Schrift-Psychologie auf T-Shirts

Ein Blick in die Baumwollstatistik: der Spreadshirt Trend Report Nr. 51 / Juli 2013

Leipzig, 24. Juli 2013: Nicht nur die Handschrift verrät so einiges über den Schreiber. Auch die ausgewählte Schriftart bei gedruckten Texten steckt voller Aussagen über den Verfasser und die Leserschaft. Spreadshirt, die E-Commerce Plattform für On-Demand-Druck fand nun bei einer Analyse der Textverarbeitung im T-Shirt Designer heraus: Nur 5 der gängigsten Schriftarten werden bei über 50 Prozent der Texte genutzt. Die verwendeten Fonts sind jedoch so verschieden, wie die dahinter stehenden individuellen Aussagen. Von Spielereien in Cutter über Zitate in Atomatic bis hin zu ‚I love‘ Bekundungen in Cooper Black ist alles vertreten. Aktuell setzen 13 Prozent der europäischen Spreadshirt Bestellungen auf die reine Aussagekraft des Textes. Zusätzlich ziert jedes vierte Produkt eine selbstgeschriebene Textzeile in Kombination mit einem Motiv.

Typografie – eine Kunst für sich

Die Auswahl der richtigen Schriftart ist bei der Nutzung des T-Shirts als Medium, um Vorlieben und persönliche Anliegen in die Welt zu transportieren, nicht zu unterschätzen. Über die reinen Lesbarkeit hinaus, kann eine Schriftart den Kontext wirkungsvoll unterstützen aber auch verfälschen.

Mit Serifen, ohne Serifen, unterschiedliche Höhen und Laufweiten – Schriftarten gibt es Unzählige. Spreadshirt stellt seinen Kunden 29 verschiedene Schriftarten zum individuellen Selbstausdruck zur Verfügung. Viele der Schriften wurden für spezielle Zielgruppen entwickelt und der Leser assoziiert Epochen oder Genres mit ihnen. Wirkt die Monotype Script beispielsweise elegant und vornehm, eignet sich die Old Town eher für Lieblingszitate aus den besten Italowestern und die Lomo Web Pixel erinnert mit ihren Ecken und Kanten mehr an die frühen Jahre des Computers als an eine Liebesbotschaft.

Die beliebteste Schriftart – Arial


Doch welche Schriftarten nutzen Spreadshirts Kunden? Mit Abstand am beliebtesten ist die klassische Arial mit einem Anteil von 22,1 Prozent. Dahinter folgen die dekorative Cutter (10,7 Prozent) und die Serifenschrift Cooper Black (8,4 Prozent). Mit nur 5 der 29 Textarten werden 51 Prozent der textgestalterischen Wünsche erfüllt. Die zwei beliebtesten Schriftarten allein verzieren 33 Prozent der Bestellungen.

Klar im Trend – Kombination aus Text und Motiv

Auch wenn die Analyse ergeben hat, dass rund 60 Prozent der Bestellungen ausschließlich Designs tragen, zeichnet sich ein Trend immer stärker bei Spreadshirt ab: mehr und mehr Designs verbinden Text und Motiv. Beide Elemente werden spielerisch miteinander verknüpft, farblich aufeinander abgestimmt und um gestalterische Möglichkeiten wie Sprechblasen oder Schatten ergänzt. Dem individuellen Selbstausdruck mit Hilfe von Text setzt Spreadshirt somit keine Grenzen.

Mit dem Trend Report informiert Spreadshirt regelmäßig über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung.

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