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Designer des Monats: Le Petit Calamar

Designer des Monats: Le Petit Calamar

Alexandre aka „Le Petit Calamar“ (Der kleine Tintenfisch) kommt aus einer Kleinstadt nahe der Seine im Norden Frankreichs. Er wusste schon als kleiner Junge, dass er Grafiker werden will und hat es nie bereut.

Nachdem ein Freund ihm Illlustrator und Photoshop gezeigt hatte, legte er richtig los. Bei Spreadshirt ist er seit 2015. Vier Jahre später hat Alexandre bereits etwa 900 Designs veröffentlicht.

Was ist die Verbindung von ‚Le Petit Calamar‘ und Dir?

Ich bin ziemlich introvertiert und stelle mich deshalb auch nicht gerne in den Vordergrund. Dank dem Internet, Spreadshirt und Social Media kann ich meine Bilder als Le Petit Calamar verbreiten.

Geburtstag, Schwangerschaft, Sport, Humor – Deine Themen sind so unterschiedlich wie Deine Art, sie in T-Shirt-Designs umzusetzen. Hast Du trotzdem so etwas wie eine Zielgruppe?

 Ich glaube nicht, dass ich eine richtige Zielgruppe habe. Ich versuche so viele Themen und Motive wie möglich abzudecken, da ich einfach Spaß daran habe, Designs zu kreieren.

Wie gelingt es Dir, so viele verschiedene Leute mit den unterschiedlichsten Interessen zu erreichen?

 Mir macht es Spaß, Menschen mit verschiedenen Interessen begeistern zu können. Das ist zwar irgendwie wahllos und kann vielleicht dazu führen, dass die einzelnen Themen nicht mehr richtig intensiv bearbeitet werden – aber ich habe mehr Freude daran, ständig Neues auszuprobieren als an der ständigen Wiederholung.

Ich gehe sehr gerne spazieren und beobachte die Menschen auf der Straße. Wenn ich zum Beispiel gerade eine Schwangere, ein Kind oder einen Radfahrer sehe, werden meine nächsten Designs sich genau damit beschäftigen. Als Vater von zwei Kindern interessiere ich mich persönlich vor allem für Familienthemen.

Welches soziale Netzwerk nutzt Du, um Deine Designs zu promoten?

 Auf Facebook fühle ich mich nicht besonders wohl. Ich glaube, meinen letzten Beitrag habe ich vergangenes Jahr im November geteilt, ich nutze Facebook also kaum. Dagegen bin ich sehr aktiv bei Pinterest und Instagram, auch weil der Fokus dieser zwei Plattformen auf Bildern liegt. Ich könnte mich eigentlich noch mehr um meine Netzwerke und um Promotionen kümmern. Daran arbeite ich noch.

Google, bezahlte Werbung und der Spreadshirt Marktplatz – hast Du eine Ahnung, wie Kunden auf Deine Designs stoßen?

 Nein, ich habe nicht wirklich eine Ahnung. Ich war ziemlich überrascht, als ich irgendwann gesehen habe, dass manche meiner Designs hunderte oder sogar tausende Male auf Pinterest gepinnt wurden, ganz ohne mein Zutun.

Der Großteil meiner Verkäufe kommt über den Spreadshirt Marktplatz. Aktionen und Promotionen sind nicht gerade meine Stärke, aber das Marketing von Spreadshirt scheint auch so gut zu laufen.

Hast Du Visitenkarten und gehst Du auf Messen oder andere Events, um Deine Kreationen zu zeigen?

 Nein. Ich bin eher der Typ, der sich zu Hause hinter seinem Bildschirm versteckt als durch Ausstellungen zu bummeln. Ich verkaufe alles ausschließlich online. Mit der hohen Konkurrenz um mich herum sollte ich es aber vielleicht mal auf anderem Wege versuchen.

Hast Du einen Tipp für neue Marktplatz-Designer?

Die Konkurrenz auf dem Marktplatz wird immer größer. Daher ist es extrem wichtig, mit kreativen Sprüchen und hochwertigen Designs herauszustechen. Wenn Du nichts Originelles anzubieten hast, ist die Chance hoch, dass Du gar nichts verkaufst.

Du bietest Kunden auch an, Deine Designs anzupassen. Bekommst Du viele Anfragen?

 Die individuelle Anpassung von Designs biete ich erst seit wenigen Monaten an. Bisher habe ich leider nicht so viele Anfragen erhalten. Das ist echt schade, denn ich würde gerne mehr Wünsche erfüllen. Ich hoffe, dass dieses Interview dazu beiträgt, dass mehr Leute mich deswegen kontaktieren.

Von der Idee bis zum fertigen Design – wie verlaufen Deine kreativen Schritte?

 Wenn ich eine Idee habe, speichere ich sie gleich in meinem Handy ab. Zu Hause sehe ich mir dann meine Notizen an und mache erstmal Vektorgrafiken. Ich erstelle oft viele verschiedene Versionen und überarbeite meine Designs so lange bis sie mir gefallen. Manchmal brauche ich dafür ewig, aber meistens komme ich recht schnell zum Endergebnis.

Le Petit Calamar – ist das ein Spitzname aus Schulzeiten oder ein cleverer Markenname?

„Kleiner Tintenfisch“ war nicht mein Spitzname oder so. Ich weiß auch nicht, ob mir das so gut gefallen hätte. Die Idee hatte ich, als ich gerade einen Tintenfisch zeichnete und dabei der Fernseher lief. Ich kam auf „Le Petit Calamar“ und mochte den Namen sofort. Er klingt einfach schön und ist familienfreundlich. Müsste ich mir heute einen Markennamen ausdenken, wäre es wohl eher My Daily Squid (Mein täglicher Tintenfisch) oder The Common Squid (Der gewöhnliche Tintenfisch).

Danke Dir, Alexandre! Ihr findet Le Petit Calamar bei Pinterest und natürlich in seinem Showroom.

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