Ballermann-Urlaub, Herr der Ringe und die Überquerung des Ärmelkanals – das Spreadshirt-Jahr 2014

Ein Blick in die Baumwollstatistik: Der Spreadshirt Trendreport Nr. 58 / Dezember 2014

Leipzig, 16. Dezember 2014. Seit Ende November stehen die T-Shirt-Pressen bei Spreadshirt nicht mehr still. Die Produktion läuft auf Hochtouren und die Logistikdienstleister haben im Weihnachtsgeschäft alle Hände voll zu tun, die Bestellungen pünktlich auszuliefern. Zeit, einmal abseits des geschäftigen Treibens einen Blick auf die Baumwollstatistik der vergangenen Monate zu werfen.

Gewichtige Bestellungen
Insgesamt wickelten die Mitarbeiter bei Spreadshirt von Januar bis Oktober global weit über eine Million Bestellungen ab. Nimmt man die georderten Produkte unter die Lupe, wird klar: Das T-Shirt  ist und bleibt der Spreadshirt-Topseller. Angenommen die bestellten T-Shirts würden alle einzeln verschickt, hätten die Pakete ein Gewicht von 55.114 Wasserkästen. Apropos Gewicht: Der Warenkorb in Europa war eindeutig schwerer als in Nordamerika. Während eine europäische Bestellung mit durchschnittlich 42 Euro einen ungefähren Wert von sechs Kinokarten hat, kann man in Nordamerika für 33 Euro Warenwert nur etwa viereinhalb Filme sehen. Das teuerste Produkt kommt aus Europa und kostete 276 Euro. Für den Wert dieses schwarzen Damen-T-Shirts hätte die Schweizer Kundin auch ein paar Tage Last Minute Urlaub auf Mallorca machen können. Das teuerste amerikanische Produkt ist knapp 100 Euro günstiger. Das reicht noch für acht Besuche auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings.

trend-report-mails-previewEine Bibliothek aus Kundenmails
49 Meter hoch ist der Turm an weißen Männer-T-Shirts, die im Lager darauf warten, bedruckt zu werden. Ungefähr 121.000 Meter lang ist die Folienrolle, die für den Flex-/Flockdruck im Jahr verwendet wird. Ausgerollt reicht diese Folie von Leipzig bis nach Dresden. Oder dreieinhalb Mal über den Ärmelkanal. Die Tinte, die jährlich für den Digitaldruck im Einsatz ist, entspricht einem Fassungsvermögen von 32 Badewannen. Würde Spreadshirt die Kundenmails seit seiner Gründung zu einem Buch binden lassen, hätte man heute bereits eine ganze Bibliothek. Allein die 4.250 Nachrichten, die im Schnitt monatlich beim Kundenservice eingehen, haben den dreifachen Umfang der Herr-der-Ringe-Triologie.

trend-report-designs-previewMotive im Tempo der Zeit
Neun Tage würde es ungefähr dauern, alle 256.000 Motive nacheinander durchzuschauen, die zwischen Januar und Oktober 2014 allein in Europa auf die Spreadshirt-Marktplätze hochgeladen wurden. Mit nur acht Tagen mehr könnte man zusätzlich auch alle Motive ins Visier nehmen, die jenseits des großen Teichs im gleichen Zeitraum hochgeladen wurden.

Zum Abschluss haben wir noch einmal tief in unseren Statistik-Grundkenntnissen gegraben. Dabei haben wir entdeckt: Allein in Europa gibt es 2,8 Milliarden Möglichkeiten, ein Produkt mit einem einzigen Motiv zu gestalten. Für aktuell um die rund 742,5 Millionen Europäer bedeutet das, dass auf jeden Europäer vier individuelle Produkt-Motiv-Kombinationen kommen. Dabei sei mal vernachlässigt, dass man bei Spreadshirt auch mehrere Motive bzw. neben Motiven ja auch noch seinen individuellen Text hinzufügen kann. Das Fazit des Trendreports zum Jahresende 2014 lautet deshalb: Individualität ist schlicht nicht messbar.

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