Kapuzenpullover besonders in kriminellen* und nördlichen Ländern gefragt

Ein Blick in die Baumwollstatistik: der Spreadshirt Trendreport, Teil 10

Leipzig, 28. November 2008 – Um das Image des Hoodies bzw. Kapuzenpullovers war es lange nicht zum besten bestellt: In den dreißiger Jahren als Arbeitsbekleidung für Kühlhausangestellte von Schlachthäusern entwickelt, begann sein Aufstieg als coole Freizeitklamotte mit dem Siegeszug des HipHop in den Ghettos amerikanischer Großstädte. In besseren Kreisen war man überzeugt, dass besonders Subjekte mit unlauteren Absichten ihr Gesicht in der Anonymität der Kapuzen verbargen.

Heutzutage sind es nicht mehr nur harte Jungs, die an kalten Tagen cool aussehen wollen, ohne zu frieren – das zeigt ein Blick in die Statistik von Spreadshirt, der Kreativplattform für Bekleidung. Im ersten Quartal 2008 waren in Europa 20 Prozent aller verkauften Jacken und Pullover mit Kapuzen Produkte für Frauen, in den USA sogar knapp ein Drittel. Die farblichen Vorlieben erwecken allerdings dennoch den Eindruck, als ginge es den Trägern darum, im Dunkeln gut munkeln zu können: Ob auf dem alten oder dem neuen Kontinent, ob männlich oder weiblich – bevorzugt wird Schwarz. Um der Vielfalt etwas auf die Sprünge zu helfen, hat Spreadshirt vor kurzem zwei neue Farben ins Sortiment aufgenommen: Graumeliert und Weiß.

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„Ich denke, es geht unseren Kunden vor allem darum, sich auch bei kühlen Temperaturen und Nieselregen stilbewusst und individuell zu kleiden“, vermutet Spreadshirt-Marktforscher Henrik Will. „Immerhin verkaufen wir die meisten Hoodies in mittel- und nordeuropäischen Ländern.“ Den Haag, Oslo, Dublin, Kopenhagen und London führen im internationalen Vergleich der Hauptstädte. Andererseits: Mit Irland tummelt sich das laut der „European Crime and Safety Survey“ gefährlichste Land Europas immerhin auf Platz 3…

Zusätzliche Anhaltspunkte über die komplexe Psyche der Kapuzenträger bietet ein Blick auf die Spreadshirt-Shops, die im Hoodie-Verkauf am erfolgreichsten sind. Der europäische Tabellenführer schwatzgelb.de ist ein Fußball-Fanzine und bietet Bekleidung für Borussia-Fans. Skandinavisch-stylisch geht es bei motehus.no zu. Space Invaders kleidet Vertreter der Street-Art-Szene ein, die sich bekanntermaßen bisweilen und spontan tarnen müssen… Spitzenreiter in den USA ist der legendäre Shop Snorg Tees, dessen wöchentlich neue witzigen Motive man mit dem Spreadshirt T-Shirt-Designer auch auf Vorder- und Rückseiten bzw. Ärmeln und Kapuzen von Hoodies platzieren kann.

Mit dem Trendreport informiert Spreadshirt in loser Folge über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung. Für weiterführende Informationen können interessierte Journalisten sich gern mit Projektinitiator Tobias Huber unter der angegebenen Kontaktadresse in Verbindung setzen.

* laut European Crime and Safety Survey

Im Internet:

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