Home sweet Homeoffice

Home sweet Homeoffice

Es ist offiziell: Wer kann, soll ab jetzt zu Hause arbeiten. Wir zeigen Dir, wie Du das Arbeiten in Deinen vier Wänden stilsicher überlebst. 

Wir alle haben davon geträumt. An scheinbar endlosen Arbeitstagen im Großraumbüro mit der kuliklickenden Kollegin im Ohr. Mit den ständig sprechenden Sitznachbarn, die wir zu gern gebeten hätten, sich endlich ein Zimmer zu nehmen. Und dann die leidigen Diskussionen im Sommer wie im Winter: Zu warm, zu kalt, zu zugig. Na, dieser Traum ist nun endlich wahr geworden. Aber auch an das Arbeiten zu Hause muss man sich erst mal gewöhnen (true story). Wir zeigen Dir, wie Du im Homeoffice die Nerven behältst UND dabei noch ziemlich gut aussiehst. Unsere nicht allzu ernst gemeinten Profitipps findest Du hier.

1. Struktur schaffen

In der ersten Woche war noch alles okay, aber langsam verlierst Du den Überblick? Dein Tacker liegt wie immer im Besteckkasten, aber wo ist bloß Deine Maus? Und welcher Tag ist heute eigentlich? Auf dem Laufenden bleibst Du mit Deiner Montag-bis-Sonntag-Shirt-Kollektion. Verschiedene Farben verstärken dabei den Memory Effekt ungemein. Und das beste: Im Videochat datest Du nebenbei alle Deine Kollegen up.

Auch Morrissey fühlte es, als er noch bei Sinnen war

Mann arbeitet mit Montag T-Shirt am Rechner.
Das Gesicht spricht Bände, das Shirt sagt warum

2. Päuschen? Päuschen!

Wie oft hast Du Dir gewünscht, das Team-Lunch gegen ein Schläfchen einzutauschen? Die zu Hause befüllte Tupperdose einfach stehen zu lassen und Dich stattdessen zum Powernap unter Deinem Schreibtisch zusammenzurollen? Mehr als einmal? Dann bist Du im Homeoffice genau richtig. Mach es Dir auf der Couch bequem, versinke in Deinem persönlich gestalteten Kuschelkissen und vergiss den Workload für einen kurzen, erholsamen Moment

Frau mit Kissen im Arm lungert im Sessel rum.
Dreams are my reality

3. Funktion über Stil

Jaja, Karl Lagerfeld hat uns alle eindringlich gewarnt – Jogginghose, Kontrollverlust, aber sind wir doch ehrlich: Niemand interessiert sich online dafür, ob Du zurzeit eine Anzughose trägst. Hier kommt der Alleskönner ins Spiel: Bequem, robust und für einen kleinen Lauf in der Mittagspause bist Du schon so gut wie angezogen. So lange das Hemd sitzt, kann Dir keiner was. 

Schwarze Jogginghose mit Aufdruck "CEO of Everything".
Denke groß

4. Verantwortung abgeben

Dir ist absolut unklar, wer in Deinem Heimbüro die benutzten Kaffeetassen überall stehen lässt? Oder wer den Pizzakarton seit letzter Woche im Konferenzraum (aka Wohnzimmer) vergessen hat? Es ist an der Zeit, einen Verantwortlichen zu finden. Erfinde einen imaginären Kollegen und gib ihm einen leicht einprägsamen Namen, z. B. Uwe. Beschwerden Deiner Mitbewohner, Partner oder Kinder gibst Du von jetzt an einfach an Uwe weiter. Du wirst sehen, nichts entspannt die Atmosphäre zu Hause besser als eine Person, die immer an allem schuld ist.

Sofakissen auf Couch mit Aufdruck "Ich bin Uwe" und zwei aufgedruckten Daumen, die auf Schriftzug zeigen, vor dem Kissen steht eine Kaffeetasse.
Uwe wieder

5. Lagerkoller vermeiden

Seit Tagen siehst Du die gleichen Gesichter und die gleichen Räume – auf Arbeit wie zu Hause. Das könnte gut daran liegen, dass Arbeit und zu Hause nun eins sind. Täglich. 24 Stunden lang. Es reicht? Dann gieß den mittlerweile lauwarmen Kaffee in Deinen Thermosbecher und verlasse das Haus JETZT. Atme tief ein und aus und genieße die kleine Freiheit des Feierabends bei einem Spaziergang mit gebührendem Abstand (2 Meter sind ja wohl das Mindeste). Du hast es Dir verdient.

Junger Mann sieht mit ernstem Gesicht in die Ferne und hält Thermosbecher mit Aufdruck "Homeoffice ist wie richtiges Büro. Nur immer." in der Hand.
Die Augen lachen schon lange nicht mehr mit

Wir hoffen, wir konnten Dich mit unseren Vorschlägen ein bisschen unterhalten und vielleicht sogar inspirieren. Falls Du seriöse Tipps zum Thema Homeoffice suchst, findest Du sie hier. Und falls alles schiefgeht, schieb es auf Uwe.

Schreibe einen Kommentar