Rose au Carré ist ein junges Label, das in Frankreich in der Kunst- und Streetwear Szene von sich reden macht. Zwei Kunststudenten haben es gegründet, um ihre Ideen in Form von frischen Designs auf T-Shirts zu bringen. Wir waren ziemlich beeindruckt von ihrem Foto-Shooting, das euch auf ihrer Webseite in Empfang nimmt.
Sie bieten unter anderem ein T-Shirt der Woche (“Teesh del la semaine”) an, laden andere Designer ein, ihre Designs limitiert für eine Woche anzubieten. Dieser Ansatz bringt Rose au Carré ganz unterschiedliche Stilrichtungen in den Shop. Unser Interview mit PE, einem der Gründer.
Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen Shop einzurichten?
Zunächst einmal war es wirklich sehr fein, dass das Spreadshirt System uns mehr Flexibilität lässt und uns die Möglichkeit bietet, unsere Produkte zu verkaufen – ohne dass wir uns um die Logistik, Bezahlung oder das Lager kümmern müssen. Wir sind eigentlich alle Designer, von daher sind das die Dinge, die nicht gerade zu unseren Stärken zählen. Wir sind außerdem alle noch Studenten, daher ist dieser Weg definitiv effizienter und bequemer, eine Balance zwischen unseren Projekten und unserer Schule zu finden. Der Online T-Shirt Shop lässt uns unsere Produkte weltweit verkaufen und die Kommunikation dann ausüben, wenn wir es wollen. Wir betreiben den Shop seit Dezember 2009 und haben zur selben Zeit eine Reihe von Parties geplant, um unser Label zu vermarkten. Das hat alles ganz gut geklappt soweit.
Warum der Name “Rose au Carré” und wie ist euer Konzept entstanden?
Alles hat in der Schule begonnen – wir waren einfach 2 Kumpels, die ein wenig nach vorne geschaut haben und etwas eigenes kreieren wollten. Drei Jahre später betreiben wir eine Street-Wear Marke, die in 15 Läden erhältlich ist: wir sind damit durchaus zurfrieden.
Jetzt geht es weiter und Rose au Carré wächst durch die Gelegenheiten, über die wir mehr oder weniger selbst stolpern. Unser Konzept – das T-Shirt der Woche – war ein Resultat. Jede Woche präsentiert ein Künstler sein „TEESH“, das dann in limitierter Auflage verkauft wird. Diese Kombination kommt gut an: Der Künstler bekommt Aufmerksamkeit (wie auch Rose au Carré) und er kann seine Kreativität zeigen.
Wie habt ihr von Spreadshirt erfahren?
Wir haben nach einem neuen Weg gesucht, wie wir unsere Shirts produzieren und online verkaufen können. Wir haben uns auf T-Shirt Webseiten und in Blogs umgesehen und schnell den Eindruck erhalten, dass Spreadshirt ein anerkannter Partner ist. Für uns gab es keinen Grund, nach etwas anderem zu suchen. Es war die einfachste Lösung, einen Shop zu starten und qualitativ hochwertige Produkte zu verkaufen.
Habt Ihr jemals jemanden getroffen, der eure Shirts getragen hat und den ihr nicht kanntet?
Ja, haben wir – und es ist wirklich ein sehr gutes Gefühl. Wenn das passiert, tun wir so als würden wir die Marke nicht kennen, dann sprechen wir die Person an, gratulieren ihr und fragen sie tausend Sachen, um zu zeigen wie toll wir es finden und zu erfahren was sie denkt. Wir freuen uns auch immer sehr wenn unsere Kunden über uns reden und erzählen, was sie an Rose au Carré mögen.
Wenn ihr ein T-Shirt sein würdet, wie würdet ihr aussehen?
Antoine würde sicherlich ein buntes XL Shirt sein und ich ein XS Shirt mit schwarz-weiß Zeichnungen.
Was macht ihr hauptberuflich, oder sagen wir: wenn ihr nicht an eurem Shirtshop schraubt?
Wir studieren noch auf einer Wirtschaftsuni, Antoine in Toulouse und ich in Grenoble. Wir investieren aber fast unsere ganze Freizeit in Rose au Carré. Wir versuchen diverse Bekannschaften aufzubauen, suchen nach neuen Künstlern oder organisieren Parties, um das Gefühl der Marke zu etablieren.
Habt ihr irgendwelche Vermarktungstipps, was man tun sollte, was am besten vermeiden?
Unsere Webseite leitet Besucher direkt zum Spreadshirt Online Shop. Die Hauptkommunikations-Ebene ist das T-Shirt der Woche (“Teesh del la semaine”), welches uns wöchentlich eine Reihe von Besuchern bringt. Die Institution French-Art-Culture-Community, die F.A.C. – bildet ein regelrechtes Netzwerk unter den Künstlern, welche Ihre Motive für die Marke verbreiten können. Um unsere Marke dann in der „wahren Welt“ zu vermarkten, nehmen wir an einigen Veranstaltungen von Eventplanern teil, um unsere Produkte an neue Kunden vorzustellen. Wir wollen, dass diese auf uns aufmerksam werden und sich nach dem Event auf unserer Seite umsehen und im besten Fall T-Shirts kaufen.
Was war euer größter Erfolg – mit oder ohne Spreadshirt?
Unsere Sommerkollektion 2009 wurde für das Endfinale von „Trends and Culture“ für den “Der kleine Däumling” (Petit Poucet) ausgezeichnet.
Was wolltet ihr immer mal gefragt werden und was würdet ihr antworten?
Dass die Einkäufer von „Colette“ (ein bekannter und sehr stylische Shop in Paris) uns fragen: „Könnt ihr uns nächsten Monat 1000 Shirts bereitstellen?“
JA und das sogar schon nächste Woche!
Vielen Dank an PE von Rose de Carré! Und hier noch einige coole Bilder als Nach-Nachttisch:




