Rekordjahr und CEO-Wechsel: Spread Group weiter auf Wachstumskurs

  • 2020 endet mit einem Umsatzplus von 29 Prozent und fast 10 Millionen verschickten Produkten
  • Julian de Grahl folgt auf Philip Rooke an der Unternehmensspitze

Im Geschäftsjahr 2020 erreichte Europas führender Print-on-Demand-Anbieter neue Rekorde. Die Spread Group setzte im Jahr ihrer Volljährigkeit – sie wurde vor 18 Jahren unter dem Namen Spreadshirt gegründet – ihren profitablen Wachstumskurs fort: Für 2020 weisen die Zahlen einen Umsatz von 169 Millionen Euro aus, das entspricht einem Wachstum von 29 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt wurden 9,8 Millionen Produkte bedruckt und an Kund*innen in über 170 Ländern verschickt. Mit dieser Jahresbilanz übergibt der scheidende Vorstandsvorsitzende Philip Rooke den Staffelstab an Dr. Julian de Grahl, der zum 1. April die Leitung der Unternehmensgruppe übernimmt.

Spread Group 2020 in Zahlen

„Dass wir am Jahresende einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn verzeichnen, hätte im Frühjahr 2020, als die Coronapandemie alles überschattete, niemand für möglich gehalten. Dank unseres großartigen Teams und unserer Flexibilität konnten wir unser Business an die neuen Gegebenheiten anpassen. Wir haben in kürzester Zeit neue Produkte eingeführt und unser Angebot auf die Zielgruppen und deren Nachfrage angepasst. Somit konnten wir vom E-Commerce-Boom des letzten Jahres sehr profitieren. Wir schließen 2020 als das wahrscheinlich gesündeste Unternehmen unserer Branche ab“, fasst Philip Rooke, CEO der Spread Group das Jahr 2020 zusammen.

Wachstumstreiber Individualbestellungen, Sticker und YouTube-Integration

Die Treiber des Erfolgs waren Individual- und Geschenkbestellungen bei den Marken Spreadshirt Marketplaces, Spreadshop und SPOD. Allein Spreadshirt Marketplaces erzielte ein Umsatzwachstum von über 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben zahlreichen Lizenzdesigns, wie „Harry Potter“ oder „Die Drei Fragezeichen“, wurden auf den Marktplätzen Motive des aktuellen sozialen und politischen Zeitgeschehens wie beispielsweise „Black Lives Matter“ am häufigsten nachgefragt. Hinzu kam ein Verkaufsboom an Stickern seit deren plattformweiter Einführung in der zweiten Jahreshälfte.

Im Bereich Spreadshop standen vor allem Shops von Aktivist*innen wie „Reclaim your Power“ oder „1 Billion Rising“ sowie von Social-Media-Influencer*innen hoch im Kurs. Ein weiterer Treiber ist die Ende des Jahres geschlossene Kooperation von Spreadshop mit YouTube. Sie setzt neue Maßstäbe beim Verkauf von Merchandising: Durch die Integration von Spreadshop mit YouTube können Creators ihre Fanartikel auf dem branchenweit größten Sortiment (130+ Produkte) gestalten und direkt unter ihren Videos und in ihrem YouTube Shop-Tab anbieten.

Wechsel an der Unternehmensspitze

Philip Rooke hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, sich nach gut zehn Jahren an der Spitze der Spread Group neuen beruflichen Herausforderungen stellen zu wollen. Schon im Dezember wurde sein Nachfolger bekanntgegeben und der Wechsel vorbereitet.

Dr. Julian de Grahl bringt knapp 20 Jahre Erfahrung in der Internetbranche und börsennotierten Unternehmen mit. Seit 2012 war er als Managing Director bei CTS EVENTIM tätig, zuvor Geschäftsführer bei amiando (jetzt XING Events) und Vice President Vertical Business bei der XING AG (jetzt New Work SE). Dr. Julian de Grahl studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (BWL) in Hamburg sowie Cape Town und promovierte an der Universität Hamburg.

„Unter der Führung von Philip Rooke hat sich die Spread Group vom Start-up zu einem hochprofitablen Branchenführer entwickelt. Vor dieser Leistung habe ich großen Respekt. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem sensationellen Team an diesen Wachstumskurs anzuknüpfen und neue Impulse zu setzen“, sagt der zukünftige Spread Group CEO Dr. Julian de Grahl.

Bildmaterial zum Download (Copyright: Spread Group)

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