Kreative und humorvolle Frauen räumen bei Spreadshirt als Designerinnen ab

Immer größerer Teil des Umsatzes geht ― buchstäblich ― auf das Konto ideenreicher Frauen

Nicht nur innerhalb des Unternehmens gilt bei Spreadshirt Frauenpower. Auch bei den selbstständigen Kreativen, die ihre Designs über die Plattform vermarkten, rücken die Frauen an die Spitze.

Seit 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das Wahlrecht, aber es gibt immer noch vieles, was ihnen nicht jeder zutraut: zum Beispiel Führungsqualitäten, Humor und Kreativität. Bei Spreadshirt, der Kreativplattform für selbstgestaltete Kleidung und Accessoires, zeigen Frauen, dass sie all das können: Seit Oktober ist im Unternehmen die Hälfte der Führungspositionen in Frauenhand. Aber auch unter denen, die erfolgreich ihre Motive entweder bei Spreadshirt auf dem Marktplatz hochladen oder sich mit einem eigenen Shop ein Business aufbauen, setzen sich die Frauen durch: Zwei der drei erfolgreichsten Designer sind Frauen und in den Top 20 sind es schon sieben.

Durchschnittlich werden pro Woche über 100.000 neue Designs für Kleidung, Poster, Taschen oder Accessoires bei Spreadshirt hochgeladen. Wenn andere Nutzer diese Motive für das Bedrucken ihrer Kleidung, Poster, Taschen oder Accessoires auswählen, verdienen die Designer Provisionen, die die Urlaubskasse auffüllen oder sogar zu einem eigenen Business führen.

„Vor fünf Jahren gab es nur eine Frau in den Top 20 unserer umsatzstärksten Kreativen“, freut sich Mareike Gödemann, die als Director of Marketplaces bei Spreadshirt für die Designer zuständig ist. „Was Frauen neben der besonderen Nutzerfreundlichkeit von Spreadshirt toll finden: Das Geschäftsmodell kann zunächst als Nebenerwerb risikofrei ohne Kosten gestartet werden und eröffnet gleichzeitig einen internationalen Absatzmarkt. Überzeugend ist auch die Vielfalt aus über 150 Produkten, die bedruckt werden können ― sogar nachhaltige Produkte sind darunter.“

Einige der Top-Designerinnen sammeln Pluspunkte durch freche, originelle Designs, die gezielt Vorurteile gegenüber Frauen aufs Korn nehmen. Dazu gehört Nadine aka „Fräulein Heiligenscheiss“. Vom Vollzeitjob genervt, startete die studierte Leipziger Grafikdesignerin bei Spreadshirt mit einem eigenen Onlineshop durch. Mit harten Sprüchen und hübschen Designs verdient sie jetzt ihren Lebensunterhalt. Am Anfang stand der Wunsch, Tassen für das Büro zu machen. Sie sollten ihren Verdruss zeigen, aber gleichzeitig so schön sein, dass man den frechen Spruch erst beim zweiten Blick bemerkt: So wurde als Erstes das blümchenumrankte Motiv „Arsch Arsch Pimmel“ geboren. Auch die Illustratorin Slinga kommt aus Leipzig und auch sie traut sich was: Sie zeichnet Frauen so, wie sie eben auch sind: mit hängenden Brüsten, Haaren an den Beinen oder furzend.

Carolyn Mielke aus Cottbus ist Grafikerin und Malerin. Sie vermarktet ihre Designs unter dem Namen Carographic auf Spreadshirt. Neben der Vielzahl von Cartoons und einfachen Formen fällt ihr Profil dadurch auf, dass sie auch komplexe und ausdrucksstarke Aquarelle aus ihrem Maler-Atelier aufs T-Shirt bringt.

Ein Megatrend dient dagegen als Erfolgsrezept der Designerin, die hinter „Der kleine Yogi“ steht. Barbara Liera Schauer hat von Schörfling in Österreich aus rund um Yoga, Wohlfühlen und Achtsamkeit eine ganze Markenwelt aufgebaut. Dazu gehört unter anderem ein Shop bei Spreadshirt. Ihre gelassen-freundlichen Figuren wie „Der kleine Yogi“, „Die kleine Yogini“ oder „Lasse das Rentier“ bevölkern dank Spreadshirt viele zusätzliche Produkte, die Schauer und ihr Team nicht in Eigenregie herstellen möchten.

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