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Rallye Allgäu-Orient: Unsere T-Shirts im Wüstensand-Härtetest

6 alte Mercedes, 2 Frauen, 10 Männer, 12 Shirts und die Strecke Allgäu-Orient im Visier – das sind die Benztown Beduinen.

Sie sind Teilnehmer der Rallye Allgäu-Orient, die es seit knapp 5 Jahren gibt. Wer jetzt an Fernsehhelikopter, neueste Technik unter der Haube und Service-Fahrzeuge wie bei Paris-Dakar denkt, liegt ein wenig falsch …

Die Rallye Allgäu-Orient hat sich als nicht kommerzielles Event im Rallyekalender etabliert. Sie dient dem guten Zweck, denn die Autos werden im Ziel verkauft und der gesamte Erlös geht an das World Food Programm. Alle Kosten (Autokauf, Benzin, Übernachtung/Verpflegung) tragen die Teams bzw. deren Sponsoren. 2010 gingen 100 Teams an den Start und vor ihnen lagen: 6.000km zwischen Bodensee und Jordanien. 13 Länder galt es zu durchfahren und das ohne vorgegebene Strecke. Regeln gibt es aber schon:

Jedes Fahrzeug muss älter als 20 Jahre sein ODER einen Wert von weniger als 1.111€ haben. Maximal 11,11 EUR dürfen pro Übernachtung pro Person und Nacht (im Durchschnitt über die Reise) ausgegeben werden — und es dürfen keine Fähren, Autobahnen oder Mautstraßen benutzt werden. Ausserdem muss jede Mannschaft ihre Strecke so planen, dass die 2 Etappenziele Istanbul und Damaskus in jedem Fall angefahren werden.

Was die Benztown-Beduinen auf ihren 6.000km erlebt haben, wer sich hinter den 12 Benzfans verbirgt und welchen Platz das Team am Ende belegt hat, kann man in ihrem Blog nachlesen: http://www.benztown-beduinen.de/
Was haben wir damit zu tun? Nun, wir haben die Benztown Beduinen mit Shirts ausgestattet. Und die 12 Teamshirts haben den Härtetest — Wüstenstürme und Waschen im Fluss — gut überstanden, so dass unterwegs und im Ziel ein paar Fotos geschossen werden konnten:

Zu guter letzt noch eine Auswahl der Projekte, die dank der Rallye realisiert werden konnten:
– Hilfe zur Selbsthilfe – es entsteht eine Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman), die komplett aus den Mitteln der bisherigen 5 Rallyes finanziert wurde.
– Für 2010 sind Wasser- und Bäckereiprojekte geplant.
– 2009 wurden 300 hörgeschädigten Kindern Hörgeräte gesponsert und von teilnehmenden Rallyeärzten fachgerecht angepasst.
– 2009 wurde tonnenweise Spielzeug und Kleidung für Palästinensische Flüchtlingslager in Jordaniern übergeben
– ein Stipendienprogramm für jordanische Studenten
– Im Sommer 2009 fand ein deutsch-jordanisches Jugendcamp aus Rallyemitteln statt

Vielen Dank für den Reisebericht und die schönen Fotos. Für uns ist es immer spannend zu sehen, was mit unseren (gesponserten) Shirts so alles angestellt wird!

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