10 Jahre Spreadshirt: Eine Unternehmensgeschichte in Zahlen

Ein Blick in die Baumwollstatistik: Der Spreadshirt Trend Report, Teil 43 / Juni 2012

Leipzig, 21. Juni 2012: 2012 feiert die Clothing Commerce Plattform Spreadshirt zehnjähriges Bestehen. Deshalb ist der 21. Juni in diesem Jahr nicht nur internationaler Tag des T-Shirts, sondern gleichzeitig auch ein Meilenstein in der Geschichte von Spreadshirt.

Alle bisher verschickten T-Shirts auf eine Wäscheleine gespannt, würden reichen, um den Firmensitz in Leipzig mit dem neuen Werk in Las Vegas zu verbinden. Im Gründungsjahr 2002 startete Spreadshirt zunächst mit Bestellungen im vierstelligen Bereich. 2011 knackte das Unternehmen die 1 Millionen Marke und verschickte über 2 Millionen Produkte.

18 Hände realisieren das individuelle T-Shirt
Durchschnittlich sind 9 Personen bei der Realisierung eines individuellen Kleidungsstücks involviert. Die Auslieferung erfolgt in mehr als 70 verschiedene Länder. Der längste Weg, den ein T-Shirt dabei je zurückgelegt hat, beträgt 90.482 Kilometer und führte von Leipzig nach Kanagawa, Japan. Damit überwand das T-Shirt mehr als die zehnfache Länge der chinesischen Mauer.

Amerikaner lieben Musik, Europäer beweisen Humor
Ihre Auswahl können Spreadshirt Kunden nicht nur in Partner Shops, sondern auch aus unzähligen Motiven im T-Shirt Designer oder den bereits gestalteten Produkten im T-Shirt Shop treffen.

  • Die Top Drei der am meisten verkauften Motive wird weltweit von dem “I love”-Motiv angeführt.
  • In Europa folgen Kronen und alkoholische Bekenntnisse.
    Unter den Amerikanern gehört dagegen ein Motiv der Band Taylor Gang zu den Lieblingen. Kein Wunder, denn der dazugehörige Shop ist einer der Beliebtesten auf dem amerikanischen Markt.
  • Die europäischen T-Shirt Fans beweisen hingegen eher Humor als Musikgeschmack. Der Shop Rumpfkluft von Katz & Goldt schreibt seit 2004 mit Spreadshirt Erfolgsgeschichten und punktet mit feinsinnigen Motiven, die den Comicbüchern des Duos in nichts nachstehen.
  • Berlin Tag und Nacht und Bud Spencer sind im Ranking der aktuellen Top 100 Suchanfragen auf spreadshirt.de ganz weit vorn. Dennoch beanspruchen sie zusammen nur knapp 4%. Sie stehen damit in keinem Verhältnis zu der Vielzahl an Begriffen, die nur ein oder zweimal gesucht werden und die damit das Demokratisierungspotential der Plattform unterstreichen.

Der Spreadshirt Stereotyp ist männlich und wohnt in Oslo
Rund 53% der Spreadshirt Kunden sind männlich, womit das Geschlechterverhältnis nur tendenziell aus dem Gleichgewicht gerät. Ein Blick auf die Retoure-Statistik verrät außerdem, dass sich Frauen tendenziell dünner einschätzen als sie tatsächlich sind. Rund 80% der weiblichen Kunden geben bei einer Retoure an, dass die Ware zu klein sei.

Unabhängig vom Geschlecht werden die meisten Bestellungen in Großstädten getätigt. Allen voran Chicago und Berlin. In Relation zur Einwohnerzahl kann sich jedoch Oslo Jahr für Jahr gegen die Weltmetropolen behaupten und zur T-Shirt Hauptstadt gekürt werden.

Spreadshirt Shop Partner verdienten 4,4 Millionen Euro in 2011
2011 verzeichneten über 40.000 Spreadshirt Shops Verkäufe und verdienten 4,4 Millionen Euro. Hervorzuhaben ist, dass rund 13.000 dieser aktiven Shops keinerlei Provision verlangen.

Im Unterschied zu den Spreadshirt Kunden herrscht unter den Shop Partnern kein ausgewogenes Geschlechterverhältnis: Nur 24% sind Shoppartnerinnen. Demzufolge scheinen zumindest die männlichen Shopinhaber entgegen aller Geschlechterklischees zu wissen, was den weiblichen Kunden gefällt.

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