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CyberGhost: Damn, ich habe das Internet überlebt!


Wer seid ihr und was macht ihr genau?

Wir sind CyberGhost, eine junge enthusiastische Internetfirma aus Bukarest. Wir wollen das Internet zu einem Ort machen, in dem es für jeden, der das will, mehr Privatsphäre, mehr Sicherheit und mehr Freiheit gibt. Wenn du so willst, sind wir ein Haufen Weltverbesserer, die mit ihrem Know-how rund ums Coden ihr Geld verdienen und dazu ein technisch anspruchsvolles “Virtual Private Network” für Hinz und Kunz betreiben. Ein paar Klicks und du bist mit CyberGhost sicher und anonym im Netz, ohne dass du ein Geek sein musst. Einer unserer Werbesprüche ist “Freiheit kommt zu denen, die sich dafür entscheiden!”, weil einfach jeder unseren Dienst nutzen kann.

Was hat euch motiviert einen Shop zu eröffnen, seit wann betreibt ihr ihn?

Wir haben inzwischen über 720.000 User bei uns im Dienst. Momentan wachsen wir extrem schnell. Alleine in den letzten zwei Monaten sind wieder über 100.000 neue User dazugekommen. Die Leute kommen von überall her, aus Deutschland, aus anderen europäischen Ländern, aus Übersee, Asien, aber auch ganz viele aus Ländern, in denen Zensur eine Rolle spielt. Wir dachten uns, dass es genau jetzt an der Zeit ist, ein paar coole Merchandiseprodukte anzubieten. Den Shop haben wir eben erst gestartet und hoffen, dass die Leute unsere Motive mögen.

Wie habt ihr von Spreadshirt erfahren?

Naja, wir sind ein Haufen Internetwahnsinniger und da kennt man Spreadshirt einfach. Spreadshirt ist ja auch so ein “Internet-Ding” und passt dadurch ganz gut zu uns.

Welches ist Dein Lieblingsmotiv und wie ist es entstanden?

Ich mag unser “DAMN, I survived the Internet!“, weil das einfach mein Gefühl beim Surfen beschreibt: Erst tippst du bei Google “Ramones” ein und wenn du später dein GMX-Postfach besuchst, springt dir dort eine Tchibo-Werbung für ein Ramones-T-Shirt entgegen. Und auf Facebook nerven mich Event-Einladungen zum Porsche-Cup, weil ich irgendwann mal (nach einigen Bierchen wohlgemerkt) beim Porsche Carrera GT für mehr als 450.000 EUR auf “I like” geklickt habe. Ich denk mir dann immer, wenn die Werbewirtschaft dich schon so gut “versteht”, was machen da erst Geheimdienste etc. im Netz. Da bist du irgendwie froh, wenn du aus der Datenschleuder Internet wohlbehalten wieder raus bist, ohne dich vollends als gläserner Mensch zu fühlen. Das Shirt hat aber auch eine positive Botschaft, so wie “Hey, haut ab. Das ist unser Internet und wir finden eigene Wege, unbeschadet darin zu leben.” Ausgedacht hat sich den Spruch für das Shirt unser Cheftexter Uli. Dem fallen immer solche Dinger ein, der hat ein spezielles Großmaul-Gen für sowas.

Wie und wo vermarktet ihr den Shop und macht ihn bekannter?

Wir haben ja eine große Community, die nicht genervt ist, wenn sie Neuigkeiten von der CyberGhost-Front mitbekommen. Die informieren wir natürlich über das Merchandise und schon kennen ein paar hunderttausend Leute unseren neuen Spreadshirt-Shop.

Was denkst du, wer eure Kunden so sind?

Ganz ehrlich, wenn jemand nicht weiß, wer seine Kunden so sind, dann sind wir das. Hey, wir betreiben einen Anonymisierungsdienst. Wir wissen nur, dass da irgendjemand “ein User ist” und das wars. Wir wissen nicht, wie alt, woher, warum und so weiter… Interessiert uns auch nicht. Die persönlichen Kundendaten für die Kaufabwicklung bekommt ihr ja und ihr geht damit hoffentlich pfleglich um – zumindest sind eure Datenschutzbestimmungen diesbezüglich ok für uns.

Was war euer größter Erfolg bislang (mit oder ohne Spreadshirt)?

In Sachen Merchandise stecken wir noch in den Kinderschuhen. Ansonsten war unser größter Erfolg der Tag, an dem wir die halbe Million User geknackt haben. Da hatten wir so das Gefühl “Wow, das wird ja langsam groß” und wir wussten plötzlich, dass wir da an einem Dienst schrauben, von dem die Leute offensichtlich überzeugt sind, dass er einen echten Nutzen für ihr Leben hat. Das war großartig. Und dieses Jahr steuern wir auf die 1 Mio. zu. Das feiern wir dann.

Wenn du ein T-shirt wärst – wie würdest du aussehen?

Ich bin ja voll 80er, wäre also vermutlich ein AC/DC- oder OZZY-Shirt. Übrigens möchte ich mich an der Stelle, als Kind der 80er Jahre, bei euch allen für Modern Talking entschuldigen. Das haben wir echt nicht gewollt…

Was wolltest Du schon immer mal gefragt werden und was ist die Antwort?

Wenn mich endlich jemand fragen würde: “Willst du diesen Porsche Carrera GT, den du so sehr likest geschenkt haben?”, dann wäre meine Antwort “Yes, I like!”.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ja Ramin, nur leider zeigt die Geschichte, dass wenn man ein Problem löst, ein weiteres daraus entsteht – eine Art Teufelskreis würde ich sagen.
    Zum Thema: In einer Reportage habe ich mal ein Zitat vom Google Vorstandschef gelesen: “Wenn man etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun.”
    Die Welt wird sich so oder so schon irgendwie verändern, obwohl sie es eh jeden Tag tut.

  2. Coole Sache – das zeigt mal wieder, dass jedes Problem dazu führt, dass Menschen irgendwo sich eine Lösung dafür einfallen lassen 🙂

  3. Das ist ein gutes Bild, das mit der Tütte auf dem Kopf passt doch gut zum Thema Privatsphäre. Ich glaube da trefft ihr eine empfindliche Ader der Internetuser, die Regierung scheint ja derzeit eher darauf beschränkt zu sein, die Privatsphäre einzuschränken.

    Sehr gut!!

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