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Von Küste zu Küste: Mit dem Fahrrad durch die Pyrenäen


Häufig steht bei einem Spreadshirt Shop ja nicht unbedingt das Textil im Vordergrund, sondern die Message die drauf steht, das Anliegen um das es geht. So auch bei Guido’s “Coast to Coast” Shirtshop. Die Shirts sind “Tourshirts” für eine besondere Urlaubs-Reise: Guido fährt nämlich alleine mit seinem Fahrrad von der Mittelmeer-Küste zur Atlantik-Küste. Von Coast-to-Coast sozusagen. Mehr will ich gar nicht erzählen, das soll er selbst tun. Denn heute startet die große Tour auf dem “Gran Recorrido 11″, dem sogenannten La Senda (Pirenaica).

Warum gerade die Strecke? was ist das besondere am GR11?

Der Streckenverlauf fasziniert mich. Du startest an einem Meer und kommst an einem anderen wieder heraus. Auf der Strecke triffst du auf flowige Singletrails, die sich dann stetig steigern bis hin zu technisch anspruchsvollen Bergtrails. Es gibt zwei Wanderwege, die durch die Pyrenäen vom Mittelmeer zum Atlantik führen, der GR 10 auf der französischen Seite und der GR 11 auf der spanischen Seite. Die spanische Seite soll trockener und karger sein. Starten werden wir am Mittelmeer Cap de Creus, unser Ziel ist der Atlantik Fuenterrabia.

Auf Deiner Webseite schreibst Du von Bären und Wölfen – wie gefährlich ist das, was du vorhast?

Die Wahrscheinlichkeit wird sehr gering sein, dass ich auf einen Bären oder Wölfe treffen werde. Die Braunbären leben in einem unzugänglichen Gebirge. Nur selten kommt es vor, dass die Tiere gesichtet werden oder es zu einem Kontakt kommt. Nichts desto trotz hat mir mein bester Freund eine Bärenklingel geschenkt 🙂

Wie hast du deine Familie “rumgekriegt”, dass sie da mitmacht?

Nachdem klar wurde, das ich die Tour nicht mal eben in zwei Wochen abspulen kann und keiner meiner Freunde bereit war mitzukommen, haben wir uns entschlossen die Tour als großen gemeinsamen Urlaub zu planen. Meine Frau fährt mit unseren Kindern im Wohnmobil und ich treffe sie spätestens alle drei Tage auf vereinbarten Campingplätzen. Unsere Kinder sehen die Reise als großes Abenteuer.


Was war bislang die längste Strecke, die du mit deinem Rad absolviert hast?

Weiss ich nicht genau.
In der Vorbereitungszeit bin ich 1 – 2 mal die Woche Laufen gegangen, 2 – 3 mal die Woche biken und zweimal die Woche Krafttraining (gebouldert) in unserem Kletterkeller. 6 Tage die Woche habe ich 5 Monatelang trainiert. Davor die Monate 3 – 4 Tage als Aufbautraining.

Was ist die größte Herausforderung bei dem Trip?

Das wir alle heil zurück kommen und den Spaß nicht verlieren 🙂

Wie lange hat es gedauert, von der Idee bis zum Start? Was war besonders kritisch bei der Planung?

Die Idee kam mir vor 4 Jahren, als ich den Artikel las “Zwischen zwei Meeren” in der Zeitschrift Freeride Ausgabe 03/06. Richtig verfolgt und damit beschäftigt habe ich mich letztes Jahr.
Dann wurde die Geschichte auch schon schnell konkret. 9 Monate Vorbereitungszeit für die Planung: Etappen festlegen, Material besorgen (vielen Dank an die vielen Sponsoren!), trainieren, trainieren, trainieren…

Wie bist du auf die Idee mit der “coast to coast” Webseite gekommen?

Das liegt an meinem Beruf. Ich bin selbständiger Webdesigner und visualisiere gerne meine Vorhaben und Hobbys. Mit meinen Bike-Jungs habe ich auch eine Website, da sind wir die Lazy-Riders (passt nicht mehr so ganz).

Woher hast du von Spreadshirt gehört?

Ich wollte schon seit längerer Zeit einen eigenen Shirt-Shop mit meinen Motiven betreiben. Bei der Recherche im Internet bin ich dann auf euch gestoßen. Von allen Anbietern hat mir euer Konzept am besten gefallen.

Was war dein bislang größter Erfolg in deinem Leben?

Meine Frau, meine 4 Kinder, 4 Monate mit meiner Frau durch Europa gefahren zu sein und die heissesten Kletterspots abgecheckt zu haben, die Watzmann-Ostwand-Besteigung mit meinem Freund Heiko.

Wie kriegst du das zeitlich alles unter einen Hut: Familie, Beruf, die Vorbereitung für den Trip, und nebenher noch die Webseite einrichten und das Blog schreiben?

An dieser Stelle möchte ich meiner Frau danken, ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen. Sie hält mir den Rücken frei, motiviert mich, glaubt an mich. Kurz gesagt Ich liebe dich, du bist die beste Frau der Welt!

Vielen Dank und viel Spass auf eurer ungewöhnlichen Urlaubstour!

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Guido
    Kann Deine Leistung nachvollziehen, denn ich bike selber gelegentlich (Alpen, Schwäbische Alb etc) – allerdings, so ein grosses Vorhaben habe ich noch nicht umgesetzt!!! (Ich arbeite aber daran…).
    🙂
    Sympathisch finde ich, wie Ihr das auch als gemeinsamen Familienurlaub angelegt habt!

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