Untragbare Wörter – Spreadshirt nominiert Kandidaten für das Unwort des Jahres 2008

Ein Blick in die Baumwollstatistik: der Spreadshirt Trendreport, Teil 11

Leipzig, 15. Januar 2009 – Immer im Januar suchen die Deutschen das Unwort des Jahres. Zu den Anwärtern auf den Titel zählen dieses Jahr u. a. „Bundestrojaner”, „Minderleister” oder auch „Mumienpornografie”. Auch auf Shirts und Co spiegeln sich die verbalen und kulturelle Entwicklungen des Jahres wider, von der Kuriosität bis zur Entgleisung. Kein Wunder: Spreadshirt, europäischer Marktführer für personalisierbare Kleidung, hat seit Bestehen schon mehr als 1,3 Millionen Wörtern zu textiler Geltung verholfen. Zwei ganze Bibeln ließen sich damit füllen, und auch die inhaltliche Breite des Abgedruckten hat biblische Ausmaße: neben den üblichen Verdächtigen wie „Herz, Berlin oder Papa” tummeln sich regelmäßig originell-groteske Wort-Schöpfungen in Spreadshirts Pressen, die das Zeug zum Unwort-Star der Herzen haben. Die folgenden Unwörter 2008 gedruckt und für die Wahl zum Unwort nominiert:

  • Freakannahmestelle – die Endstation für kauzige Charaktere
  • Edeljugendlicher – Heranwachsende erster Klasse, früher auch als Popper bekannt
  • Bassduscher – für die tägliche Trommelfellpflege
  • Mitarbetier – das Tier unter den Kollegen und wohl die Folge eines wahrhaft wahrhaften Vertippers
  • Häkelimperium – der Trend zum Selbermachen-und-dann-Online- verhökern bleibt auch 2008 ungebrochen
  • Mischkonsum – für den polytoxikoman veranlagten Drogenkonsumenten 2008
  • RemmiDemmi – populäre Freizeitbeschäftigung der Generation „Arbeit nervt”. Halli Galli, Bambule, Ramba Zamba, Radau, Zinnober und Rabatz bieten sich hier als Handlungs- bzw. Druckalternativen an.
  • Feelgoodmanager – wer dauerhaft Probleme mit der eigenen Laune hat, sollte unbedingt auf einen Feelgoodmanager zurückgreifen

Unabhängig davon, wie die unabhängige Jury am 20. Januar in Frankfurt entscheidet – irre Wortschöpfungen und verbale Ausgeburten werden auch 2009 ihren Weg auf’s Textil finden. Nach dem Motto: wenn es jemand sagt, wird ein anderer es anziehen. Das T-Shirt beweist so einmal mehr seinen Rang als kulturelles Pauspapier, das Trends und Befindlichkeiten verzeichnet und pixelgenau auf den Punkt bringt.

Mit dem Trendreport informiert Spreadshirt in loser Folge über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung. Für weiterführende Informationen können interessierte Journalisten sich gern mit Projektinitiator Tobias Huber unter der angegebenen Kontaktadresse in Verbindung setzen.

Bildmaterial (300dpi) zum Download:

Gern stellen wir Ihnen auf Anfrage auch individuelles Material bereit.

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