittlerweile dort gelandet, wo ich jetzt bin. Ich hab DJ Sign kennengelernt, der ein verdammt talentierter House-Produzent ist und mit dem ich eben jetzt auch mit “Make This Party Nice” meine erste Up-Tempo-Nummer, die ich geschrieben habe release und zum anderen bin ich zu einem guten Produzenten ins Studio gekommen, bei dem ich nun exklusiv unter Vertrag stehe und versuche, mich als Solokünstler im Musikbusiness zu platzieren.
Genre spielt bei mir keine Rolle, ich mag es einfach, gute Musik zu machen. Wenn ich’s mir allerdings aussuchen könnte, wäre es Hip Hop und R’n’B.
Welches war die coolste Location oder Party, auf der du jemals aufgetreten bist?
Ich war mal vor einigen Jahren auch Vorprogramm von Jeanette Biedermann. Da waren mehrere tausend Leute da und die Bühne war riesig. Das war schon toll. Mannheimer Stadtfest vor 2.000 Leuten war auch geil. Jetzt am Samstag hab ich eine Art “hautnah-Konzert” in meiner Heimatstadt. Hier habe ich viele Fans und es ist – obwohl ich schon so lange dabei bin – witzigerweise das erste Konzert in meiner Heimatstadt, ich glaube das wird richtig gut, ich freue mich auf jeden Fall total drauf.
Nimmst du deine T-Shirts eigentlich mit zu Auftritten, um sie direkt vor Ort an deine Fans zu verkaufen?
Wie gesagt, wenn ich mit DJ Sign zur “Make This Party Nice” – Promo in Clubs unterwegs bin, tragen wir die Shirts und verlosen sie unter den Gästen.
Was hat dich bei Spreadshirt überzeugt, warum hast du dich für uns entschieden?
Das unkomplizierte Erstellen eines eigenen Shops und eigener Produkte (mit eigenen Motiven) und die Tatsache, dass die komplette Abwicklung, sprich Bezahlung, Versand, etc von spreadshirt verwaltet und übernommen wird.
Würdest du uns weiterempfehlen? Gibt es etwas, das du anderen Musikern oder Bands mitteilen möchtest, die noch keinen Spreadshirt Shop haben?
Wenn ihr ein Logo als DJ, Band oder was auch immer habt, bei spreadshirt nen Shop einrichten, die Motive hochladen und Euern Fans die Produkte anbieten. Es ist kostenlos… lieber ein Fan mit Euerm Shirt, als keiner.
Wenn du es dir aussuchen könntest: mit welchem Musiker würdest du am liebsten mal gemeinsam auftreten und warum?
Oh da ist die Liste sehr, sehr lang, weil es so viele inspirierende, geniale & gute Musiker dort draußen gibt… einige meiner Lieblingskünstler sind auch schon gestorben. Aber eine DJ Premier Produktion mit Method Man als Feature wäre für mich zum Beispiel ein Jackpot.
Hier geht`s direkt zum Spreadshirt Shop.


I feel your pain.I’m sorry, you have the prospect.Me too, so I should talk.