Die Sektion war lange aus unserem Blog verschwunden, aber nun ist sie wieder da. Und heute auf dem Schirm: Kathleen Schneider. Kathleen arbeitet in der Grafikabteilung und ist eine von unseren Spezialistinnen, die die Marke Spreadshirt so aussehen lässt, wie sie eben aussieht. Schön.
Kathleens Lieblingsfarbe ist grün und warum sie manchmal Geräusche hört, wenn sie ein Buch liest, erzählt Kathleen im Interview.
Wie lange bist Du schon bei Spreadshirt und was machst Du genau?
Ich bin erst seit 6 Monaten dabei und kümmere mich als Grafik-Assistentin um jegliche Print- und Webgestaltungen. Das schließt Grafiken für jegliche Abteilungen ein, wie bspw. die der PR, bei der man immer noch sein ultimatives Fünkchen Kreativität spielen lassen kann.
Habt ihr in der Grafik einen ähnlichen Geschmack oder gehts da mal heiß zur Sache, wenn der eine puristisch weiß und der andere glitzerpink in die Seite packen will?
Das kommt kaum vor, da wir tatsächlich einen sehr ähnlichen Geschmack haben, was das Arbeiten verdammt angenehm und dazu auch noch Spaß macht.
Wie alt bist Du und wo kommst du ursprünglich her?
Ich bin 23 und komme aus Wolfen und Weißwasser.
Aus Wolfen UND Weißwasser? Interessant.
Ich bin in Wolfen geboren, meine Eltern sind aber gleich nach meiner Geburt mit mir nach Weißwasser gezogen. Das liegt in der Niederschlesischen Oberlausitz. Das kennt wahrscheinlich niemand, höchstens von unserem Eishockey Team “Die Füchse”, aber da sag ich nur: “Wer Weißwasser kennt, der weiß was er kennt!”
Und wie ist Dein bisheriger Werdegang vor Spreadshirt verlaufen?
Ich hab nach dem Abi für zwei Jahre eine Ausbildung als Gestaltungstechnische Assistentin in Chemnitz gemacht. Da ich aber als Grafikerin arbeiten wollte, bin ich nach Leipzig und habe hier mein Fachstudium in Kommunikationsdesign gemacht.
Und danach hast Du gleich bei Spreadshirt angefangen?
Ja.
Mit 23?
Ja, ich hatte total Lust zu arbeiten und wollte mich komplett ins Arbeitsleben stürzen. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt ja schon 16 Jahre die Schulbank gedrückt.
Und da ich Spreadshirt kannte und immer als dynamische und junge Firma empfand, hatte ich schon länger geliebäugelt, mich hier zu bewerben. Und das hat dann auch geklappt. Und das coole war zudem, dass ich erstens in Leipzig bleiben konnte, da ich die Stadt sehr mag. Und das zweite war, dass das Logo von Spreadshirt grün ist und ich grün liebe.
Und was machst Du, wenn Du nicht bei Spreadshirt arbeitest?
Da man durch den Job schon ziemlich viel sitzt, versuch ich in der Freizeit soviel wie möglich rauszugehen. Ich treff mich oft mit Freunden und wir machen alles mögliche, was man eben draußen machen kann. Ich jogge zudem semiprofessionell. Und ich liebe Filme.
“Semiprofessionell”: Sehr schön. Aber apropos Filme..wie siehts mit Büchern und Musik aus?
Hab ich auch. Einer meiner Lieblingsschriftsteller ist Benjamin Lebert, der Autor von “Crazy”. Ich hab den vergangenes Jahr auf der Leipziger Buchmesse bei einer Lesung getroffen. Kurz davor hatte ich sein Buch “Kannst du” gelesen, welches mich beeindruckt hatte, da es unglaublich bildhaft beschrieben war und ich komplett abtauchen konnte. Das war ne sehr coole Leseerfahrung. Ich hab mir sogar Geräusche vorstellen können, die er beschrieben hat und auch das dringende Bedürfnis gehabt, zu dem Buch “Interpol” zu hören. Das hab ich dem Benjamin dann auch auf der Messe erzählt, als ich mein Buch siginieren ließ. Er meinte darauf, dass das zwar nicht seine Absicht war, aber die Band auf jeden Fall cool findet. Da hab ich mich total gefreut.
Und nun die letzte Frage: Wenn Du etwas anderes machen könntest, was würdest Du machen?
Ich würde, glaub ich, Physiotherapie oder Apothekerin sein wollen. Oder Meteorologin.
Dafür ist es aber doch noch nicht zu spät?
Naja. Für Meteorologin reicht meine Physiknote leider nicht. Und dann ist es auch so, dass ich gerade wirklich sehr glücklich bin, mit dem was ich mache.
Vielen Dank, Kathleen! Und auch an unsere Fotografin Anne, mit der das Fotoshooting ein sehr lustiges Unterfangen war.




Yep ;=)
Das finde ich mal interessant bei euch ein wenig hinter die Kulissen zu blicken. Bitte weitermachen!