Der Motive-Marktplatz in Zahlen

Ein Blick in die Baumwollstatistik: der Spreadshirt Trend Report Nr. 33 / Mai 2011

Berlin/Leipzig, 3. Mai 2011: Spreadshirts virtueller Marktplatz öffnete 2007 seine Tore. Seitdem treffen sich hier Motivdesigner und T-Shirt-Fans rund um die Uhr, um brandneue Motive gegen eine saftige Provision zu handeln – könnte man meinen. Der jüngste Blick in die Baumwollstatistik zeigt, vielen Marktplatzdesignern liegen Ruhm und modisch gekleidete Kunden mehr am Herzen als ein großer Geldsegen. Eine Analyse der Verkaufsaktivitäten auf der europäischen und nordamerikanischen Plattform und ein Ausflug in die dunkelsten Regalecken bringen spannende Zahlen über das Marktplatzgeschehen hervor.

Das ANGEBOT – Aushängeschild eines jeden Marktes: So manch ein Stand ist inzwischen reich gefüllt. Auf dem europäischen Marktplatz haben Kunden die Qual der Wahl zwischen rund 370.000 verschiedenen Designs auf circa 1 Million gestalteten Produkten. Viele Designer haben das lohnende Marktplatz-Geschäft für sich entdeckt, sodass nach anfänglich 2.000 mittlerweile rund 11.000 neue Motive pro Monat hinzukommen.

Die NACHFRAGE: Ein Vergleich der Anzahl vorhandener Motive mit den seit Januar 2010 eingegebenen Suchbegriffen, zeigt potentielle Marktlücken. Der in Deutschland am häufigsten gesuchte Begriff ist ‘Handball‘ vor den zweit- und drittplatzierten ‘Deutschland‘ und ‘I love‘. Die Briten sind noch heimatbewusster und tippten am häufigsten England und UK in das Suchfeld. Trotz der enormen Nachfrage nach nationalen und regionalen Motiven, gibt es in der Kategorie ‘Geographie’ eine weitaus geringere Auswahl als in manch anderer. Sollte sich hier eine Marktlücke kreativer Ländershirts auftun? Keine Probleme ein Motiv zu finden, gibt es hingegen in der Kategorie ‘Humor’ sowohl in Nordamerika als auch in Europa. Dort warten mittlerweile über 90.000 Designs und Sprüche darauf, getragen zu werden. Auch bei der zweitplatzierten Kategorie ‘Symbole und Formen’ sind sich die Nationen einig. Dann allerdings scheiden sich die Interessen. Während in Nordamerika mehr Flora und Fauna Motive angeboten werden, ist die Anzahl an Sportmotiven in Europa deutlich höher.

Die PROVISION: Dank der selbst zu wählenden Motivprovision kann jeder Designer entscheiden, wieviel Geld er für seine Motive haben möchte. 43% aller Marktplatzdesigner verzichten sogar ganz darauf. Dabei lohnt sich das Geschäft mit den T-Shirts. Im letzten Jahr zahlte Spreadshirt erstmals mehr als 1 Million Euro Provision an Marktplatzdesigner aus. Die durchschnittliche Motivprovision in Europa liegt bei 3,16 €. Krumme Summen sind aber eher unbegehrt. Mit 21% ist 3,00 €, der am häufigsten geforderte Betrag und 94% aller Designs in Europa liegen unter 5,00 €. Die Anzahl der Motive mit einer höheren Provision ist verschwindend gering. Überraschend groß ist hingegen der Anteil an Motiven, die auf den von Spreadshirt festgelegten Höchstbetrag von 15 € gesetzt wurden. Entweder ganz oder gar nicht scheint das Motto dieser Designer zu lauten.

Mit dem Trend Report informiert Spreadshirt jeden Monat über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung.

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