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re:port aus Berlin

“…schwarz, rot und divablau, ach nein gentlemanblau, naja dieses türkis auf jeden Fall… Alle Größen haben wir auch… Natürlich… und als Druckfolie, kannst du dich zwischen weiß, schwarz und grau entscheiden…Ja, das re:2011 bleibt immer weiß.”

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich dieses Gespräch in der letzten Woche bei der re:publica XI in Berlin so oder so ähnlich führte. Mittlerweile ist eine Woche vergangen, meine Träume sind wieder Shirtfreie Zone. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt die Erlebnisse meiner ersten re:publica mit euch zu teilen:


Für mich war es nicht nur die erste re:publica, sondern auch der erste Ausflug mit Spreadshirt außerhalb der heimischen Wände des HQs in Leipzig. Noch vor Sonnenaufgang rollte unser Transporter, vollgepackt mit tollen Sachen, am Mittwoch vom Hof. Nächstes Reiseziel – die Kalkscheune in Berlin. Gerade so mit Sack und Pack an unserem Arbeitsplatz für die nächsten drei Tage angekommen alles heil und nichts vergessen, kamen auch schon die ersten Neugierigen und der Druckspaß konnte beginnen. Ob es daran lag, dass viele Wiederholungstäter das Konzept der re:shirts mittlerweile kennen und lieben gelernt haben oder, dass re:nate Künast mit ihrer eigenen Spreadshirttasche über die re:publica flanierte, weiß ich nicht. Jedenfalls nahm die Nachfrage an unseren Shirts von Tag zu Tag zu. Manchmal schien es fast so, als käme die Dichte an re:shirts in der Kalkscheune beinahe an die I-Pad Dichte heran und das will was heißen. Denn eigentlich ging es bei der re:publica XI ja gar nicht um Shirts sondern um die digitale Gesellschaft, zumindest für den Großteil der Besucher. Für mich als Neuling in der professionellen Medienwelt,  waren das spannende und lehreiche Tage zugleich. Ich weiß jetzt, Sprecher bei der re:publica zu sein ist eine große Ehre, aber zart beseidet sollte man nicht sein. Wo sonst bekommt man von seinem Publikum so herrlich ehrlich und unverblümt gesagt, dass man gerade totalen Mist erzählt. Da schlukte ich sogar als Zuhörer. Aber die familiäre und offene Atmosphäre hatte natürlich auch einiges für sich. Die Mischung aus bekannten Leuten, die ich bisher nur aus dem Fernsehn kannte, aufstrebenden Bloggern und Laien empfand ich sehr inspirierend und erfrischend.

Mein Fazit für euch: Solltet ihr mal die Möglichkeit haben zur re:publica fahren zu können, nutzt sie. Auch für Leute, die mit dem Internet nicht ihr Geld verdienen lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Unter den vielen Workshops und Vorträgen findet sich garantiert auch etwas, was euch persönlich interessiert. Ich für meinen Teil habe die drei Tage in Berlin sehr genossen und bin mit ein paar neuen Ideen und jeder Menge neuem Wissen wieder nach Hause gefahren.

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